Einem alten Brauch zufolge wird in einigen Dörfern im Bregenzerwald Ende November der 'Kathrinatag' gefeiert. So findet auch in dem Ort Au nach einem Festgottesdienst buntes Markttreiben mit Musik und viel Glühmost statt. Die 17-jährige Schülerin Judith feiert mit Freunden. Am folgenden Morgen liegt sie lebensgefährlich verletzt am kalten Straßenrand. Der Kripo-Beamte Waldinger muss in seinem Heimatdorf ermitteln, und dort sind sich alle einig: Der Täter war keiner von uns, das muss ein Auswärtiger gewesen sein.
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Wuestentraum
5/5
22.10.2014
Buch (Paperback)
Die 17-jährige Judith feiert…
Die 17-jährige Judith feiert mit ihren Freunden den Kathrinatag. Mitten in der Nacht geht sie zu Fuß auf einer einsamen Bergstraße nach Hause und wird von einem Auto angefahren. Der Fahrer flüchtet unerkannt. Judith ist schwerverletzt und liegt im Koma. Kommissar Waldinger fängt sofort mit seinem Team an, zu ermitteln. Er kennt alle aus dem Dorf und muss nun unter seinen Freunden, Verwandten und Nachbarn den Täter finden. Nur langsam kommen die Ermittlungen voran. Daniela Alge hat mit Kathrinatag einen schönen und spannenden Krimi aus dem Bregenzerwald erschaffen. Gut fand ich, dass es in diesem Krimi diesmal nicht um Mord ging, sondern um eine Fahrerflucht. Waldinger ist einem sofort sympathisch, seine Frau und die Dorfbewohner werden gut dargestellt und man sich ein klares Bild von dem Dorf und den Einwohnern machen. Ich war sofort in der Geschichte, der Schreibstil ist klar und flüssig und ich habe die ganze Zeit mit Waldinger ermittelt. Erst relativ zum Schluss bin ich darauf gekommen, wer der Täter sein könnte. Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt und konnte das Buch in einem durchlesen. Dieses Buch hat mir sehr viel Lesespaß bereitet und ich empfehle es auf jeden Fall jedem Krimifan.
anke3006
4/5
09.10.2014
Buch (Paperback)
Ein Dorf und ein Verbrechen
Kathrinatag wird nach altem Brauch gefeiert. Auch Judith und ihre Freunde sind dabei. Am nächsten Morgen wird Judith schwerverletzt auf der Straße gefunden. Sie wurde angefahren und der Täter hat Fahrerflucht begangen. Kommissar Waldinger beginnt mit seinen Ermittlungen und findet in dem Dorf leider keine Unterstützung. Daniela Alge hat einen Regionalkrimi geschrieben, der spannend und schlüssig ist. Das Dorf und seine Bewohner werden von allen Seiten beleuchtet. Ich ermittel gerne mit, das hat mir ein wenig gefehlt. Ansonsten ein unterhaltsamer Krimi für die kühlen Herbstabend vor dem Kamin.
schildi
aus Augsburg
2/5
28.12.2014
Buch (Paperback)
Ich hatte Probleme in das…
Ich hatte Probleme in das Buch "reinzukommen". Der Schreibstil war mir etwas zu "gequält", die Themenwechsel zu schnell und die einzelnen Themenabschnitte zu kurz. Manchmal hatte ich Verständnisprobleme und konnte etwas nicht nachvollziehen. Z.B. hatte ich es am Anfang so verstanden, dass der Unfall bewusst zustande kam. Am Schluss war aber alles ganz anders. Manches kam mir zu eingeschoben vor, z.B. warum muss zum Ende des Buches noch ein altes Beziehungsdrama aufgewärmt werden? Das machte so etwas den Eindruck als ob das Buch noch künstlich aufgebläht werden müsste mit Informationen, die absolut unnötig sind. Dann kam es wieder zu Entwicklungen, bei denen man das Gefühl hatte da wurde mit Ach und Krach noch nach einer anderen Lösung gesucht. Also wie gesagt, ein ganz netter Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss.
eskimo81
Book Circle Community
2/5
29.10.2023
eBook (ePUB)
Fahrerflucht im Bregenzerwald
Es ist ein alter Brauch, dass Ende November in einigen Dörfern im Bregenzerwald der “Kathrinatag” gefeiert wird. Buntes Markttreiben mit Musik und Tanz.
Die 17-jährige Schülerin Judith feiert mit Freunden - am drauffolgenden morgen wird sie lebensgefährlich verletzt am kalten Strassenrand gefunden. Was ist passiert? Wer ist so kaltblütig und lässt ein schwer verletztes Kind liegen?
Für einen Krimi ist das ganze etwas wirr. Zu viele Dialektwörter, die mir das flüssige Lesen nicht möglich gemacht haben. Einmal musste ich sogar ca. 10 Seiten zurückblättern um nochmals zu lesen, was genau war um das ganze zu verstehen. Oftmals hob ich denk Kopf und musste mich fragen, was habe ich gerade gelesen, worum geht es, wie ist der Stand der Ermittlungen?
Manchmal kam es mir auch vor, als ob mir ein Vorgänger des Buches fehlen würde. Als ein Name fiel, war das für mich ein Name, erst sehr viel später merkte ich, ach, das wäre die Tochter des Ermittlers gewesen - interessant.
Der Schreibstil war ansonsten gut. Flüssig mit einer gewissen Spannung. Dialekt finde ich normalerweise gut, aber bei diesem, vielleicht liegt es daran, dass ich Schweizerin bin - aber ich habe das einfach nicht verstanden.
Die Ermittlung an und für sich ging mir persönlich auch zu sehr unter. Sehr vieles drehte sich um das Leben in den Dörfern und vorallem um das Privatleben des Ermittlers.
Fazit: Ein interessanter Krimi, ein interessanter Ansatz, einmal ohne “Mord” eine Ermittlung aufzuzeigen. Die Dialekte, welche für mich unverständlich waren und die fehlende Ermittlung haben für mich aber das ganze Buch zu einer mühseligen Geschichte werden lassen. Ein Buch wo ich ehrlich sagen muss, ich bin froh, dass ichs nun beendet habe.
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