Unordentliche Collectanea Gotthold Ephraim Lessings Laokoon zwischen antiquarischer Gelehrsamkeit und ästhetischer Theoriebildung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.09.2013
Abbildungen
mit 5 Illustrationen
Herausgeber
Jörg Robert + weitereVerlag
De GruyterSeitenzahl
389
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,3 cm
Gewicht
820 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-031440-3
Für die Ästhetik des 18. Jahrhunderts bezeichnet G.E. Lessings Laokoon: oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie (1766) einen markanten Höhe- und Wendepunkt. In Dichtung und Wahrheit äußert sich Goethe rückblickend: „Man muß Jüngling sein, um sich zu vergegenwärtigen, welche Wirkung Lessings Laokoon auf uns ausübte, indem dieses Werk uns aus der Region eines kümmerlichen Anschauens in die freien Gefilde des Gedankens hinriß. Das so lange mißverstandene ut pictura poesis war auf einmal beseitigt, der Unterschied der bildenden und Redekünste klar, die Gipfel beider erschienen nun getrennt, wie nah ihre Basen auch zusammenstoßen mochten.“
Der Band verfolgt das Anliegen, im interdisziplinären Dialog die produktive Offenheit dieser ‚unordentlichen Collectanea‘ ( Laokoon , Vorrede) als konstitutives Element der Lessing’schen Ästhetik neu herauszuarbeiten. Lessing will keine systematische Ästhetik vorlegen, sondern ‚fermenta cognitionis‘, die in ihrer Summe jedoch nichts weniger als ein umfassendes Panorama der ästhetischen, kunst- und kulturhistorischen Problemlagen der Zeit bieten.
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