Produktbild: Lasset die Kinder zu mir kommen
Band 16

Lasset die Kinder zu mir kommen Commissario Brunettis sechzehnter Fall

Aus der Reihe Commissario Brunetti
4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43261

Erscheinungsdatum

21.02.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1701 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Suffer the Little Children

Übersetzt von

Christa E. Seibicke

Sprache

Deutsch

EAN

9783257600759

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

43261

Erscheinungsdatum

21.02.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1701 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Suffer the Little Children

Übersetzt von

Christa E. Seibicke

Sprache

Deutsch

EAN

9783257600759

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  • Christa

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    25.05.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Familie komplizierter wird, als sie scheint

    Lasset die Kinder zu mir kommen von Donna Leon beginnt mit einem Einsatz der Carabinieri und entwickelt sich schnell zu einem Fall, bei dem lange unklar bleibt, worum es eigentlich wirklich geht. Zwischen Ermittlungen, Fragen rund um eine Adoption und widersprüchlichen Eindrücken versucht Brunetti herauszufinden, wem man glauben kann. Wie so oft lebt der Krimi weniger von Action als von Beobachtungen und Zwischentönen. Die Spannung entsteht gerade daraus, dass vieles zunächst harmlos oder nachvollziehbar wirkt – bis man merkt, dass hinter den Entscheidungen der Figuren weit mehr steckt. Besonders gelungen fand ich, wie stark das Thema Familie den ganzen Fall begleitet. Immer wieder stellt sich die Frage, was Familie eigentlich ausmacht: biologische Herkunft, Verantwortung oder die Menschen, die füreinander da sind. Gleichzeitig erlebt man Brunetti hier sehr emotional als Familienmenschen, was dem Fall zusätzliche Nähe verleiht und ihn persönlicher wirken lässt. Donna Leon erzählt das ruhig und ohne grosses Drama, gerade dadurch wirken viele Momente umso stärker. Lasset die Kinder zu mir kommen ist ein stiller, aber vielschichtiger Brunetti-Krimi, der weniger durch den Fall selbst als durch die menschlichen Fragen dahinter beschäftigt.

  • Bewertung

    aus Lötzbeuren

    5/5

    16.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Buch von Donna Leon

    Bin wie stets von dem reibungslosen Bestellvorgang sowie der superschnellen Lieferung begeistert! Verglichen mit anderen Lieferanten stehen Sie für mich absolut an erster Stelle. Weiter so und vielen Dank!

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    4/5

    31.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Eine herzlose Bestie

    »Einer der Aspekte, die Brunetti insgeheim seit jeher an den antiken Dichtern und Denkern bewundert hatte - und derentwegen er sie wieder und wieder las -, war die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie ihre moralischen Urteile fällten. Richtig oder falsch; schwarz und weiß. Ach, was für unbeschwerte Zeiten!« Gerade hat Kinderarzt Gustavo Pedrolli noch seinen kleinen 18 Monate alten Sohn Alfredo gewickelt, mit ihm gespielt und ihn ins Bett gebracht. Gerade noch lag er selber wach und dachte glücklich daran, dass der Kleine ihn erstmals "Papa" genannt hat... Von einem Moment auf den anderen ist es mit diesem Idyll vorbei. Eine Einheit von Carabinieri stürmt die Wohnung, schlägt Pedrolli nieder und nimmt den kleinen Alfredo mit. Eine unglaubliche Tat, die sich einem zunächst nicht erschließt. Als Commissario Brunetti versucht, die Hintergründe zu erfahren, stößt er auf Schweigen, sowohl von Seiten der Carabinieri als auch bei dem krankenhausreif geprügelten Pedrolli, der seit dieser Nacht kein Wort mehr gesprochen hat. Brunetti bohrt tiefer und stößt auf ein Geflecht aus Bestechung, Korruption und illegalen Aktivitäten... Dieser Krimi startet schon mal anders als die meisten anderen, nämlich nicht mit einem Mord. Das macht ihn aber nicht weniger spannend, denn der Vater, der seinen geliebten kleinen Sohn verloren hat, kann niemanden kalt lassen. Auch Brunetti und seine Kollegen reagieren höchst emotional auf diesen ungewöhnlichen Fall, Brunetti zeigt sich besonders dünnhäutig, da er ständig an seine eigenen Kinder denken muss. Recht und Unrecht sind hier alles andere als klar verteilt, ich ertappte mich dabei, dass ich noch nach Zuklappen des Buches darüber nachgrübelte. Beim Bohren in Medizinerkreisen werden weitere sensible Themen aufgedeckt, die betroffen machen und zum Nachdenken anregen. Brunetti mag ich als Charakter sehr. Er hat eine wunderbar trockene Art, seinen eigenen Kopf und ist ansonsten herrlich normal. Weder hat er großartige psychische Probleme, noch ist er geschieden, gesundheitlich beeinträchtigt oder alkoholabhängig. Entsprechend beschäftigen ihn – abgesehen von seiner Arbeit – ganz normale und alltägliche Dinge, die jeder so oder so ähnlich kennt. Ich finde so einen „normalen“ Charakter zwischendurch sehr erholsam! Das Szenario gefiel mir ebenfalls sehr - die Beschreibungen Venedigs verursachen bei mir regelmäßig spontane Reiselust - und die diversen eingestreuten italienischen Begriffe runden das Bild ab. Wer das Land und die Sprache liebt, bekommt beim Lesen häufig Grund zur Freude… »In anderen Kulturen hätte man Giuliano Marcolini vielleicht einfach als dick bezeichnet. Den Italienern hingegen, deren Sprache so reich an Beschönigungen ist, galt ein Mann wie er als "robusto".« Fazit: Gelungener Krimi der ruhigen Art. Sensible Themen und viel Stoff zum Nachdenken. »Das Gesetz ist eine herzlose Bestie, Lorenzo.«

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    4/5

    28.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    »Einer der Aspekte, die…

    »Einer der Aspekte, die Brunetti insgeheim seit jeher an den antiken Dichtern und Denkern bewundert hatte - und derentwegen er sie wieder und wieder las -, war die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie ihre moralischen Urteile fällten. Richtig oder falsch; schwarz und weiß. Ach, was für unbeschwerte Zeiten!« Gerade hat Kinderarzt Gustavo Pedrolli noch seinen kleinen 18 Monate alten Sohn Alfredo gewickelt, mit ihm gespielt und ihn ins Bett gebracht. Gerade noch lag er selber wach und dachte glücklich daran, dass der Kleine ihn erstmals "Papa" genannt hat... Von einem Moment auf den anderen ist es mit diesem Idyll vorbei. Eine Einheit von Carabinieri stürmt die Wohnung, schlägt Pedrolli nieder und nimmt den kleinen Alfredo mit. Eine unglaubliche Tat, die sich einem zunächst nicht erschließt. Als Commissario Brunetti versucht, die Hintergründe zu erfahren, stößt er auf Schweigen, sowohl von Seiten der Carabinieri als auch bei dem krankenhausreif geprügelten Pedrolli, der seit dieser Nacht kein Wort mehr gesprochen hat. Brunetti bohrt tiefer und stößt auf ein Geflecht aus Bestechung, Korruption und illegalen Aktivitäten... Dieser Krimi startet schon mal anders als die meisten anderen, nämlich nicht mit einem Mord. Das macht ihn aber nicht weniger spannend, denn der Vater, der seinen geliebten kleinen Sohn verloren hat, kann niemanden kalt lassen. Auch Brunetti und seine Kollegen reagieren höchst emotional auf diesen ungewöhnlichen Fall, Brunetti zeigt sich besonders dünnhäutig, da er ständig an seine eigenen Kinder denken muss. Recht und Unrecht sind hier alles andere als klar verteilt, ich ertappte mich dabei, dass ich noch nach Zuklappen des Buches darüber nachgrübelte. Beim Bohren in Medizinerkreisen werden weitere sensible Themen aufgedeckt, die betroffen machen und zum Nachdenken anregen. Brunetti mag ich als Charakter sehr. Er hat eine wunderbar trockene Art, seinen eigenen Kopf und ist ansonsten herrlich normal. Weder hat er großartige psychische Probleme, noch ist er geschieden, gesundheitlich beeinträchtigt oder alkoholabhängig. Entsprechend beschäftigen ihn – abgesehen von seiner Arbeit – ganz normale und alltägliche Dinge, die jeder so oder so ähnlich kennt. Ich finde so einen „normalen“ Charakter zwischendurch sehr erholsam! Das Szenario gefiel mir ebenfalls sehr - die Beschreibungen Venedigs verursachen bei mir regelmäßig spontane Reiselust - und die diversen eingestreuten italienischen Begriffe runden das Bild ab. Wer das Land und die Sprache liebt, bekommt beim Lesen häufig Grund zur Freude… »In anderen Kulturen hätte man Giuliano Marcolini vielleicht einfach als dick bezeichnet. Den Italienern hingegen, deren Sprache so reich an Beschönigungen ist, galt ein Mann wie er als "robusto".« Fazit: Gelungener Krimi der ruhigen Art. Sensible Themen und viel Stoff zum Nachdenken. »Das Gesetz ist eine herzlose Bestie, Lorenzo.«

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