„Irreguläre Tage“ ist ein Buchprojekt, das der Leipziger Fotograf Michael Schade – Schüler von Arno Fischer und Astrid Klein – im Jahr 2001 bereits fast zum Abschluss gebracht hatte. Als Text-Bildbuch konzipiert ist es eine autobiografische Auseinandersetzung mit der Spätphase der DDR und den ersten Nachwendejahren. Die subjektive Perspektive ist die eines jungen Mannes, der unangepasst in der DDR aufwächst und dort aus allen gesellschaftlichen Rastern fällt. Reflexionen zur Fotografie sind an vielen Stellen in den Text, der zwischen Privatem und Gesellschaftlichem eine einzigartige Balance findet, eingearbeitet. Die von Michael Schade ausgewählten Fotografien nehmen Motive der subkulturellen Bildsprache der 1990er Jahre auf – das Beiläufige, Nebensächliche findet sich darin wieder. Michael Schade verstarb 2004 im Alter von 40 Jahren. „Irreguläre Tage“ ist die erste Publikation aus dem Nachlass des Künstlers.
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