Produktbild: Der Wissenschaftswahn

Der Wissenschaftswahn Warum der Materialismus ausgedient hat

3

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.09.2012

Verlag

O.W. Barth eBook

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

3010 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jochen Lehner

Sprache

Deutsch

EAN

9783426416211

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.09.2012

Verlag

O.W. Barth eBook

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

3010 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jochen Lehner

Sprache

Deutsch

EAN

9783426416211

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  • Kathrin

    aus Darmstadt

    4/5

    04.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vielfältige Themen super informativ und zum Nachdenken anregend

    Rupert Sheldrake hat ein sehr informatives und wissenschaftlich umfangreiches Buch verfasst, welches durch die Fülle der Informationen positiv auffällt. Genau dies macht es in meinen Augen zu einem guten Sachbuch, welches neutral über Gegebenheiten berichtet, ohne dabei belehrend zu wirken. Genau dadurch kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Gerade durch die Vielfalt der Themen, haben mich einige Kapitel nicht so sehr interessant und andere wiederum vollkommen begeistert. Leider fand ich nicht nur den Inhalt, sondern auch den Schreibstil recht neutral. Dieser ist wissenschaftlich sehr gut und flüssig zu lesen, konnte mich aber emotional nicht in den Bann ziehen. Dennoch gefällt mir das Buch, weil es einige Ansichten in Frage stellt und definitiv zum Nachdenken anregt. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

  • K

    aus Darmstadt

    4/5

    29.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vielfältige Themen super…

    Vielfältige Themen super informativ und zum Nachdenken anregend Rupert Sheldrake hat ein sehr informatives und wissenschaftlich umfangreiches Buch verfasst, welches durch die Fülle der Informationen positiv auffällt. Genau dies macht es in meinen Augen zu einem guten Sachbuch, welches neutral über Gegebenheiten berichtet, ohne dabei belehrend zu wirken. Genau dadurch kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Gerade durch die Vielfalt der Themen, haben mich einige Kapitel nicht so sehr interessant und andere wiederum vollkommen begeistert. Leider fand ich nicht nur den Inhalt, sondern auch den Schreibstil recht neutral. Dieser ist wissenschaftlich sehr gut und flüssig zu lesen, konnte mich aber emotional nicht in den Bann ziehen. Dennoch gefällt mir das Buch, weil es einige Ansichten in Frage stellt und definitiv zum Nachdenken anregt. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    2/5

    17.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sheldrakes Abrechnung mit dem Materialismus

    Rupert Sheldrake ist bekannt für seine Theorie der morphischen Felder. Diese seien für die Formgebung von Organismen und für die Informationsübertragung zwischen ihnen verantwortlich und eine Art Gedächtnis der Natur. Eine präzise Theorie mit falsifizierbaren Aussagen hat er bis heute nicht geliefert. Im vorliegenden Buch hinterfragt Sheldrake den Materialismus. Im Fokus stehen zehn Glaubenssätze, die sich Wissenschaftler ungeprüft zu eigen machen. Er hält die Naturwissenschaften für dogmatisch, ein Vorwurf, der gewöhnlich gegenüber Religionen erhoben wird. Ist dieser Vorwurf gerechtfertigt? Bereits die erste Frage "Ist die Natur mechanisch?" irritiert und lässt den Schluss zu, dass Sheldrake nicht zwischen Natur und Naturwissenschaft, zwischen Wirklichkeit und Modell und zwischen Untersuchungsgegenstand und Methode unterscheidet. Wie die Natur funktioniert, wissen wir nicht, wir entwickeln Modelle und überprüfen diese empirisch. Die Naturwissenschaften beruhen auf dem methodischen Atheismus. Das impliziert einen Verzicht auf übernatürliche Ursachen. Damit ist der Rahmen abgesteckt. Der Raum außerhalb dieses Rahmens ist der Raum außerhalb des naturwissenschaftlichen Paradigmas. Mit dieser Denkweise ist die Menschheit weit gekommen. Sheldrake stellt die Schwächen des Materialismus und des Dualismus heraus. Während der Materialismus am Bewusstsein scheitert, kann der Dualismus nicht die Verbindung zwischen Körper und Geist erklären. Sheldrake beruft sich auf die nicht falsifizierbaren Thesen von Whitehead und postuliert eine aus der Zukunft wirkende geistige Kausalität. Auch andere Fragen, die Sheldrake stellt, betreffen den Rahmen und können mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht beantwortet werden. "Ist die Natur ohne Zwecke und Absichten?", ist so eine Frage. Die Naturwissenschaften erklären das "wie" der Erscheinungswelt. Zum "warum" können sie keine Aussagen treffen. Das Gedächtnis beruht laut Sheldrake auf morphischer Resonanz. Experimente mit Ratten bestätigen, dass der Lernerfolg steigt, wenn andere Ratten die gleichen Aufgaben bereits gelöst haben. Er beruft sich auf den Flynn-Effekt. Müsste Chinesisch bei 1,4 Milliarden Chinesen nicht die einfachste Sprache der Welt sein? Sheldrake ist ein Freund der Parapsychologie (Telepathie, Präkognition und andere Phänomene). Fakt ist, der Amerikaner James Randi hat einen Millionenbetrag ausgesetzt, wenn ein parapsychologisches Phänomen unter echten wissenschaftlichen Bedingungen reproduziert wird. Der Preis steht bis heute aus. Dem Reduktionismus sind Grenzen gesetzt. "Das Verhalten komplexer Systeme ist nicht aus den Eigenschaften ihrer Bestandteile abzuleiten, weshalb man eigene Sprachen braucht, um sie wissenschaftlich beschreiben zu können." Diese Gedanken Sheldrakes sind nicht neu, sondern bereits bei dem Biologen Ernst Mayr zu finden. Ernst Mayr schrieb in "Die biologische Gedankenwelt" zum Reduktionismus: "... dass die Versuche einer "Reduktion" rein biologischer Phänomene oder Begriffe auf Gesetze der Physik und verwandter Naturwissenschaften jedoch selten, wenn überhaupt jemals, zu irgendwelchen Fortschritten unseres Verständnisses geführt haben." Es mangelt in dem Buch an wirklich neuen Erkenntnissen. Es ist eine Zusammenfassung seiner Kritik an den Naturwissenschaften und dem Wissenschaftsbetrieb. Kritik ist grundsätzlich zu begrüßen. Sheldrake muss aber damit leben, dass auch seine Thesen kritisiert werden, solange er keine überprüfbaren Hypothesen liefert. Sheldrake vermischt naturwissenschaftliche Methodik (empirische Forschung) und Weltbilder (Glaubenssysteme) bzw. erkenntnistheoretische Fragen mit ontologischen Fragen. Die Naturwissenschaften beruhen auf Axiomen (Naturpostulat, Strukturpostulat) und begründen ein methodisches Vorgehen, aber kein Weltbild. Ein Weltbild beinhaltet eine Welterklärung. Religionen beruhen auf Offenbarungen und damit persönlichen Erfahrungen. Den Prozess der Selbstkorrektur gibt es bei Religionen nicht, daher ist der Vorwurf, Naturwissenschaften seien dogmatisch, nicht gerechtfertigt. Sheldrake vermischt Kategorien und verwässert damit die exakten Wissenschaften.

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