Differenzierte Globalsteuerung Eine empirische Analyse mit einem disaggregierten ökonometrischen Modell
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.12.1985
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
320
Maße (L/B/H)
24,4/17/1,9 cm
Gewicht
545 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-16045-8
1.1 Problemstellung: Mangelnde Effizienz der Globalsteuerung Mit dem Gesetz zur Forderung der Stabilitat und des Wachstums der Wirtschaft von 1967 wurde in der Bundesrepublik die Grund lage fUr die Anwendung des Prinzips der Globalsteuerung ge schaffen. Dieses Verfahren ist darauf ausgerichtet, mit Hilfe globalpolitischer MaBnahmen makrookonomische KreislaufgroBen zu beeinflussen, mit dem Zweck, die gesamtwirtschaftlichen Zie Ie Preisniveaustabilitat, Vollbeschaftigung, auBenwirtschaft liches Gleichgewicht und angemessenes und stetiges Wachstum 1 der Wirtschaft gleichzeitig zu erreichen . Nach anfanglichen Erfolgen werden seit Beginn der 70er Jahre zunehmend Zweifel an der Wirksamkeit dieser Konzeption laut. Insbesondere scheint es nicht moglich zu sein, mit Hilfe globaler MaBnahmen die Be schaftigung und die Preise auf befriedigenden Niveaus zu sta bilisieren. FUr dieses Versagen der Globalsteuerung werden spatestens seit Beginn der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit im Jahre 1974 ver starkt "strukturelle" Ursachen verantwortlich gemacht. Es wird von einer zunehmenden branchenmaBigen Differenzierung der Konjunk 2 turentwicklung gesprochen , von "gespaltenen KOnjunkturen"3, in denen "verschJedene Branchen ... unterschiedlich stark 1 VgI. BGBI. I (1967), S. 582. 2 VgI. A.E. OTT (1976), S. 360 ff. und fUr eine umfassende Darstellung wei terer Teilprobleme der Konjunkturpolitik S. 351 ff.; ferner: H. SCHLE SINGER (1980), S. 39 ff. FUr empirische Untersuchungen zur Entwicklung der industriellen Branchenstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland vgl. die bei A.E. OTT (1976) in FuBnote 26 angegebene Literatur und G. WILLKE (1978). Der regionale Aspekt der Globalsteuerung bleibt in die ser Arbeit auBer Betracht; vgl. dazu z.B. K. KEINATH (1978), G. MAMMEN (1978), H. WILHELM (1975).
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