Produktbild: Washington Square

Washington Square Roman

Aus der Reihe Penguin Popular Classics
3

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.01.2012

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

267 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl Ludwig Nicol

Sprache

Deutsch

EAN

9783423411646

Beschreibung

Rezension

»Henry James’ Roman sprüht vor feinem Witz und bissiger Ironie – dem kann selbst die Übersetzung nichts anhaben – und ist gleichzeitig eine tiefgründige Tragödie.«
Neue Westfälische

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eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.01.2012

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

267 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl Ludwig Nicol

Sprache

Deutsch

EAN

9783423411646

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Stifter lässt grüßen

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 05.09.2014

Bewertungsnummer: 479514

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst einmal sei dem Manesse-Verlag ein großes Lob für seine Serie amerikanischer Klassiker ausgesprochen. Rein literarisch betrachtet, erwartet den Leser bei jedem Band das pure Glück. Was natürlich auch für Henry James gilt, der durchaus mit Adalbert Stifter verglichen werden kann. Die Geschichte von Austin Sloper, seines Zeichen erfolgreicher Arzt, ansässig in New York von 1840, und seiner Tochter Catherine überzeugt durch ihre unaufgeregte Wahrnehmung menschlicher Eigenschaften. Als Catherine in ihrer Unauffälligkeit endlich eine Mann findet, welcher sehr klug, sehr kultiviert, aber auch sehr mittellos ist, diagnostiziert der Vater messerscharf "Mitgiftjäger", und legt sein Veto einlegt. Was Henry James aus dieser Geschichte aus dem Leben macht, wie er sie erzählt ist einzigartig, und verdient Bewunderung, samt vielen Lesern!

Stifter lässt grüßen

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 05.09.2014
Bewertungsnummer: 479514
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst einmal sei dem Manesse-Verlag ein großes Lob für seine Serie amerikanischer Klassiker ausgesprochen. Rein literarisch betrachtet, erwartet den Leser bei jedem Band das pure Glück. Was natürlich auch für Henry James gilt, der durchaus mit Adalbert Stifter verglichen werden kann. Die Geschichte von Austin Sloper, seines Zeichen erfolgreicher Arzt, ansässig in New York von 1840, und seiner Tochter Catherine überzeugt durch ihre unaufgeregte Wahrnehmung menschlicher Eigenschaften. Als Catherine in ihrer Unauffälligkeit endlich eine Mann findet, welcher sehr klug, sehr kultiviert, aber auch sehr mittellos ist, diagnostiziert der Vater messerscharf "Mitgiftjäger", und legt sein Veto einlegt. Was Henry James aus dieser Geschichte aus dem Leben macht, wie er sie erzählt ist einzigartig, und verdient Bewunderung, samt vielen Lesern!

Der amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 30.06.2014

Bewertungsnummer: 2703701

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Schriftsteller Henry James (1843-1916), der ab 1876 seinen Wohnsitz allerdings in England hatte, war einer der produktivsten Autoren seiner Zeit. Mit seinem vielschichtigen Werk (u.a. 22 Romane) beleuchtete er vorrangig das viktorianische Zeitalter. Sein Roman „Washington Square“ (1880) spielt jedoch in New York um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Am dortigen Washington Square wohnt Dr. Austin Sloper mit seiner Tochter Catherine und seiner Schwester Lavinia. Sloper ist Witwer und ein angesehener und vermögender Arzt, eine stadtbekannte Persönlichkeit und darüber hinaus ein ehrenhafter Mann. Obwohl er ein „Damenarzt“ ist, hat er keine große Meinung vom weiblichen Geschlecht. Sein ganzer Stolz und seine Sorge ist seine Tochter Catherine, die unter der Obhut seiner Schwester aufgewachsen ist. „Versuche eine kluge Frau aus ihr zu machen.“ Doch dann lernt die schüchterne und etwas naive Catherine den Abenteurer Morris Townsend kennen, der ihr den Hof macht. Morris ist zwar zehn Jahre älter, aber dennoch attraktiv. Er hat sich viel in der Welt herumgetrieben und dabei sein Vermögen durchgebracht. Nicht nur Catherine ist verliebt, auch ihre Tante ist von dem Bräutigam begeistert. Sloper sieht in dem mittellosen Morris dagegen einen Mitgiftjäger und Nichtnutz. Um eine Heirat zu verhindern, geht er mit seiner Tochter auf eine zwölfmonatige Europareise. In dieser Zeit reift Catherine zu einer selbstbewussten Frau heran und als sie wieder in New York sind, hält Morris immer noch um ihre Hand an. Doch beide wissen, dass der selbstgerechte Sloper seine Tochter enterben würde, würden sie ihren Kopf durchsetzen. Da verlässt Morris New York geschäftlich für längere Zeit, was Catherine schwer enttäuscht. Catherine bleibt unverheiratet. Trotzdem hat ihr Vater in seinem letzten Testament ihr Erbe gekürzt. Catherine und Tante Lavinia wohnen jetzt allein in dem Haus am Washington Square. Nach vielen Jahren kommt es zu einer erneuten Begegnung mit Morris, doch Catherine hat die Enttäuschung nicht überwunden. „Washington Square“ ist ein Zeitdokument und zugleich ein Entwicklungsroman, der die Entwicklung Catherines zu einer stärker werdenden Frau beschreibt. Das erklärt auch, warum immer wieder längere erzählende Passagen eingebaut sind. Im Manesse Verlag liegt der Roman nun in einer Neuübersetzung von Bettina Blumenberg (mit Nachwort) vor. Eine Übersetzung, die Henry James als Analytiker und Meister des psychologischen Erzählens gerecht wird und dabei doch leichtfüßig ist. Wirklich lesenswert.

Der amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 30.06.2014
Bewertungsnummer: 2703701
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Schriftsteller Henry James (1843-1916), der ab 1876 seinen Wohnsitz allerdings in England hatte, war einer der produktivsten Autoren seiner Zeit. Mit seinem vielschichtigen Werk (u.a. 22 Romane) beleuchtete er vorrangig das viktorianische Zeitalter. Sein Roman „Washington Square“ (1880) spielt jedoch in New York um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Am dortigen Washington Square wohnt Dr. Austin Sloper mit seiner Tochter Catherine und seiner Schwester Lavinia. Sloper ist Witwer und ein angesehener und vermögender Arzt, eine stadtbekannte Persönlichkeit und darüber hinaus ein ehrenhafter Mann. Obwohl er ein „Damenarzt“ ist, hat er keine große Meinung vom weiblichen Geschlecht. Sein ganzer Stolz und seine Sorge ist seine Tochter Catherine, die unter der Obhut seiner Schwester aufgewachsen ist. „Versuche eine kluge Frau aus ihr zu machen.“ Doch dann lernt die schüchterne und etwas naive Catherine den Abenteurer Morris Townsend kennen, der ihr den Hof macht. Morris ist zwar zehn Jahre älter, aber dennoch attraktiv. Er hat sich viel in der Welt herumgetrieben und dabei sein Vermögen durchgebracht. Nicht nur Catherine ist verliebt, auch ihre Tante ist von dem Bräutigam begeistert. Sloper sieht in dem mittellosen Morris dagegen einen Mitgiftjäger und Nichtnutz. Um eine Heirat zu verhindern, geht er mit seiner Tochter auf eine zwölfmonatige Europareise. In dieser Zeit reift Catherine zu einer selbstbewussten Frau heran und als sie wieder in New York sind, hält Morris immer noch um ihre Hand an. Doch beide wissen, dass der selbstgerechte Sloper seine Tochter enterben würde, würden sie ihren Kopf durchsetzen. Da verlässt Morris New York geschäftlich für längere Zeit, was Catherine schwer enttäuscht. Catherine bleibt unverheiratet. Trotzdem hat ihr Vater in seinem letzten Testament ihr Erbe gekürzt. Catherine und Tante Lavinia wohnen jetzt allein in dem Haus am Washington Square. Nach vielen Jahren kommt es zu einer erneuten Begegnung mit Morris, doch Catherine hat die Enttäuschung nicht überwunden. „Washington Square“ ist ein Zeitdokument und zugleich ein Entwicklungsroman, der die Entwicklung Catherines zu einer stärker werdenden Frau beschreibt. Das erklärt auch, warum immer wieder längere erzählende Passagen eingebaut sind. Im Manesse Verlag liegt der Roman nun in einer Neuübersetzung von Bettina Blumenberg (mit Nachwort) vor. Eine Übersetzung, die Henry James als Analytiker und Meister des psychologischen Erzählens gerecht wird und dabei doch leichtfüßig ist. Wirklich lesenswert.

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Washington Square

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