Produktbild: "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"

"Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber" Dorothy Parker. Eine Biografie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2012

Abbildungen

schwarzweisse -Bildteil

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,5 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74493-0

Beschreibung

Rezension

»Michaela Karls Biografie beschert trotz aller Tiefen dieses Lebens einen großen Lesegenuss.« Dietmar Kanthak, General-Anzeiger, Bonn

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2012

Abbildungen

schwarzweisse -Bildteil

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,5 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74493-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Bei „Nochein Martini und ich…

leserattebremen aus Berlin am 24.05.2016

Bewertungsnummer: 2705934

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei „Nochein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“ handelt es sich zwar um eine Biographie, doch das Leben von Dorothy Parker liest sich wie ein Roman. Noch jung löst sich von ihrem jüdischen New Yorker Elternhaus und heiratet Eddie Parker, dessen Namen sie ihr Leben lang führen wird. Sie schreibt Kurzgeschichten und Theaterkritiken, die die New Yorker Theaterszene zittern lassen und gründet den berühmten „Round Table“ im Hotel Alongquin in Manhattan mit, wo sie sich jeden Mittag zum Lunch mit den Intellektuellen und Berühmtheiten der 20eer Jahre New Yorks trifft. Sie haben zwar kein Geld, aber sie trinken Alkohol wie andere Wasser. Der Alkohol wird auch lebenslang Dorothy Parkers größtes Laster sein- auch wenn sie selbst es wohl nie so bewerten würde. Michaela Karl ist eine großartige Biographie dieser schillernden Person des New Yorks der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gelungen. Obwohl die zahlreichen Schwächen von Dorothy Parker in der Beschreibung sehr deutlich werden und sie keineswegs nur positiv wegkommt, merkt man der Autorin an, dass sie Dorothy Parker sehr schätzt und bewundert. Dabei ist das Leben der berühmten Autorin keineswegs trocken beschrieben, als Leser hat man Gefühl mit ihr und F. Scott Fitzgerald am Tisch zu sitzen oder einer Auseinandersetzung mit Ernest Hemingway direkt beizuwohnen. Michaela Karls Biographie von Dorothy Parker hätte wohl keine passenderen Titel als „Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“ haben könne, so selbstzerstörerisch wie Dorothy Parker ihr ganzes Leben zelebrierte. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine großartige Biographie über eine herausragende Persönlichkeit, spannend nicht für Fans von Dorothy Parker, sondern für alle, die sich für die amerikanische Literatur des beginnenden 20. Jahrhunderts interessieren und eine ihrer schillerndsten Personen kennen lernen wollen.

Bei „Nochein Martini und ich…

leserattebremen aus Berlin am 24.05.2016
Bewertungsnummer: 2705934
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei „Nochein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“ handelt es sich zwar um eine Biographie, doch das Leben von Dorothy Parker liest sich wie ein Roman. Noch jung löst sich von ihrem jüdischen New Yorker Elternhaus und heiratet Eddie Parker, dessen Namen sie ihr Leben lang führen wird. Sie schreibt Kurzgeschichten und Theaterkritiken, die die New Yorker Theaterszene zittern lassen und gründet den berühmten „Round Table“ im Hotel Alongquin in Manhattan mit, wo sie sich jeden Mittag zum Lunch mit den Intellektuellen und Berühmtheiten der 20eer Jahre New Yorks trifft. Sie haben zwar kein Geld, aber sie trinken Alkohol wie andere Wasser. Der Alkohol wird auch lebenslang Dorothy Parkers größtes Laster sein- auch wenn sie selbst es wohl nie so bewerten würde. Michaela Karl ist eine großartige Biographie dieser schillernden Person des New Yorks der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gelungen. Obwohl die zahlreichen Schwächen von Dorothy Parker in der Beschreibung sehr deutlich werden und sie keineswegs nur positiv wegkommt, merkt man der Autorin an, dass sie Dorothy Parker sehr schätzt und bewundert. Dabei ist das Leben der berühmten Autorin keineswegs trocken beschrieben, als Leser hat man Gefühl mit ihr und F. Scott Fitzgerald am Tisch zu sitzen oder einer Auseinandersetzung mit Ernest Hemingway direkt beizuwohnen. Michaela Karls Biographie von Dorothy Parker hätte wohl keine passenderen Titel als „Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“ haben könne, so selbstzerstörerisch wie Dorothy Parker ihr ganzes Leben zelebrierte. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine großartige Biographie über eine herausragende Persönlichkeit, spannend nicht für Fans von Dorothy Parker, sondern für alle, die sich für die amerikanische Literatur des beginnenden 20. Jahrhunderts interessieren und eine ihrer schillerndsten Personen kennen lernen wollen.

Gut geschüttelt und nie gerührt ...

Ulrike Blatter aus Gottmadingen am 22.01.2014

Bewertungsnummer: 833737

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das wunderliche Leben der wunderbaren Mrs. Dorothy 'Dotty' Parker. Hervorragend recherchierte Biographie einer atemlosen Existenz. Hochintelligent, witzig und stets bestens gelaunt - das ist Dorothy Parker, die Königin der Tafelrunde im legendären Hotel Algonquin. Mit spitzer Zunge und spitzer Feder, gleicht sie einem intellektuellem Feuerwerk, das selbst in den Roaring Twenties noch spetakulär wirkte. In selbstentworfenen, maßgeschneiderten Kleidern und ausgefallenen Hüten war sie auch äußerlich betrachtet ein Hingucker. Als Schriftstellerin hochgelobt, Geliebte der interessantesten Männer ihrer Zeit, ebenso verwöhnt wie ehrgeizig, erklomm sie den Gipfel des Erfolgs - oberflächlich betrachtet. Zynisch und enttäuscht, durch eine traumatische Abtreibung körperlich und seelisch gebrochen, von Depression und den Folgen exzessiven Alkoholkonsums gezeichnet, wird ihr Leben zu einer rasanten Achterbahnfahrt -und sie schreibt um ihr Leben. Was ist hier Ursache, was ist Wirkung? In Dorothys Texten, die so leicht und mit einem Augenzwinkern daherkommen, schwingt die Erfahrung eines wahrhaftig gelebten Lebens mit. Michaela Karls Biographie wird dieser Frau gerecht. Was soll man Besseres über eine Biographie sagen? Spritzig und empathisch geschrieben, nähert sie sich ihrem 'Objekt' ebenfalls mit einem Augenzwinkern, das eine Träne wegblinzelt, die vielleicht den unbestechlichen Blick der Biographin trüben könnte. Man möchte beim Lesen lachen und weinen, bekommt Schutzinstinkte ("Dotty, bitte tu es nicht - nicht schon wieder!"), spürt Wut und freut sich - machmal sogar alles gleichzeitig. Für alle satuierten Schreiberlinge aus den Elfenbeintürmen der etablierten Literaturschmieden ein Muss! Alternative: Zehn Jahr Taxi fahren (und zwar nicht auf dem Rücksitz!).

Gut geschüttelt und nie gerührt ...

Ulrike Blatter aus Gottmadingen am 22.01.2014
Bewertungsnummer: 833737
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das wunderliche Leben der wunderbaren Mrs. Dorothy 'Dotty' Parker. Hervorragend recherchierte Biographie einer atemlosen Existenz. Hochintelligent, witzig und stets bestens gelaunt - das ist Dorothy Parker, die Königin der Tafelrunde im legendären Hotel Algonquin. Mit spitzer Zunge und spitzer Feder, gleicht sie einem intellektuellem Feuerwerk, das selbst in den Roaring Twenties noch spetakulär wirkte. In selbstentworfenen, maßgeschneiderten Kleidern und ausgefallenen Hüten war sie auch äußerlich betrachtet ein Hingucker. Als Schriftstellerin hochgelobt, Geliebte der interessantesten Männer ihrer Zeit, ebenso verwöhnt wie ehrgeizig, erklomm sie den Gipfel des Erfolgs - oberflächlich betrachtet. Zynisch und enttäuscht, durch eine traumatische Abtreibung körperlich und seelisch gebrochen, von Depression und den Folgen exzessiven Alkoholkonsums gezeichnet, wird ihr Leben zu einer rasanten Achterbahnfahrt -und sie schreibt um ihr Leben. Was ist hier Ursache, was ist Wirkung? In Dorothys Texten, die so leicht und mit einem Augenzwinkern daherkommen, schwingt die Erfahrung eines wahrhaftig gelebten Lebens mit. Michaela Karls Biographie wird dieser Frau gerecht. Was soll man Besseres über eine Biographie sagen? Spritzig und empathisch geschrieben, nähert sie sich ihrem 'Objekt' ebenfalls mit einem Augenzwinkern, das eine Träne wegblinzelt, die vielleicht den unbestechlichen Blick der Biographin trüben könnte. Man möchte beim Lesen lachen und weinen, bekommt Schutzinstinkte ("Dotty, bitte tu es nicht - nicht schon wieder!"), spürt Wut und freut sich - machmal sogar alles gleichzeitig. Für alle satuierten Schreiberlinge aus den Elfenbeintürmen der etablierten Literaturschmieden ein Muss! Alternative: Zehn Jahr Taxi fahren (und zwar nicht auf dem Rücksitz!).

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