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Die Handhabung des Neuen in organisierten Sozialsystemen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.1990

Abbildungen

XIII, mit 14 Abbildungen

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

479

Maße (L/B/H)

24,2/17/2,7 cm

Gewicht

800 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-540-52945-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.1990

Abbildungen

XIII, mit 14 Abbildungen

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

479

Maße (L/B/H)

24,2/17/2,7 cm

Gewicht

800 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-540-52945-3

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

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  • I. Einleitung.- 1. Ausgangslage und Problemstellung.- 2. Aufbau der Arbeit.- II. Zum Stand der Organisationsorientierten Innovationsforschung.- 1. Organisationsorientierte Innovationsforschung im Paradigma des Kontingenzansatzes.- 1.1 “Organisatorisches Dilemma”: Kernaussagen nach Wilson, Erweiterung des Dilemmas, Dämpfung/Auflösung und kritische Würdigung.- 1.1.1 Kernaussagen nach Wilson.- 1.1.2 “Erweiterung des Dilemmas” auf Routine—versus innovationsfähige Organisationen.- 1.1.3 Zur Dämpfung/Auflösung des Dilemmas durch organisatorische Gestaltungsmaßnahmen.- 1.1.3.1 Innovationskollegien.- 1.1.3.2 “Reservate”.- 1.1.3.3 Parallelorganisation.- 1.1.3.4 Matrixorganisation.- 1.1.3.5 Product Champions.- 1.1.3.6 Venture-Team.- 1.1.4 Kritische Würdigung des “Organisatorischen Dilemmas”.- Dispositionelle Zwischenbemerkung.- 2. Das Promotorenmodell.- 2.1 Willens— und Fähigkeitsbarrieren.- 2.2 Fach-und Machtpromotor.- 2.3 Die Gespann-Struktur.- 2.4 Variationen und Verfeinerungen des Promotorenmodells.- 3. Neuere strukturorientierte Ansätze im Paradigma des Kontingenzansatzes.- 4. Inexakte Organisationsstrukturen.- 5. Innovationsforschung im Rahmen von Konsistenzansätzen.- 5.1 Das Quantum-Modell.- 5.2 Mintzbergs Adhocratie: die innovative Organisation.- 6. Erste Zwischenbilanz.- III. Organisationstheorie im Umbruch: vom “Social Fact” zum “Constructionist” Paradigma?.- 1. Zum Begriff des Paradigmas.- 2. Die Situation in der Betriebswirtschaftslehre.- 3. Organisationstheorie zwischen “Social Fact” und “Social Constructionist” Paradigma.- 3.1 Klassifikationsraster von Burrell/Morgan.- 3.2 Der Ansatz von Pondy/Mitroff.- 4. Das “Social Fact” Paradigma.- 4.1 Der Kritische Rationalismus.- 4.2 Kritik am dominierenden (“Social Fact”) Paradigma.- 5. Das “Social Constructionist” Paradigma.- 5.1 Der Konstruktivismus.- 5.2 Theoretische Spielarten des Konstruktivismus.- 5.3 Die Entwicklung des Radikalen Konstruktivismus.- 5.3.1 Grundannahmen des Radikalen Konstruktivismus.- 5.3.1.1 Wirklichkeitswahrnehmung.- 5.3.1.2 Die Rolle des Sozialen.- 5.3.1.3 Die Rolle der Sprache.- 5.3.2 Disziplinen mit radikal konstruktivistischer Orientierung.- 5.3.2.1 Soziologie.- 5.3.2.2 Radikal konstruktivistische Orientierung in der Managementwissenschaft.- 5.4 Frühe konstruktivistische Ansätze in der Organisationstheorie.- 5.4.1 Die konstruktive Betriebswirtschaftslehre.- 5.4.2 Ansätze der Aktionsforschung.- 5.4.3 Systemisch orientierte Ansätze.- 6. Organisationskultur als das neue Forschungsprogramm?.- 6.1 Zum Stand der Organisationskulturforschung.- 6.2 Zur Genesis des Organisationskulturkonzeptes.- 6.3 Paradigmendiskussion aus der Perspektive der Organisationskulturansätze.- 6.3.1 Funktionalistischer Organisationskulturbegriff.- 6.3.2 Interpretative Ansätze.- 6.4 Exkurs: Zwei Beispiele organisationskulturorientierter Innovationsforschung im Rahmen von Kontingenz- und Konsistenzansätzen.- 6.5 Ansatzpunkte für ein neues Organisationskulturverständnis.- 6.5.1 Anknüpfung am Lebensweltkonzept von Habermas.- 6.5.2 Kritische Auseinandersetzung mit dem Kulturbegriff von Parsons.- 6.5.3 Der Organisationskultur—“Nucleus”.- IV. Formalorganisierte Sozialsysteme.- 1. Einleitung.- 2. Aufbau des IV.Kapitels.- 3. Die neuere Systemtheorie.- 3.1 Ältere systemtheoretische Ansätze.- 3.1.1 Struktur-Funktionalismus.- 3.1.2 System-funktionaler Ansatz (“Offene-System-Ansätze”).- 3.1.3 Funktional-struktureller Ansatz (der “frühe” Luhmann).- 3.2 Neuere Systemtheorie Luhmann’scher Prägung.- 3.2.1 Luhmanns Gesellschaftstheorie.- 3.2.1.1 Binäre Logik.- 3.2.1.2 Funktionssystem Wirtschaft.- 3.2.2 Wirtschaftsorganisationen bei Luhmann.- 3.2.2.1 Selbstreferenz.- 3.2.2.1.1 Autopoiesis.- 3.2.2.1.2 Basale Selbstreferenz.- 3.2.2.1.3 Reflexivität.- 3.2.2.1.4 Selbstbeobachtung.- 3.2.2.1.5 Selbstbeschreibung.- 3.2.2.1.6 Reflexion/Identität.- 3.2.2.1.7 Das Verhältnis Reflexion zu Rationalität.- 3.2.2.1.8 Kommunikation und Beobachtung.- 3.2.2.2 Abgrenzung gegenüber der biologischen Sichtweise.- 3.2.2.3 Betonung der Umwelt.- 3.2.2.3.1 Interpenetration.- 3.2.2.3.2 Sozialisation.- 4. Vorteile der neueren Systemtheorie.- 5. Die Intersubjektivitätstheorie von Habermas.- 5.1 Das Habermas-Modell.- 5.1.1 Lebenswelt.- 5.1.2 Rationalisierung von System und Lebenswelt.- 6. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Intersubjektivitäts- und neuerer Systemtheorie.- 6.1 Habermas mißt der Systemtheorie einen erhöhten Stellenwert in bezug auf formalorganisierte Sozialsysteme zu.- 6.2 Bei Habermas ist die Systemtheorie im Wirtschaftsbereich tendenziell dominierend.- 6.3 Habermas hat einen system-funktionalen Systemtheorie-Begriff.- 6.4 Die neuere Systemtheorie kommt nicht ohne lebensweltliche Aspekte aus.- 6.5 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der neueren Systemtheorie und der Intersubjektivitätstheorie im Detail.- 6.5.1.- 6.5.1.1 Letztelemente des Systems.- 6.5.1.2 Komplexitätsbewältigung.- 6.5.1.3 Sprache.- 6.5.1.4 Kommunikation.- 6.5.1.5 Steuerungsmedien.- 6.5.1.6 Rationalität.- 6.5.1.7 Sinn.- 6.5.2 Gemeinsamkeiten.- 6.5.2.1 Subsystembildung.- 6.5.2.2 System-Spezifika.- 6.5.2.3 Symbolische Schranken für Forscher.- 6.5.2.4 Die Steuerung eines sozialen Systems ist nicht von außen und auch nicht von einem Punkt aus möglich.- 6.5.2.5 Ordnungsbildung durch System- und Sozialintegration.- 6.5.2.6 Die Rolle von Beobachter und Handelndem sind nicht identisch.- 6.5.2.7 Werte als blinde Recke — ohne praktische Bedeutung.- 6.5.2.8 Formales Zustandekommen reflexiver Identität bzw. sozietaler Reflexion.- V. Theoretische Reflexionen üBer Organisierte Soziaesysteme und ein Modell-Entwurf.- 1. Vorbemerkungen.- 2. Aufbau des V. Kapitels.- 3. Elemente des organisierten Sozialsystems aus der Sichtweise der neueren Systemtheorie.- 3.1 Entscheidungen.- 3.1.1 Entscheidungen in Unternehmungen.- 3.2 Erwartungen/Strukturen.- 3.2.1 Normen.- 3.2.2 Kognitionen.- 3.2.3 Strukturen in formal organisierten Sozialsystemen.- 3.2.3.1 Redundanz.- 3.2.3.2 Varietät.- 3.3 Exkurs: Mikropolitik.- 3.4 Kultur.- 3.4.1 Symbolische Kürzel.- 3.5 Strukturänderung.- 3.5.1 Morphogenese.- 3.5.1.1 Eigendynamische Mechanismen.- 3.5.2 Anpassung.- 3.5.2.1 Umweltanpassung.- 3.5.2.2 Selbstanpassung.- 3.6 Weicks Modell des Organisierens.- 3.7 Entwicklung des eigenen Modells.- 3.7.1 Selbstorganisationsprozesse.- 3.7.2 Anpassungen.- 3.7.3 Selektionsprozesse.- 3.7.4 Gliederung des Selektionsprozesses.- 3.7.4.1 Neuerungen durch Selektionsprozesse.- 3.7.4.2 Neuerungen durch Selbstanpassung.- 3.7.4.3 Neuerungen durch Umweltanpassung.- VI. Die Handhabung Des Neuen.- 1. Definition des Neuen.- 2. Neuerungskönsequenzen aus dem Modell.- 2.1 Es kommt auf die Strukturänderungen an.- 2.2 Selbstorganisierende Prozesse sind fundamental.- 2.3 Es geht bei Neuerungen um Kommunikationsbeziehungen.- 2.4 Mehr Informationsverarbeitungskapazität ist nötig.- 2.5 Bedeutung der nachträglichen (Be-)Wertung.- 2.6 Das selbstangefertigte Umweltbild zählt.- 2.7 Neuerungen sind nicht zwangsläufig Verbesserungen.- 2.8 Erlaubte Änderungen sind Beschreibungen.- 2.9 Personeller Widerstand ist die Differenz zwischen Erwartung und Handlung.- 2.10 Widersprüche als positiver Ansatzpunkt.- 2.11 Neuerungen im Spannungsfeld von Bewahrung und Entwicklung.- 3. Die Steuerungsproblematik.- 3.1 Systemisches Management.- 3.2 Die Handhabung von Neuerungen.- 3.3 Exkurs: Theorie-Praxis-Verhältnis.- 4. Einige Lösungsansätze zur Handhabung des Neuen.- 4.1 Systemisches Lernen.- 4.2 Wissensbasis.- 4.3 Reflexionsaufbau in sozialen Systemen.- 4.3.1 Reflexionsaufbau durch externe Berater.- 4.3.2 Reflexionsaufbau durch die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.- 4.3.3 Systeminterne ständige Beobachtungsstellen installieren.- 4.4 Die Handhabung von Konflikten.- VII. Zusammenfassung und Ausblick.