Produktbild: Der falsche Inder

Der falsche Inder Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/1,7 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Natur / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74460-2

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/1,7 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Natur / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74460-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: [email protected]

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sehr lesenswert, ein Roman mit humanitärem Anliegen !

Bewertung am 22.10.2009

Bewertungsnummer: 438856

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie werden zwar durch die Aussparung der sicher höchst unschönen Details der Erlebnisse des Autoren während seiner Exil-Odyssee verschont, der wirklich lakonische Stil und die Leichtigkeit, wie er seine verschiedenen Zwischenaufenthalte bis zum momentanen Endpunkt Deutschland zu schildern vermag, weiß zu beeindrucken.Das Buch habe ich sehr nachdenklich aus der Hand gelegt, betroffen durch die soeben erlebte Irrfahrt, betroffen durch die Zusammenfassung der Einzelschicksale gegen Ende des Romans, betroffen durch die Selbstbeschuldigung des "Unglücksraben", der durch seine Anwesenheit meint, dass dadurch Unglück über andere hereinbricht! Man spürt selbst die beschriebene Leere, die in einem wächst von Fluchtort zu Fluchtort, von Gefängnis zu Gefängnis, von Verlust zu Verlust wieder eines bedeutsamen Menschen, der einem durch Gewalt oder durch Trennung genommen wurde .Ein Buch ,dass Sie durch den beiläufigen Schreibstil erst so richtig mitnimmt, da man genau weiß, dass hinter diesen Schilderungen weit mehr an furchtbaren persönlichen Erlebnissen steckt, als der Autor mitteilen möchte. Ich finde das Buch sehr lesenswert, ein Roman mit humanitärem Anliegen, der uns ohne hochgehobenen Zeigefinger vermittelt, was es heißt , als "falscher Inder" da zu stehen und unter ungerechten Machtstrukturen, religiöser, ethnischer und politischer Intoleranz sowie unter permanenter Gewalt überleben zu wollen, und uns aufzeigt, wie das Menschenrecht auf ein würdevolles Leben in Ruhe und Frieden mit Füßen getreten wird.

sehr lesenswert, ein Roman mit humanitärem Anliegen !

Bewertung am 22.10.2009
Bewertungsnummer: 438856
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie werden zwar durch die Aussparung der sicher höchst unschönen Details der Erlebnisse des Autoren während seiner Exil-Odyssee verschont, der wirklich lakonische Stil und die Leichtigkeit, wie er seine verschiedenen Zwischenaufenthalte bis zum momentanen Endpunkt Deutschland zu schildern vermag, weiß zu beeindrucken.Das Buch habe ich sehr nachdenklich aus der Hand gelegt, betroffen durch die soeben erlebte Irrfahrt, betroffen durch die Zusammenfassung der Einzelschicksale gegen Ende des Romans, betroffen durch die Selbstbeschuldigung des "Unglücksraben", der durch seine Anwesenheit meint, dass dadurch Unglück über andere hereinbricht! Man spürt selbst die beschriebene Leere, die in einem wächst von Fluchtort zu Fluchtort, von Gefängnis zu Gefängnis, von Verlust zu Verlust wieder eines bedeutsamen Menschen, der einem durch Gewalt oder durch Trennung genommen wurde .Ein Buch ,dass Sie durch den beiläufigen Schreibstil erst so richtig mitnimmt, da man genau weiß, dass hinter diesen Schilderungen weit mehr an furchtbaren persönlichen Erlebnissen steckt, als der Autor mitteilen möchte. Ich finde das Buch sehr lesenswert, ein Roman mit humanitärem Anliegen, der uns ohne hochgehobenen Zeigefinger vermittelt, was es heißt , als "falscher Inder" da zu stehen und unter ungerechten Machtstrukturen, religiöser, ethnischer und politischer Intoleranz sowie unter permanenter Gewalt überleben zu wollen, und uns aufzeigt, wie das Menschenrecht auf ein würdevolles Leben in Ruhe und Frieden mit Füßen getreten wird.

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Der falsche Inder

von Abbas Khider

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