Max Webers Protestantismusthese, die Kritik aus historischer Sicht und das Beispiel Hans de Witte
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
332 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638061681
In der vorliegenden Arbeit soll dieser Frage nachgegangen werden, indem zunächst sehr kurz und holzschnittartig die Protestantismusthese von Max Weber dargestellt werden wird. Hierbei soll der Schwerpunkt auf der Wiedergabe der Kernthese zur Entstehung des Kapitalismus geschehen. Darauf folgt die Darstellung der Thesen von Paul Münch, welche sich mit der These von Weber auseinandersetzen. Hierbei wird die bisherige Weber-Kritik beleuchtet und Webers These mit den tatsächlichen historischen Gegebenheiten verglichen. Schließlich soll eines der angeführten historischen Beispiele, nämlich das Wirken des Finanziers Wallensteins Hans de Witte näher beleuchtet werden. Dabei soll besonders die These von Trevor-Roper mit einbezogen werden, welche Bedeutung der Humanismus und die religiöse Toleranz gegenüber Anderskonfessioneller in Bezug zur Förderung des Wohlstandes und der Wirtschaft hatte. Da Max Weber und insbesondere seine Religionssoziologie seit dem Ende des 2. Weltkriegs wieder vermehrt im wissenschaftlichen Blickpunkt liegt, ist hier eine außerordentliche Fülle zu verzeichnen. Bei dieser Literatur handelt es sich allerdings auch um populäre Literatur, Lehrbücher und auch viele ältere Werke, da Webers Thesen bereits zu seiner Zeit stark diskutiert wurden. Wohl auch deswegen fällt es schwer, aktuelle Literatur zu finden, die sich mit seinen Thesen aus historischer Sicht widmet.
Die Literatur zur Biographie Hans de Wittes beschränkt sich auf zwei Biographien, die sehr bekannte und allseits zitierte von Ernstberger und eine weitere weniger verbreitete und in Deutschland kaum zugängliche von Karel Vit, die Rahmen seiner Dissertation entstand. Spätere Literatur bezieht sich zum größten Teil auf jenes Werk von Ernstberger.
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