Produktbild: Magisches Denken

Magisches Denken Wie es entsteht und wie es uns beeinflusst

1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.12.2010

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4608 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104007038

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.12.2010

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4608 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104007038

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Magie versus Naturwissenschaft…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 26.08.2016

Bewertungsnummer: 2726796

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Magie versus Naturwissenschaft Während der Büchermarkt mit esoterischer Literatur überschwemmt wird, fristen Bücher, die sachlich aufklären und die Spreu vom Weizen trennen, ein Schattendasein. Warum ist das so? Diese und viele ähnliche Fragen werden in „Magisches Denken“ behandelt. Thomas Grüter, Arzt und Softwareunternehmer, klärt die Leser über die Grundlagen des magischen Denkens und seine Auswirkungen auf. Grüter bringt das Thema im Vorwort auf den Punkt. Der Mensch nutzt zwei Denksysteme. „Das nur beim Menschen voll ausgeprägte analytisch-rationale und das entwicklungsgeschichtlich sehr viel ältere Erfahrungssystem.“ (8) Wenngleich das analyisch-rationale System sich im Hinblick auf das Überleben der Menschheit auf der Überhohlspur bewegt, existiert das unsere Gefühle steuernde Erfahrungssystem weiter. „Im Spannungsfeld dieser beiden Systeme entsteht das magische Denken.“ (8) Das magische Denken bietet die Grundlage für sämtliche esoterische Glaubensrichtungen. Esoterik funktioniert, weil sie an das Gefühl appelliert. Daher ist eine vernunftgeführte Widerlegung dieses Glaubenssystems auch nicht möglich. Um die Prinzipien der Esoterik zu verdeutlichen, entwirft Grüter kurzerhand eine eigene esoterische Lehre. „Die Esoterik lebt von schönen Träumen, von Harmonie und Liebe.“ (195). Wenn zentrale Aussagen esoterischer Modelle zutreffen, muss die heutige Physik in wichtigen Aspekten falsch oder zumindest grob unvollständig sein. Der Autor schreckt auch nicht vor einer kritischen Analyse seiner eigenen Zunft, der Medizin, zurück. Dabei findet er klare Worte, wenngleich seine Kritik nicht soweit geht, wie die von Dr. Gunter Frank in „Schlechte Medizin“. Grüter schlägt einen Bogen von der Naturmedizin bis in die Neuzeit, wundert sich über den Glauben an uralte Praktiken und relativiert den Erfolg medizinischer Therapien. Manche Erfolge beruhen auf einer „therapeutischen Illusion“. (182) Auch zwischen Religionen und magischem Denken besteht ein Zusammenhang. Aus dem Blickwinkel der Evolution muss Religion den Mitgliedern einer Gruppe einen Überlebensvorteil gebracht haben. Sonst wären Religionen heute nicht kulturübergreifend so verbreitet. Grüter erläutert die Entstehung anhand des Cargo-Kults, geht mit seiner Kritik aber nicht soweit, wie Richard Dawkins in „Der Gotteswahn“. „... sein Buch [Der Gotteswahn] bringt die Diskussion nicht recht voran. Es hat formal und inhaltlich … gravierende Schwächen ...“. (243) In „Naturwissenschaft und magisches Denken“ widmet sich Grüter den Vertretern des analytisch-rationalen Denkens und macht deutlich, dass es sich letztlich, aufgrund der Methodik, um das erklärungsmächtigste Denksystem der Menschheit handelt. Aber auch Wissenschaftler sind nur Menschen. „Sie haben Vorurteile wie andere Menschen auch, und sie neigen durchaus zum magischen Denken.“ (273) Thomas Grüter beschreibt in diesem Buch Hintergründe und Folgen des magischen Denkens. Seine Ausführungen sind sachlich, teilweise humorvoll und insbesondere sehr verständlich. Magisches Denken ist ein uraltes Erbe der Menschheit und damit unvermeidlich. Es kann aber durch analytisch-rationales Denken überlagert werden. Das Buch dient dazu, über entsprechende Zusammenhänge aufzuklären.

Magie versus Naturwissenschaft…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 26.08.2016
Bewertungsnummer: 2726796
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Magie versus Naturwissenschaft Während der Büchermarkt mit esoterischer Literatur überschwemmt wird, fristen Bücher, die sachlich aufklären und die Spreu vom Weizen trennen, ein Schattendasein. Warum ist das so? Diese und viele ähnliche Fragen werden in „Magisches Denken“ behandelt. Thomas Grüter, Arzt und Softwareunternehmer, klärt die Leser über die Grundlagen des magischen Denkens und seine Auswirkungen auf. Grüter bringt das Thema im Vorwort auf den Punkt. Der Mensch nutzt zwei Denksysteme. „Das nur beim Menschen voll ausgeprägte analytisch-rationale und das entwicklungsgeschichtlich sehr viel ältere Erfahrungssystem.“ (8) Wenngleich das analyisch-rationale System sich im Hinblick auf das Überleben der Menschheit auf der Überhohlspur bewegt, existiert das unsere Gefühle steuernde Erfahrungssystem weiter. „Im Spannungsfeld dieser beiden Systeme entsteht das magische Denken.“ (8) Das magische Denken bietet die Grundlage für sämtliche esoterische Glaubensrichtungen. Esoterik funktioniert, weil sie an das Gefühl appelliert. Daher ist eine vernunftgeführte Widerlegung dieses Glaubenssystems auch nicht möglich. Um die Prinzipien der Esoterik zu verdeutlichen, entwirft Grüter kurzerhand eine eigene esoterische Lehre. „Die Esoterik lebt von schönen Träumen, von Harmonie und Liebe.“ (195). Wenn zentrale Aussagen esoterischer Modelle zutreffen, muss die heutige Physik in wichtigen Aspekten falsch oder zumindest grob unvollständig sein. Der Autor schreckt auch nicht vor einer kritischen Analyse seiner eigenen Zunft, der Medizin, zurück. Dabei findet er klare Worte, wenngleich seine Kritik nicht soweit geht, wie die von Dr. Gunter Frank in „Schlechte Medizin“. Grüter schlägt einen Bogen von der Naturmedizin bis in die Neuzeit, wundert sich über den Glauben an uralte Praktiken und relativiert den Erfolg medizinischer Therapien. Manche Erfolge beruhen auf einer „therapeutischen Illusion“. (182) Auch zwischen Religionen und magischem Denken besteht ein Zusammenhang. Aus dem Blickwinkel der Evolution muss Religion den Mitgliedern einer Gruppe einen Überlebensvorteil gebracht haben. Sonst wären Religionen heute nicht kulturübergreifend so verbreitet. Grüter erläutert die Entstehung anhand des Cargo-Kults, geht mit seiner Kritik aber nicht soweit, wie Richard Dawkins in „Der Gotteswahn“. „... sein Buch [Der Gotteswahn] bringt die Diskussion nicht recht voran. Es hat formal und inhaltlich … gravierende Schwächen ...“. (243) In „Naturwissenschaft und magisches Denken“ widmet sich Grüter den Vertretern des analytisch-rationalen Denkens und macht deutlich, dass es sich letztlich, aufgrund der Methodik, um das erklärungsmächtigste Denksystem der Menschheit handelt. Aber auch Wissenschaftler sind nur Menschen. „Sie haben Vorurteile wie andere Menschen auch, und sie neigen durchaus zum magischen Denken.“ (273) Thomas Grüter beschreibt in diesem Buch Hintergründe und Folgen des magischen Denkens. Seine Ausführungen sind sachlich, teilweise humorvoll und insbesondere sehr verständlich. Magisches Denken ist ein uraltes Erbe der Menschheit und damit unvermeidlich. Es kann aber durch analytisch-rationales Denken überlagert werden. Das Buch dient dazu, über entsprechende Zusammenhänge aufzuklären.

Kundinnen und Kunden meinen

Magisches Denken

von Thomas Grüter

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Magisches Denken