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Wenn die Nacht am stillsten ist Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

05.09.2012

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,7/13,3/2,5 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88897-775-6

Beschreibung

Rezension

"Von nervigen Stören und Doraden, die Nutella fade finden, handeln die witzigen Fischgedichte von Arezu Weitholz. Die Wahlberlinerin, die auch Songtexte für Herbert Grönemeyer und die Toten Hosen schreibt, taucht in dem Lyrikband in die Psyche der Meeresbewohner ein." Spiegel Online über Arezu Weitholz' Gedichtband "Mein lieber Fisch" (2010)
"Ein lesenswerter Roman, so verstörend und poetisch wie die Liebe selbst." KulturSPIEGEL
"Es ist eine ganz einfache Geschichte. Doch was Weitholz daraus macht, gehört zum Besten in diesem Spätsommer." Marten Hahn, DeutschlandRadio Kultur
"Die ersten 48 Seiten enthalten die beste Wutrede gegen Creative-Class-Poser, die es jemals gab. Man wünscht sich, dass Sophie Rois sie schreiend auf der Berliner Torstraße vorträgt. Jeder Satz ein Spucken ins Hendricks-Tonic-Glas" Interview
"Keiner hat es bisher geschafft, so eloquent, so menschlich und so greifbar über die zwischen Konsumterror und der Suche nach einem höheren Sinn gefangenen selbst ernannten Opinion Leader zu schreiben, wie die Berlinerin Arezu Weitholz in „Wenn die Nacht am stillsten ist“ Blank Magazin, Till Erdenberger
"In ihrem ersten Roman „Wenn die Nacht am stillsten ist“ erzählt Arezu Weitholz eine Liebesgeschichte so federleicht, bittersüß und herzbewegend wie derzeit wohl keine andere Autorin." Babette Kaiserkern, Märkische Allgemeine
"Ein Buch wie ein melancholisches Liebeslied" flair
"Arezu Weitholz' klangvoller Debutroman entwickelt eine enorme Sogkraft. Eine große, stark erzählte Liebesgeschichte." Brigitte
"Besonders schön gelingen Weitholz präzise Beobachtungen, die sie dem Nouveau Roman entliehen zu haben scheint und die nach ganz großer Literatur duften. Letztendlich ist dieses amüsante Buch aber ein Meisterwerk zeitgenössischen Seelenplunders, das man mit viel Lesespaß an einem Wochenende durchschmökern kann." Financial Times Deutschland
"Ein Roman, der sich aufgrund seiner inneren Dringlichkeit kaum mehr weglegen lässt (...) Ein wesentlicher Roman, den Sie lesen sollten!" Marlen Schachinger, Buchkultur

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

05.09.2012

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,7/13,3/2,5 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88897-775-6

Herstelleradresse

Kunstmann, Antje, GmbH, Verlag
Kreittmayrstr. 26
80335 München
Deutschland
Email: info@kunstmann.de
Url: www.kunstmann.de
Telephone: +49 89 1211930
Fax: +49 89 12119320

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  • Wortschätzchen

    aus Kreis HD

    5/5

    09.03.2021

    Buch (Paperback)

    Von der Liebe und mehr

    Dieses Buch ist nicht wirklich leichte Kost. Es fordert, aber es fördert auch. Zentrale Themen sind Liebe und Selbstmord. Anna sitzt am Bett von Ludwig, der nach einer Überdosis Tabletten im Koma liegt. Warum hat er das getan? Sie redet wie Scheherazade auf ihn ein – erzählt ihm all das, was sie in den acht Monaten ihrer Beziehung, die nach Ludwigs Wunsch geheimgehalten werden musste, nicht erzählen durfte. Im zweiten Teil erfahren wir mehr von Anna und auch von Ludwig, es ist eine Zeitreise zurück in die Zeit vor diesem Vorfall. Und wir merken: Anna ist ein wunderbarer Mensch, der so viel zu erzählen hätte, wenn sie doch nur könnte. Ihre Sorgen und Ängste kann sie niemandem anvertrauen. Dabei würde gerade Ludwig so viel gewinnen, würde sie erzählen und er zuhören. Schnell merkt man, Ludwig hat ein total übersteigertes Selbstwertgefühl, wohingegen Anna absolut komplexbeladen ist und stark unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet. Schon daher passten die beiden nie wirklich zusammen. Ludwig will Anna „stylen“, sie innerlich und äußerlich formen. Dabei ist Anna nahezu perfekt, Ludwig selbst jedoch könnte eine „Überarbeitung“ in jeder Hinsicht sehr gut brauchen. Annas bester Freund Hannes wäre ein perfekter Partner für sie, denn er versteht sie, er kennt sie, er weiß, wie er sie aufmuntert und er kennt ihre Reaktionen. Doch Liebe ist nicht logisch. Und Anna bringt es auf den Punkt: Am Ende geht es um den Moment. Arezu Weitholz zeichnet Anna und die anderen Protagonisten so klar, dass man vergisst, dass es Romanfiguren sind. Gerade Anna möchte ich sehr gerne kennenlernen – wäre sie denn eine reale Person. Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn es Stellen gab, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch Stellen, die mich lachen ließen. Ich habe es an einem Stück gelesen – weil der Stil sehr flüssig ist (trotz all der Passagen, die schwer zu verdauen sind und den Endloskapiteln) und ich einfach wissen wollte: wieso, weshab, warum, wie, wo, wann .....? Die Story klingt noch nach und ich vermute, das wird sie auch noch eine lange Zeit tun.

  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    5/5

    09.03.2021

    Buch (Paperback)

    Von der Liebe und mehr

    Dieses Buch ist nicht wirklich leichte Kost. Es fordert, aber es fördert auch. Zentrale Themen sind Liebe und Selbstmord. Anna sitzt am Bett von Ludwig, der nach einer Überdosis Tabletten im Koma liegt. Warum hat er das getan? Sie redet wie Scheherazade auf ihn ein – erzählt ihm all das, was sie in den acht Monaten ihrer Beziehung, die nach Ludwigs Wunsch geheimgehalten werden musste, nicht erzählen durfte. Im zweiten Teil erfahren wir mehr von Anna und auch von Ludwig, es ist eine Zeitreise zurück in die Zeit vor diesem Vorfall. Und wir merken: Anna ist ein wunderbarer Mensch, der so viel zu erzählen hätte, wenn sie doch nur könnte. Ihre Sorgen und Ängste kann sie niemandem anvertrauen. Dabei würde gerade Ludwig so viel gewinnen, würde sie erzählen und er zuhören. Schnell merkt man, Ludwig hat ein total übersteigertes Selbstwertgefühl, wohingegen Anna absolut komplexbeladen ist und stark unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet. Schon daher passten die beiden nie wirklich zusammen. Ludwig will Anna „stylen“, sie innerlich und äußerlich formen. Dabei ist Anna nahezu perfekt, Ludwig selbst jedoch könnte eine „Überarbeitung“ in jeder Hinsicht sehr gut brauchen. Annas bester Freund Hannes wäre ein perfekter Partner für sie, denn er versteht sie, er kennt sie, er weiß, wie er sie aufmuntert und er kennt ihre Reaktionen. Doch Liebe ist nicht logisch. Und Anna bringt es auf den Punkt: Am Ende geht es um den Moment. Arezu Weitholz zeichnet Anna und die anderen Protagonisten so klar, dass man vergisst, dass es Romanfiguren sind. Gerade Anna möchte ich sehr gerne kennenlernen – wäre sie denn eine reale Person. Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn es Stellen gab, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch Stellen, die mich lachen ließen. Ich habe es an einem Stück gelesen – weil der Stil sehr flüssig ist (trotz all der Passagen, die schwer zu verdauen sind und den Endloskapiteln) und ich einfach wissen wollte: wieso, weshab, warum, wie, wo, wann .....? Die Story klingt noch nach und ich vermute, das wird sie auch noch eine lange Zeit tun.

  • Sandra Wittwer

    aus Thurgau

    5/5

    30.09.2012

    Buch (Paperback)

    wenn das Leben bedeutet nicht daran zu zerbrechen

    “Wenn die Nacht am stillsten ist” ist Arezu Weitholzs erster Roman. Im Vorfeld hat sie bereits zwei Lyrikbände veröffentlicht und Songtexte, unter anderem für Herbert Grönemeyer, geschrieben. Im ersten Teil des Romans erzählt die Protagonistin in einem Monolog von ihrer Beziehung zu Ludwig, die alles andere als einfach war und ihrem bisher von Schicksalsschlägen gezeichneten Leben. Während sie erzählt, liegt Ludwig bewusstlos neben ihr, er hat Tabletten genommen. Ein Selbstmordversuch? Es ist die Nacht nach ihrer Trennung, von ihm morgends sachlich und kühl ausgesprochen, es sei “Aus”. Danach folgt im zweiten Teil des Romans die Schilderung des Tages davor. Anna erzählt in Zeitsprüngen aus ihrem Leben, dem Beginn ihrer Beziehung zu Ludwig und dem Hardern ihrer Generation, der Generation 90´s. Währenddessen erlebt sie eine Trennung, den Besuch ihrer depressiven Mutter im Altersheim und den Zusammenbruch einer Realität, die vielleicht keine war. Die Autorin Arezu Weitholz hat mit “Wenn die Nacht am stillsten ist” einen wortgewaltigen und tieftraurigen Roman geschaffen. Das Buch erzählt die Geschichte einer jugen Frau, die ihr Leben manchmal mehr recht als schlecht meistert. Ihre Hoffnung liegt in der Liebe zu Ludwig. Diese Beziehung kann sie aber nur heimlich leben und sie hatte schon von Anfang an den bitteren Beigeschmack einer schmerzhaften Trennung. Als Leserin hat mich diese Schwermut und Erzählkraft der Autorin beeindruckt und auch ein wenig traurig zurückgelassen. Ich bleibe mit vielen offenen Fragen zurück, hätte gerne ein paar Antworten mehr gehabt. Und doch bin ich begeistert, besonders von der Erzählkraft der Autorin.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    11.09.2012

    Buch (Paperback)

    Eine junge Frau sitzt am Bett…

    Eine junge Frau sitzt am Bett ihre Freundes, welcher eine Menge Schlaftabletten genommen hat. Sie ruft aber keinen Notarzt, sondern erzählt ihm ihre Geschichte, ihre Gedanken. Diese Gedanken sind nicht positiv, nein sie macht ihrem Freund viele Vorwürfe. An diesem Tag hatte sich Ludwig von ihr getrennt, ohne Angabe von Gründen, einfach so. Verhält sich ein Mensch so wie Anna? Was stimmte nicht am Verhältnis der beiden, dass sie ihm dieses nicht erzählen konnte, bevor er die Tabletten eingeworfen hatte? Wenn man dann weiterliest, erfährt man sehr viel mehr über das Verhältnis der beiden. Anna stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Der Vater beging Selbstmord, die Mutter lebt in einem Pflegeheim. Anna war überall in der Welt unterwegs. Um sich selbst zu finden? Um ihrem Umfeld zu entfliehen? Jetzt arbeitet sie bei einer Zeitung. Die Kollegen leben in einer anderen Welt. Es herrscht eine seltsame Atmosphäre unter diesen Kollegen. Alle sind nur von Konsum und Aussehen geprägt und sind absolut oberflächlich. Heraus ragt Ludwig, der sein Anderssein ganz besonders pflegt. Man hat den Eindruck, dass alle nur bei ihm in einem guten Licht stehen wollen. Ludwig stammt aus besserem Hause, hat dort aber offensichtlich keine Wärme erhalten. Er ist sehr ordentlich, wahnhaft ordentlich. Obwohl er sich sehr gestört verhält, verliebt sich Anna in ihn. Sie versucht es, ihm alles recht zu machen, auch wenn er sie beleidigt. Dabei will er eigentlich keine Beziehung, dafür ist er zu egozentrisch. Ludwig bestimmt die Themen über die gesprochen werden darf, bestimmt die Meinung, die Anna haben darf. Anna nimmt ihm zuliebe ab. Sie verleugnet ihre Persönlichkeit. Es darf auch keiner wissen, dass die beiden sich regelmäßig treffen. Wer ist schuld, dass diese Beziehung, die eigentlich gar keine Beziehung ist, so abläuft? Ludwig, weil er so ist wie er ist? Oder Anna, weil sie sich selbst verleugnet. Das Buch ist gewiss keine leichte Kost, nichts was man mal so zur Unterhaltung runterliest. Und doch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist spannend mitzuerleben, wie Anna in diese Situation gekommen, dass sie so einfach neben dem sterbenden Ludwig sitzen kann und ihm alles erzählt, was sie acht Monate lang nicht aussprechen durfte. Es geht um Kälte in der Gesellschaft, Konkurrenz im Arbeitsleben, Lebensinhalt und Liebe.

  • esposa1969

    aus Mannheim

    5/5

    09.09.2012

    Buch (Paperback)

    Erfahrungen: Also die ersten…

    Erfahrungen: Also die ersten 48 Seiten sind für mich (gääääähn) furchtbar langweilig. Sie (Anna) führt quasi einen Monolog mit einem der entweder nur schläft oder schon am Sterben ist (weil er zu viele Tabletten eingenommen hat). Geschrieben so, als würde Sie einen laaaaangen (viel zu langen) Brief verfassen. Die Frage, ob sie einen Notarzt rufen soll, stellt sie sich zwar, aber im Sinne von "das hätte er vielleicht gar nicht gewollt!" Sie sitzt da seelenruhig neben einem - der sie wahrscheinlich nicht hört - und quakt vor sich hin: "Du liegts hier und atmest .... Aber du bist doch derjenige, der jetzt nicht bei mir ist ... und jetzt soll ich dir glauben, dass du sterben willst? .... " Ausserdem finde ich - ich bin wirklich nicht prüde - viele Zeilen auch irgendwie ein wenig ordinär. S. 22 "... Warum bin ich in dieses Scheißmeer gesprungen?" S: 37 " ... er hätte Pickel am Arsch" S. 42 " ... mansche Menschen sterben ohne zu wissen, wie sich ein Orgasmus anfühlt." Also ich weiss nicht. Ich rede mit Freundinnen über solche Themen, aber lesen mag ich darüber nicht. Dann ab etwa S. 48, was sich bis dahin zog wie Kaugummi, wird dann kein Monolog mehr in der ersten Person geführt. Ich habe das, ich denke das, ich habe doch dies und ich jeden... dann endlich beginnt die"Liebesgeschichte" zwische Anna und Ludwig. Ohne Kapitel, ohne Überschriften, ohne, dass der Leser, weiss, was ihn als nächstes erwartet. Es wird erzählt (dieses mal nicht mehr in der 1. Person, sondern in der 3. Person) wie Anna und Ludwig sich eher zufällig kennengelernt haben, wie sie ihr Leben vor ihm verbracht hat und er das seine. Alles in allem echt nicht besonders spannend oder packend. Zwischendurch wird von ihrer Mutter berichtet, die sie im Altenheim besucht. Obwohl das Buch gerade erst erschienen ist, scheint die Währung da noch Mark zu sein. Verstehe ich nicht. An einem Abend hatte ich die Hälfte des Buches bereits durch. Nicht etwa, weil es so besonders packend war, sondern weil es so langweilig war, dass ich die Zeilen nur noch grob überflog. Wenn ich ehrlich bin las ich, und dachte dabei an andere Dinge, habe die Buchstaben zwar gelesen, aber war gar nicht bei dem Buch, weil ich nur schnell durch diesen langweiligen Monolog kommen wollte. Ich dachte diese Nacht ginge nie zu Ende und dieser Monolog erst recht nie. Wenn die Nacht am längsten ist ... weil man einfach mit dem Lesen nur voran kommt, wenn man über die Zeilen liest. Wie gesagt der zweite Teil ist ohne Kapitel ohne Unterteilungen ohne Überschriften. Anna´s Beziehung zu Ludwig wird beschrieben, Unwichtigkeiten, was sie egrade isst, trinkt, oder dass ihr Goldfisch gestorben ist. Dann plötzlich endet das Buch so abrupt und fast schon unerklärlich, so wie das Buch auch angefangen hat. Irgendwie hat Ludwig Mist in der Firma gebaut und ruft sie dann an und sie ahnt Böses .... Jedenfalls war das Buch so langweilig wie ein Stummfilm und ich bin eigentlich froh damit durch zu sein. Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! by esposa1969 (auch für andere Plattformen)

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