Michael Endes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"und Johann Wolfgang von Goethes "Faust". Erzählerische Ausführungen der Theodizee
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-31675-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Phantastische Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegend zu analysierende Werk, "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunsch-punsch" von Michael Ende hat in der Forschungsliteratur bisher praktisch keine Be-achtung gefunden. Das Kritische Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur führt in seiner Liste der Sekundärliteratur zu Endes Erzählung hier nahezu ausschließ-lich Rezensionen in Tageszeitungen zum Erscheinen des Buches im Jahr 1989 auf. Der einzige auszumachende wissenschaftliche Beitrag findet sich bei Stefan Neuhaus , der insbesondere untersucht hat, wie sich der Text zum Genre des Märchens positioniert.Diese Arbeit verfolgt einen anderen Interpretationsansatz. Ihre These lautet: Das Werk "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" rückt sich über die Ähnlichkeit der aufgerufenen Motive, einzelner handelnder Figuren und der Handlungsräume in beiden Werken selbst in die Nähe von Johann Wolfgang von Goethes Drama "Faust. Der Tragödie erster Teil". Es greift die im Faust unausgesprochen in Anlehnung an das biblische Buch Hiob aufgeworfene Frage der Theodizee auf und arrangiert den Hand-lungsverlauf der Erzählung als eine erzählerisch ausgeführte Antwort auf diese Frage. Den gedanklichen Hintergrund dieser poetisch ausgemalten Theodizee bildet wiede-rum eine Synthese, in der sich leibnizianische Theologie und kantische Sittlichkeitsme-taphysik verbinden.Ziel dieser Arbeit ist es, diese These zu plausibilisieren und kritisch zu überprüfen. Sie wendet zu diesem Zweck vornehmlich die Methoden der Exegese und der textimma-nenten Interpretation an. Eine Inhaltsangabe kann diese Arbeit schon aus Platzgründen nicht leisten.
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