Systemische Aufstellungsarbeit: Überwindung symbiotischer Verstrickungen Überwindung symbiotischer Verstrickungen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.05.2012
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
148
Maße (L/B/H)
27/19/1 cm
Gewicht
376 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-8034-4
Ähnlich eines Hauses, das je nach Ausgestaltung groß oder klein ist, verschiedene Zimmer und neben Eingangs- und Hintertür Zwischentüren aufweist, haben ebenso Familien 'Beziehungstüren' (Weber & Stierlin), die je nach Beziehungsklima und Vorstellung von Zusammenhalt und Weiterentwicklung einzelner Familienmitglieder unterschiedlich behandelt werden. So kommt es vor, dass je nach Ausprägung diese Zwischentüren Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern eröffnen oder verschließen können. Familien, die in ihren Beziehungszusammenhängen Zwischentüren als unnötig erachten, werden sie möglicherweise aus diesem Grund aushängen; eine andere Familie würde im Gegensatz dazu ihre Türen mit unüberwindbaren Schlössern sichern.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll explizit der Frage nachgegangen werden, auf welche Weise bestimmte 'Beziehungstür-Muster' in die nächste Generation übertragen oder weitergereicht werden können und inwieweit diese verstrickten Beziehungsstrukturen die persönliche Identitätsbildung und Weiterentwicklung beeinflussen und behindern können. Es soll herausgefunden werden, inwieweit mögliche entwicklungshinderliche familiäre Gegebenheiten mit persönlichen und Hilfe stellenden Mitteln und Kompetenzen überwunden werden können. Folglich soll folgenden leitenden Fragen nachgegangen werden: Inwieweit kann systemische Aufstellungsarbeit symbiotische Verstrickungen in Familienzusammenhängen lösen? Welche Möglichkeiten und Grenzen stehen im Rahmen von Familienrekonstruktion und Familienstrukturaufstellung zur Überwindung möglicher symbiotischer Verstrickungen dem Klienten zur Verfügung?
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beschreibung und Erklärung entstehender symbiotischer Verstrickungen, wobei die besondere primäre Beziehung zwischen Kind und Mutter hervorgehoben werden soll. Diese eigentümliche Beziehungs- und Bewältigungsstruktur wird an einem Fallbeispiel erläutert und im methodischen Teil der Arbeit mit den vorgestellten Aufstellungsformaten verknüpft. In diesen Ausführungen wird ausschließlich auf die Möglichkeiten und Grenzen der Familienrekonstruktion nach Satir und der Familienstrukturaufstellung nach Sparrer und Varga von Kibéd eingegangen.
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