Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8472-6291-6

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8472-6291-6

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: [email protected]

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Sehr aktuell und tiefgründig

Bewertung am 08.07.2025

Bewertungsnummer: 2534090

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, welches zum nachdenken anregt und sehr viel über uns als Gesellschaft aussagt. Einfach ein Buch welches nachhallt und viel Freiraum für personenbezogene Fragen lässt, mit denen man sich lang beschäftigen kann, um auf eigene Schlüsse zu kommen. Toll und lesenswert!

Sehr aktuell und tiefgründig

Bewertung am 08.07.2025
Bewertungsnummer: 2534090
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, welches zum nachdenken anregt und sehr viel über uns als Gesellschaft aussagt. Einfach ein Buch welches nachhallt und viel Freiraum für personenbezogene Fragen lässt, mit denen man sich lang beschäftigen kann, um auf eigene Schlüsse zu kommen. Toll und lesenswert!

Die Erstveröffentlichung der…

MaWiOr aus Halle am 27.07.2021

Bewertungsnummer: 2747659

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erstveröffentlichung der Novelle „Kreutzersonate“ von Leo Tolstoi erfolgte 1890 zunächst in deutscher Übersetzung. Die russische Ausgabe erschien wahrscheinlich ein Jahr später. Die Novelle besteht aus 28 relativ kurzen Kapiteln und einem langen auktorialen Nachwort. Während einer nächtlichen Eisenbahnfahrt im winterlichen Russland entspinnt sich zwischen den wechselnden Fahrgästen eine Diskussion über Liebe und Ehe, über Moral und Gesellschaft. Beteiligt an dem langen Gespräch, das sich über drei Kapitel hinzieht, sind u.a. ein alter Kaufmann, der noch den altrussischen Traditionen anhängt, oder eine junge Dame, die dagegen allem „Neuen“ aufgeschlossen ist. In den restlichen Kapiteln erzählt der ehemalige Gutsbesitzer Posdnyschew einem Mitreisenden den tragischen Verlauf seiner Ehe. Eine Beziehung aus quälenden Missverständnissen, gegenseitigem Quälen und unbegründeter Eifersucht. Schließlich das Geständnis, dass er zum Mörder seiner Frau wurde. Höhepunkt und Anlass der Mordtat war Beethovens Sonate Nr. 9 „Kreutzersonate“, ein Stück für Violine und Klavier, das durch Posdnyschews Frau und einen Musiker namens Truchatschewski aufgeführt wurde. Als der Ehemann überraschend nach Hause zurückkehrte und die beiden „ertappte“, wie sie einträchtig beim Essen saßen, kommt es zu der Mordtat. „Kreutzersonate“ ist ein bedeutendes Alterswerk Tolstoi, in dem die eigenen sozialkritischen und moralischen Positionen zum Ausdruck kommen. Vor allem im Nachwort, das erst drei Jahre nach der Novelle erschien, legte Tolstoi seine Kritik an der gesellschaftlichen Auffassung von Liebe und Ehe dar. So spricht er sich für eine umfassende sexuelle Enthaltsamkeit von Mann und Frau aus. Seine pessimistische Einsicht gipfelte in der Äußerung „Eine christliche Ehe gibt es nicht und hat es nie gegeben“. Die Novelle ist jetzt in der neuen Klassikerreihe „Penguin Edition“ erschienen, die auf populäre Klassiker der Weltliteratur mit einer kultig bunten Ästhetik wieder aufmerksam machen will. Ergänzt wird die Ausgabe (Übersetzung von Olga Radetzkaja) durch ein Nachwort der russischen Lyrikerin und Übersetzerin Olga Martynova.

Die Erstveröffentlichung der…

MaWiOr aus Halle am 27.07.2021
Bewertungsnummer: 2747659
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erstveröffentlichung der Novelle „Kreutzersonate“ von Leo Tolstoi erfolgte 1890 zunächst in deutscher Übersetzung. Die russische Ausgabe erschien wahrscheinlich ein Jahr später. Die Novelle besteht aus 28 relativ kurzen Kapiteln und einem langen auktorialen Nachwort. Während einer nächtlichen Eisenbahnfahrt im winterlichen Russland entspinnt sich zwischen den wechselnden Fahrgästen eine Diskussion über Liebe und Ehe, über Moral und Gesellschaft. Beteiligt an dem langen Gespräch, das sich über drei Kapitel hinzieht, sind u.a. ein alter Kaufmann, der noch den altrussischen Traditionen anhängt, oder eine junge Dame, die dagegen allem „Neuen“ aufgeschlossen ist. In den restlichen Kapiteln erzählt der ehemalige Gutsbesitzer Posdnyschew einem Mitreisenden den tragischen Verlauf seiner Ehe. Eine Beziehung aus quälenden Missverständnissen, gegenseitigem Quälen und unbegründeter Eifersucht. Schließlich das Geständnis, dass er zum Mörder seiner Frau wurde. Höhepunkt und Anlass der Mordtat war Beethovens Sonate Nr. 9 „Kreutzersonate“, ein Stück für Violine und Klavier, das durch Posdnyschews Frau und einen Musiker namens Truchatschewski aufgeführt wurde. Als der Ehemann überraschend nach Hause zurückkehrte und die beiden „ertappte“, wie sie einträchtig beim Essen saßen, kommt es zu der Mordtat. „Kreutzersonate“ ist ein bedeutendes Alterswerk Tolstoi, in dem die eigenen sozialkritischen und moralischen Positionen zum Ausdruck kommen. Vor allem im Nachwort, das erst drei Jahre nach der Novelle erschien, legte Tolstoi seine Kritik an der gesellschaftlichen Auffassung von Liebe und Ehe dar. So spricht er sich für eine umfassende sexuelle Enthaltsamkeit von Mann und Frau aus. Seine pessimistische Einsicht gipfelte in der Äußerung „Eine christliche Ehe gibt es nicht und hat es nie gegeben“. Die Novelle ist jetzt in der neuen Klassikerreihe „Penguin Edition“ erschienen, die auf populäre Klassiker der Weltliteratur mit einer kultig bunten Ästhetik wieder aufmerksam machen will. Ergänzt wird die Ausgabe (Übersetzung von Olga Radetzkaja) durch ein Nachwort der russischen Lyrikerin und Übersetzerin Olga Martynova.

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Die Kreutzersonate

von Leo N. Tolstoi

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