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Die Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Illustriert von

Horst Hussel

Herausgeber

Peter Urban

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,9 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Peter Urban

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-932109-80-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Illustriert von

Horst Hussel

Herausgeber

Peter Urban

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,9 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Peter Urban

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-932109-80-5

Herstelleradresse

MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
[email protected]
Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57A, 10965 Berlin, Deutschland

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Entdeckung

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 27.11.2013

Bewertungsnummer: 478910

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nein, es ist kein neuer junger Autor der russischen Literaturszene den es zu entdecken gilt. Vielmehr handelt es sich um einen der zahlreichen, in der Zwischenkriegszeit werkenden Autoren, die leider der Vergessenheit anfielen. Die "Freidenauer Presse" gehört zu jenen Verlagen, welche diese verborgenen Schätze nicht nur entdeckt, sondern sie auch wieder zugänglich macht. Pure, tiefe russische Erzählkunst.

Entdeckung

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 27.11.2013
Bewertungsnummer: 478910
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nein, es ist kein neuer junger Autor der russischen Literaturszene den es zu entdecken gilt. Vielmehr handelt es sich um einen der zahlreichen, in der Zwischenkriegszeit werkenden Autoren, die leider der Vergessenheit anfielen. Die "Freidenauer Presse" gehört zu jenen Verlagen, welche diese verborgenen Schätze nicht nur entdeckt, sondern sie auch wieder zugänglich macht. Pure, tiefe russische Erzählkunst.

“Pique Dame”, eine anregende, viele Frage aufwerfende und teilweise offen lassende Kurzgeschichte.

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 11.02.2024

Bewertungsnummer: 2128827

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Pique Dame” war für mich zu schnell zu Ende gelesen. Kurz vor Schluss meinte ich, es müsste noch weiter gehen. Danach hörte ich eine Lesung und war überrascht, wieviel inhaltliche Anstösse ich überlesen hatte. “Pique Dame” ist eine Kurzgeschichte der Phantastik: das Übernatürliche, nicht Erklärbare müssen die Leser hinnehmen. Die Hauptperson Hermann, mit deutscher Abstammung, ist nach meiner Lesart kein Spieler. Er schaut zwar zu, hält sich aber strikt zurück, da er das Risiko scheut. Das ändert sich erst, als er die Chance wittert, als sicherer Sieger vom Spieltisch zu gehen. Damit ist er eigentlich auch kein Spieler, da er weiß oder zu wissen meint, dass er gewinnt. Es stellt sich die Frage, wie man die Überzeugung des (angeblich) sicheren Gewinns übernehmen kann. Puschkins Spieler geben vier, teilweise rationalisierende Erklärungen. Das Phänomen, dass auch haarsträubende Inhalte zu harten Überzeugungen werden, ist aktuell. Zudem stellt sich die ethische Frage, wie weit man bei der Durchsetzung seiner Glückssuche gehen darf. Hermann jedenfalls ist gierig genug, dass er das Mädchen Lisaweta völlig ausnutzt und über Leichen geht. Es läuft alles etwas aus dem Ruder.

“Pique Dame”, eine anregende, viele Frage aufwerfende und teilweise offen lassende Kurzgeschichte.

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 11.02.2024
Bewertungsnummer: 2128827
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Pique Dame” war für mich zu schnell zu Ende gelesen. Kurz vor Schluss meinte ich, es müsste noch weiter gehen. Danach hörte ich eine Lesung und war überrascht, wieviel inhaltliche Anstösse ich überlesen hatte. “Pique Dame” ist eine Kurzgeschichte der Phantastik: das Übernatürliche, nicht Erklärbare müssen die Leser hinnehmen. Die Hauptperson Hermann, mit deutscher Abstammung, ist nach meiner Lesart kein Spieler. Er schaut zwar zu, hält sich aber strikt zurück, da er das Risiko scheut. Das ändert sich erst, als er die Chance wittert, als sicherer Sieger vom Spieltisch zu gehen. Damit ist er eigentlich auch kein Spieler, da er weiß oder zu wissen meint, dass er gewinnt. Es stellt sich die Frage, wie man die Überzeugung des (angeblich) sicheren Gewinns übernehmen kann. Puschkins Spieler geben vier, teilweise rationalisierende Erklärungen. Das Phänomen, dass auch haarsträubende Inhalte zu harten Überzeugungen werden, ist aktuell. Zudem stellt sich die ethische Frage, wie weit man bei der Durchsetzung seiner Glückssuche gehen darf. Hermann jedenfalls ist gierig genug, dass er das Mädchen Lisaweta völlig ausnutzt und über Leichen geht. Es läuft alles etwas aus dem Ruder.

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Die Erzählungen

von Leonid Dobyčin

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