Produktbild: Das späte Geständnis des Tristan Sadler

Das späte Geständnis des Tristan Sadler Roman | »Ein wundervolles, zu Herzen gehendes Buch.« Colm Tóibín

2

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47998

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Absolutist

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30255-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein lesenswertes Buch.« radio dreyeckland 20140410

Produktdetails

Verkaufsrang

47998

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Absolutist

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30255-5

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: [email protected]

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John Boyne hat es, wie schon in...

I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 944021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John Boyne hat es, wie schon in seinen vorherigen Werken, geschafft, den Leser in seinen Bann zu ziehen und so emotional zu berühren, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen!

John Boyne hat es, wie schon in...

I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 944021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John Boyne hat es, wie schon in seinen vorherigen Werken, geschafft, den Leser in seinen Bann zu ziehen und so emotional zu berühren, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen!

Eine schwierige Beziehung

Bewertung am 05.11.2015

Bewertungsnummer: 403278

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum. „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen. John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert. John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert. Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen. Ein großartiges und ergreifendes Buch – eine Anklage gegen den Krieg und die damit einhergehende Ungerechtigkeit und ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Und damit bleibt dieses Buch immer aktuell!

Eine schwierige Beziehung

Bewertung am 05.11.2015
Bewertungsnummer: 403278
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum. „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen. John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert. John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert. Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen. Ein großartiges und ergreifendes Buch – eine Anklage gegen den Krieg und die damit einhergehende Ungerechtigkeit und ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Und damit bleibt dieses Buch immer aktuell!

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Das späte Geständnis des Tristan Sadler

von John Boyne

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