Georg Christoph Lichtenbergs Sudelbücher (1800 - 1806) bilden eine Aphorismensammlung besonderer Art: Die enge Verknüpfung privater Aufzeichnungen mit naturwissenschaftlichen Arbeiten stellt ein ungewöhnliches Zeitzeugnis dar und begründete den Ruhm des Autors.In seinen witzigen, oft ausgesprochen frechen Aphorismen wendet er sich entschieden gegen Aberglauben und Mystizismus und stellt ihnen Logik und Rationalität gegenüber. Aber auch gesellschaftliche und literarische Strömungen seiner Zeit wie Empfindsamkeit und Sturm und Drang bedenkt er mit kritischen Worten. Lichtenbergs Skepsis gegenüber der Entdeckung der Sauerstoffverbrennung durch Antoine Laurent de Lavoisier (1743-1794) und seine entschiedene Distanz zur Klassik und Frühromantik zeigen, dass er als Naturwissenschaftler und Publizist hinter der Entwicklung seiner Zeit zurückblieb.
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aus reutlingen
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17.03.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
In flüssigem Humor vermitteln…
In flüssigem Humor vermitteln Lichtenberg dem Durchschnittsleser Lebensweisheiten die andere zeitgenössische Philosophen schwerverständlich und trocken verpackten. Aufklärer und Pionier seiner Zeit, den ich mir immer wieder gern aus dem Bücherregal ziehe um dann mit ihm angenehme Lesezeit zu verbringen.
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