Alzheimer Spurensuche im Niemandsland
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.01.2009
Verlag
Penguin Random HouseSeitenzahl
448 (Printausgabe)
Dateigröße
2493 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783641015923
Alzheimer geht uns alle an. Michael Jürgs liefert eine umfassende, wissenschaftlich geprüfte Darstellung der Krankheit, verknüpft mit der Biographie Alois Alzheimers. Ein bewegendes Buch, in dem Betroffene, ihre Familien, Ärzte, Pfleger und Wissenschaftler zu Wort kommen.
"Das Hirn wird brüchig wie ein alter Stiefel." So drastisch umschreibt die Fachzeitschrift Selecta das, was Alzheimer im Gehirn anrichtet. Die Krankheit des Vergessens, die auf Grund steigender Lebenserwartung statistisch jeden vierten Menschen über achtzig befallen kann, zerstört den Geist. Wer sie erleidet, verliert seine Biographie, seine Identität, sich selbst auf einem unaufhaltsamen Absturz ins Nichts. Die Diagnose Alzheimer heißt langsamer Abschied vom Ich, heißt psychisches Sterben im lebendigen Körper. Es kann alle treffen, denn der Kabelbrand im Kopf macht alle gleich.
Michael Jürgs verbindet die Lebensgeschichte des Arztes Alois Alzheimer, der 1906 im Gehirn einer an Demenz verstorbenen Patientin jene Veränderungen erkennt, die später seinen Namen tragen, mit der deutschen Geschichte und der Geschichte der Erforschung der Krankheit. Er befragt die Forscher, die Mittel testen, um die Krankheit zu heilen oder wenigstens zu stoppen. Er recherchiert in den Laboren der Pharmakonzerne und beschreibt die Hoffnungen der Experten, mit Hilfe der Gentechnik einen Durchbruch zu schaffen. Er erzählt vom Schicksal der Prominenten, die an der Krankheit zu Grunde gingen: Rita Hayworth, Iris Murdoch, Sugar Ray Robinson, Ronald Reagan, Harold Wilson, Helmut Zacharias, Herbert Wehner, Helmut Schön, Rudolf Bing - und Immanuel Kant. Bis heute, hundert Jahre, nachdem Alois Alzheimer unter dem Mikroskop die Ursachen für die Krankheit entdeckte, gibt es kein Medikament. Das wichtigste Heilmittel bleibt menschliche Zuwendung.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice