Nach dem Band „Menschenland“ (2010, ebenfalls bei Wolfbach erschienen), dessen Gedichte die Condition humaine in Zeit und Raum und im geschichtlichen Handeln des Menschen betrachten, wendet sich Ernst Halter nun einem Brennpunkt unserer Existenz zu: der Liebe; nach dem Allgemeinen nun das Individuelle, nach der Betrachtung die unbedingte Teilhabe und Ausgeliefertheit. Liebe von solcher Ausschließlichkeit muss auch eine Meisterin der Flucht, der Tarnung – und nicht zuletzt – des Worts sein; anders wird sie nicht überleben. Anfang und Ende gehen Hand in Hand, Glück und Trauer durchwirken einander wie Blendung und Finsternis in dieser „Suite“ auf Lebenszeit: „Jedes fragt die runden Uhren / nach der Stunde, nach des andern / Flügelschlagen und Gewährung.“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.