Produktbild: Gelenke - ein neuer osteopathischer Behandlungsansatz

Gelenke - ein neuer osteopathischer Behandlungsansatz Obere Extremitäten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Abbildungen

261 farbige Abbildungen

Verlag

Urban & Fischer in Elsevier

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

24,6/17,4/2,2 cm

Gewicht

886 g

Farbe

Smaragd / Seidengrau

Originaltitel

Nouvelle approche manipulative. Membre supérieur

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-437-58244-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Abbildungen

261 farbige Abbildungen

Verlag

Urban & Fischer in Elsevier

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

24,6/17,4/2,2 cm

Gewicht

886 g

Farbe

Smaragd / Seidengrau

Originaltitel

Nouvelle approche manipulative. Membre supérieur

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-437-58244-8

Herstelleradresse

Urban & Fischer/Elsevier
Bernhard-Wicki-Straße 5
80636 München
DE

Email: [email protected]

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Schöne Bilder, gute Struckturierung

Bewertung aus Reutlngen am 21.10.2015

Bewertungsnummer: 894921

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezession Gelenke - ein neuer osteopathischer Behandlungsansatz obere Extremität Dieses neue Buch von Jean-Pierre Barral und Alan Croibier befasst sich intensiv mit der Anatomie und der Behandlung der oberen Extremität. Im einführenden ersten Teil des Buches wird auf 45 Seiten Allgemeines erläutert. So wird im ersten Kapitel der neue osteopathische Behandlungsansatz von Barral und Croibier erklärt. Sie sehen dabei das Gelenk als eine Struktur mit mehreren Untersystemen und deren Wechselwirkungen als komplexes Ganzes. Das Untersystem kann man über sieben Niveaus beeinflussen. Diese sind z.B. die Hebel mit Knochen und Knorpel, das Gleitsystem mit Knorpel, Synovialflüssigkeit, Kapsel usw. Ein weiteres Niveau ist die Stabilisierung des Gelenkes, diese erfolgt durch Bänder, Muskeln, Menisci, Knorpel und vieles mehr. Auf diese Niveaus bezieht sich der Praxisteil des Buches. Eingegangen wird auch auf die Interaktion außerhalb des Gelenksystems mit dem viszeralen System, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem und dem psycho-emotionalen System. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Einführung in die allgemeine Anatomie der Bewegungsstrukturen mit Schwerpunkten auf den Gelenken und dem Muskel-Sehnensystem. Das dritte Kapitel geht kurz auf häufige Gelenkpathologien wie Arthrose und Entzündungen ein. Im vierten Kapitel werden die allgemeinen Prinzipien der Techniken wie Ecoute und Induktion, Gelenktests sowie manuelle Behandlungen besprochen. Im zweiten und größeren Praxisteil des Buches wird das Schultergelenk, der Ellbogen und das Handgelenk strukturiert mit funktioneller Anatomie, Diagnostik und manueller Behandlung der verschiedenen Strukturen durchgenommen. Im Kapitel mit den manuellen Behandlungen wird entsprechend den Niveaus auf alle anatomischen Strukturen sowie deren Funktion und Pathologie eingegangen. Direkt anschließend an die einzelne Struktur schließen die entsprechenden Techniken an. So wird z.B. jeder Muskel noch einmal einzeln genau anatomisch betrachtet und dann in unterschiedlichen Ausgangsstellungen mit verschiedenen Varianten behandelt. Zwischendurch gibt es zahlreiche Praxistipps und Hinweise. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist eindeutig kaufen. Es ist klar strukturiert, sowie mit sehr schönen Bildern und guten Texten ausgestattet. Die sehr ausführliche Anatomie mag für manchen unnötig erscheinen, aber dabei erfährt auch der erfahrene Therapeut durchaus neues und gewinnt neue Ansichten über Lagebeziehungen und Zusammenhänge der oberen Extremität. Für mich persönlich ist es sehr praktisch die Anatomie auf diese Weise zum passenden Thema zu kombinieren, denn so erspart man sich die dicken Anatomiewälzer parallel auf dem Tisch liegen zu haben. Besonders zu empfehlen ist das Buch natürlich für Osteopathie Studenten und Physiotherapeuten. Jedoch auch ein Medizinstudent oder Arzt z.B. ein Handchirurg könnte so einiges über die manuellen Behandlungsmöglichkeiten lernen. Positiv sind die vielen spezifischen Techniken für die Nerven, Ligamente, das Labrum, den Gleitapparat und die Schleimbeutel. Als Kritikpunkt muss ich das Kapitel 4.2 aufführen indem kurz Ecoute und Induktion erwähnt wird. Natürlich wird in der Osteopathie Ausbildung auf das Ecoute eingegangen, aber die Induktionstechniken werden in diesem Buch minimalistisch aufgezählt und anscheinend als bekannt vorausgesetzt. Da im Praxisteil immer wieder Induktionstechniken angeführt werden, wäre ein intensiveres Eingehen auf dieses Thema wünschenswert. Des Weiteren wäre ein stärkeres Eingehen auf Organbezüge oder mögliche Ursache-Folge-Ketten interessant gewesen. Insgesamt ein sehr ansehnliches Werk begrenzt auf die obere Extremität.

Schöne Bilder, gute Struckturierung

Bewertung aus Reutlngen am 21.10.2015
Bewertungsnummer: 894921
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezession Gelenke - ein neuer osteopathischer Behandlungsansatz obere Extremität Dieses neue Buch von Jean-Pierre Barral und Alan Croibier befasst sich intensiv mit der Anatomie und der Behandlung der oberen Extremität. Im einführenden ersten Teil des Buches wird auf 45 Seiten Allgemeines erläutert. So wird im ersten Kapitel der neue osteopathische Behandlungsansatz von Barral und Croibier erklärt. Sie sehen dabei das Gelenk als eine Struktur mit mehreren Untersystemen und deren Wechselwirkungen als komplexes Ganzes. Das Untersystem kann man über sieben Niveaus beeinflussen. Diese sind z.B. die Hebel mit Knochen und Knorpel, das Gleitsystem mit Knorpel, Synovialflüssigkeit, Kapsel usw. Ein weiteres Niveau ist die Stabilisierung des Gelenkes, diese erfolgt durch Bänder, Muskeln, Menisci, Knorpel und vieles mehr. Auf diese Niveaus bezieht sich der Praxisteil des Buches. Eingegangen wird auch auf die Interaktion außerhalb des Gelenksystems mit dem viszeralen System, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem und dem psycho-emotionalen System. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Einführung in die allgemeine Anatomie der Bewegungsstrukturen mit Schwerpunkten auf den Gelenken und dem Muskel-Sehnensystem. Das dritte Kapitel geht kurz auf häufige Gelenkpathologien wie Arthrose und Entzündungen ein. Im vierten Kapitel werden die allgemeinen Prinzipien der Techniken wie Ecoute und Induktion, Gelenktests sowie manuelle Behandlungen besprochen. Im zweiten und größeren Praxisteil des Buches wird das Schultergelenk, der Ellbogen und das Handgelenk strukturiert mit funktioneller Anatomie, Diagnostik und manueller Behandlung der verschiedenen Strukturen durchgenommen. Im Kapitel mit den manuellen Behandlungen wird entsprechend den Niveaus auf alle anatomischen Strukturen sowie deren Funktion und Pathologie eingegangen. Direkt anschließend an die einzelne Struktur schließen die entsprechenden Techniken an. So wird z.B. jeder Muskel noch einmal einzeln genau anatomisch betrachtet und dann in unterschiedlichen Ausgangsstellungen mit verschiedenen Varianten behandelt. Zwischendurch gibt es zahlreiche Praxistipps und Hinweise. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist eindeutig kaufen. Es ist klar strukturiert, sowie mit sehr schönen Bildern und guten Texten ausgestattet. Die sehr ausführliche Anatomie mag für manchen unnötig erscheinen, aber dabei erfährt auch der erfahrene Therapeut durchaus neues und gewinnt neue Ansichten über Lagebeziehungen und Zusammenhänge der oberen Extremität. Für mich persönlich ist es sehr praktisch die Anatomie auf diese Weise zum passenden Thema zu kombinieren, denn so erspart man sich die dicken Anatomiewälzer parallel auf dem Tisch liegen zu haben. Besonders zu empfehlen ist das Buch natürlich für Osteopathie Studenten und Physiotherapeuten. Jedoch auch ein Medizinstudent oder Arzt z.B. ein Handchirurg könnte so einiges über die manuellen Behandlungsmöglichkeiten lernen. Positiv sind die vielen spezifischen Techniken für die Nerven, Ligamente, das Labrum, den Gleitapparat und die Schleimbeutel. Als Kritikpunkt muss ich das Kapitel 4.2 aufführen indem kurz Ecoute und Induktion erwähnt wird. Natürlich wird in der Osteopathie Ausbildung auf das Ecoute eingegangen, aber die Induktionstechniken werden in diesem Buch minimalistisch aufgezählt und anscheinend als bekannt vorausgesetzt. Da im Praxisteil immer wieder Induktionstechniken angeführt werden, wäre ein intensiveres Eingehen auf dieses Thema wünschenswert. Des Weiteren wäre ein stärkeres Eingehen auf Organbezüge oder mögliche Ursache-Folge-Ketten interessant gewesen. Insgesamt ein sehr ansehnliches Werk begrenzt auf die obere Extremität.

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von Jean-Pierre Barral, Alain Croibier

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