Ein mysteriöser Prediger schlägt die Bürger Frankfurts mit dunklen Reden in seinen Bann. Besorgt sieht die Richterswitwe Gustelies, wie sogar ihre Freundin Jutta zu einer Jüngerin des glutäugigen Fremden wird. Als plötzlich in der Stadt Tote auftauchen - in offenen Gräbern, gehüllt in weiße Gewänder -, gerät der Höllenprediger sofort in Verdacht. Verkündet er nicht stets, die Erde sei in Wahrheit die Hölle? Wieder einmal muss Gustelies ermitteln - und kommt dem Mörder näher, als ihr lieb ist.
Band 4 der beliebten historischen Krimireihe von Ines Thorn.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Schleswig
5/5
14.05.2014
eBook (ePUB 3)
Klasse- historischer Krimi
Ich habe den Roman in einem weg gelesen. Es bleibt bis zum letzten Moment spannend. Ich hoffe es gibt noch einige Fortsetzuungen.
DarkAngel1985
aus Spr
5/5
12.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Spannung, Spannung, Spannung und ich bin einfach nicht auf den Täter gekommen.
Ich habe mich gefreut mal wieder ein Buch zu lesen, was soweit zurück in der Geschichte spielt. Daher bin ich schon positiv an das Buch ran gegangen. Und das positive Gefühl konnte sich das gesamte Buch gut halten.
Vorher hatte ich so eine leichte schwere Phase beim Lesen, aber dieses Buch hat mich da wieder raus gezogen, dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Lust aufs Lesen habe. Und das will denke ich schon was heißen.
Dieses Buch hat mich in eine andere Welt gezogen, in eine andere Zeit, andere Sitten...und das auf eine schöne Art und Weise. Ich konnte mir die Umgebung, die Menschen recht gut vorstellen. Die Art wie sie damals lebten. Konnte mir die Charaktere toll vorstellen, mich in sie hineinversetzen - hab angefangen diese zu mögen oder zu hassen. Die ganze Palette halt.
Ich musste schmunzeln, habe mitgefiebert, mitgehofft - und ich finde das gehört irgendwie dau.
Die Story wird aus der Beobachterperspektive erzählt, dass bedeutet, das man ganz viele Einblicke bekommt. Es sind nicht zu viele Einblicke, sondern diese sind gerade richtig so. Vorallem wurde ich so gleich in das Buch reingezogen. Das hat mich positiv überrascht.
Das Cover passt meiner Meinung nach auch gut.
Ein wirklich tolles Buch, welches mich gefesselt und begeistert hat.
Katzenpersonal Kleeblatt
aus Berlin
4/5
12.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Gustelies ermittelt
Obwohl es schon der 4. Teil um Gustelies und ihre Familie ist, ist es für mich das erste Buch, das ich von der Autorin überhaupt gelesen habe.
Sie führte mich in das mittelalterliche Frankfurt, wo man anhand der Namen noch die Berufe der Leute erkannte. Mit klaren und einfachen Worten ließ sie mich am Leben in Frankfurt teilhaben. Die Atmosphäre auf dem Römer, auf dem der Prediger seine Reden hielt, war förmlich zu spüren.
Die Protagonistin Gustelies, an den Namen musste ich mich erst mal gewöhnen, ist eine Frau über 50, die inzwischen mit ihrem Alter Probleme hat. Sie fühlt sich alt und hat das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, was sie unzufrieden werden ließ. Ihre Ängste und Auseinandersetzung damit kann man sehr gut nachvollziehen.
So beschließt sie von einem Tag auf den anderen, mal nur an sich zu denken und stellte das Kochen und Bemuttern von Pater Nau und der Familie ihrer Tochter ein, sehr zum Entsetzen aller Beteiligten.
Mit großem Einsatz widmet sie sich der Aufklärung der Mordfälle, die nur Frauen betrafen. Mit ihrem eigenen Charme, ihrem großen Herzen und Engagement holt sie sich die Informationen, die sie braucht und hilft somit ihrem Schwiegersohn, der die Mordfälle eigentlich ermitteln sollte. Oftmals ist sie ihm einen Schritt voraus.
Im Laufe ihrer Ermittlungen trifft Gustelies auch auf ihre erste große Liebe.
Zu der damaligen Zeit wurden die Ehen zweckmäßig von den Eltern arrangiert, so dass ihre Liebe damals keine Chance hatte.
Obwohl der Goldschläger der Vater eines der toten Mädchen ist, fängt das alte Herz von Gustelies wieder an in seiner Gegenwart schneller zu schlagen.
Sehr einfühlsam hat die Autorin diese damalige Liebe wieder erweckt und als Leser hofft man für Gustelies, dass daraus mehr werden würde.
Ines Thorn hat einen leicht flüssigen Schreibstil. Es ist leicht, die verschiedensten Protagonisten ins Herz zu schließen, mit ihren verschobenen Macken und Kanten.
Auch wenn es ein Krimi ist, findet man hier Humor, Trauer, Liebe, mit liebenswerten und teils auch mit gestörten Charakteren. Es ist eine ausgewogene Mischung, die uns das Leben zu der damaligen Zeit in Frankfurt näher bringt.
Kleeblatt
aus Berlin
4/5
23.11.2012
Buch (Taschenbuch)
Gustelies, eine Frau jenseits…
Gustelies, eine Frau jenseits der 50, ist mit sich und der Welt unzufrieden. Als Witwe eines Richters führt sie nunmehr ihrem Bruder, Pater Nau, den Haushalt und fungiert als Pfarrhausköchin. Auch von ihrer Tochter fühlt sie sich als Köchin und Babysitter ausgenutzt. Sie hat das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und das lässt sie mürrisch werden. Als sie auf dem Friedhof eine weibliche Leiche in einem weißen Kleid mit einem Aschekreuz auf der Stirn in einem ausgehobenen Grab liegen sieht, glauben ihr weder ihr Schwiegersohn, der Richter ist, noch ihr Bruder. Sie reden solange auf sie ein, dass sie selbst anfängt zu zweifeln. Dann aber tauchen weitere tote Frauen auf, ebenso gekleidet wie die erste Tote. Gustelies fühlt sich berufen, den Morden auf den Grund zu gehen und unterstützt ihren Schwiegersohn bei den Ermittlungen. Schnell werden Vermutungen angestellt, dass es sich um den Prediger handeln könne, der gerade in Frankfurt jeden Tag aufrührerische Reden führt, dass das Leben hier auf Erden bereits die Hölle wäre. Die Damenwelt Frankfurts strebt zu dem attraktiven Prediger hin, der der Meinung ist, die Lösung wäre die Liebe und der im Anschluss seiner Predigt Küsse verteilt. Gustelies hat das Gefühl, dass alle Frauen verrückt geworden sind, was auch ihre beste Freundin Jutta mit einschließt. Sie lässt sich jedoch nicht beirren und schenkt ihre ganze Aufmerksamkeit der Aufklärung der seltsamen Morde. Wird es ihr gelingen, die Gemeinsamkeiten zwischen den Toten zu erkennen und den Mörder zu finden? ... Obwohl es schon der 4. Teil um Gustelies und ihre Familie ist, ist es für mich das erste Buch, das ich von der Autorin überhaupt gelesen habe. Sie führte mich in das mittelalterliche Frankfurt, wo man anhand der Namen noch die Berufe der Leute erkannte. Mit klaren und einfachen Worten ließ sie mich am Leben in Frankfurt teilhaben. Die Atmosphäre auf dem Römer, auf dem der Prediger seine Reden hielt, war förmlich zu spüren. Die Protagonistin Gustelies, an den Namen musste ich mich erst mal gewöhnen, ist eine Frau über 50, die inzwischen mit ihrem Alter Probleme hat. Sie fühlt sich alt und hat das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, was sie unzufrieden werden ließ. Ihre Ängste und Auseinandersetzung damit kann man sehr gut nachvollziehen. So beschließt sie von einem Tag auf den anderen, mal nur an sich zu denken und stellte das Kochen und Bemuttern von Pater Nau und der Familie ihrer Tochter ein, sehr zum Entsetzen aller Beteiligten. Mit großem Einsatz widmet sie sich der Aufklärung der Mordfälle, die nur Frauen betrafen. Mit ihrem eigenen Charme, ihrem großen Herzen und Engagement holt sie sich die Informationen, die sie braucht und hilft somit ihrem Schwiegersohn, der die Mordfälle eigentlich ermitteln sollte. Oftmals ist sie ihm einen Schritt voraus. Im Laufe ihrer Ermittlungen trifft Gustelies auch auf ihre erste große Liebe. Zu der damaligen Zeit wurden die Ehen zweckmäßig von den Eltern arrangiert, so dass ihre Liebe damals keine Chance hatte. Obwohl der Goldschläger der Vater eines der toten Mädchen ist, fängt das alte Herz von Gustelies wieder an in seiner Gegenwart schneller zu schlagen. Sehr einfühlsam hat die Autorin diese damalige Liebe wieder erweckt und als Leser hofft man für Gustelies, dass daraus mehr werden würde. Ines Thorn hat einen leicht flüssigen Schreibstil. Es ist leicht, die verschiedensten Protagonisten ins Herz zu schließen, mit ihren verschobenen Macken und Kanten. Auch wenn es ein Krimi ist, findet man hier Humor, Trauer, Liebe, mit liebenswerten und teils auch mit gestörten Charakteren. Es ist eine ausgewogene Mischung, die uns das Leben zu der damaligen Zeit in Frankfurt näher bringt.
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