Die deutschen Ford-Werke im "Dritten Reich" Ein kompilatorischer Beitrag zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-24253-6
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Historisches Institut), Veranstaltung: Forschungsseminar Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der international etablierte Automobilhersteller Ford Motor Company blickt seit seinerGründung in den USA 1903 durch den Ingenieur Henry Ford auf eine ereignis- undkontrastreiche Firmengeschichte zurück. [...] Im Nationalsozialismus konnte sich Ford schließlich im Oligopol der Autoherstellerbehaupten und sich zu einem bedeutenden (kriegs-)wirtschaftlichen Pfeiler des "Reiches"entwickeln. Wie eng die Firma dabei mit der Staatsführung verknüpft war, soll diese Arbeitaufzeigen. Als kompilatorischer Beitrag zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichtebetrachtet sie eine Epoche, über welche Weltkonzerne noch heute schweigen und die sichsomit nur über Zeitzeugenberichte und betriebswirtschaftliche Daten zusammenfügen lässt.Dabei wird die Untersuchung von folgenden Fragen geleitet: Welche Motive veranlasstendas Werk, sich mit dem Regime zu arrangieren? Wieso behielt die Tochtergesellschaft einesUS-amerikanischen Konzerns nach dem Kriegseintritt der USA weitestgehend ihre personelle und unternehmerische Unabhängigkeit? Zu welchen Mitteln griff die nach Profit strebendeGeschäftsführung? Und nicht zuletzt: Wie geht Ford heute mit der eigenen Vergangenheitum?Bei weitgehend chronologischem Aufbau gliedert sich die Untersuchung in fünf Kapitel. Nachdiesem einleitenden ersten Kapitel folgt die Darstellung des Aufstiegs des deutschenUnternehmens unter dem Nationalsozialismus bis zum Kriegsausbruch 1939. Wird bereits indiesem zweiten Kapitel gezeigt, wie sehr sich das Werk in die NS-Industrie einspannen ließ,verdeutlicht das dritte Kapitel diese Entwicklungstendenz zunächst weiter bis zumKriegseintritt der USA im Dezember 1941 und zeichnet anschließend das Verhalten desKonzerns sowie die auf Ford bezogene deutsche Politik bis zum Kriegsende nach. Thema desvierten Kapitels ist die Betrachtung der profitorientierten amerikanischen Ford MotorCompany während des Krieges und nach dessen Ende als auch eine Darlegung derenUmgangs mit der eigenen NS-Vergangenheit und eventueller Schuld. Schließlich sollen dieErgebnisse dieser Arbeit im fünften Kapitel zusammengefasst und im Anhangbetriebswirtschaftliche Daten bis einschließlich 1945 abgebildet werden.
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