Rechtfertigungen des Unrechts Das Rechtsdenken im Nationalsozialismus in Originaltexten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.04.2014
Herausgeber
Herlinde Pauer-Studer + weitereVerlag
SuhrkampSeitenzahl
564
Maße (L/B/H)
17,5/10,8/3 cm
Gewicht
452 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-29643-1
Auf welchen normativen Grundlagen beruhte das NS-System? Mit welcher Rechtfertigung konnte der Führerwille dort zu einer Quelle des Rechts werden? Wie war es gemäß der NS-Strafgesetzgebung möglich, Handlungen zu bestrafen, die gegen kein geschriebenes Gesetz verstießen?
Die in diesem Band versammelten Originaltexte geben Einblick in das Denken von Rechtstheoretikern, die mit dem Nationalsozialismus sympathisierten, und belegen deren Versuch, autoritäre und dem Rechtsstaat widersprechende Rechtsprinzipien zu legitimieren. Dabei zeigt sich ein überraschender und bis jetzt von der rechts- und moralphilosophischen Forschung weitgehend unbeachteter Aspekt des NS-Unrechtssystems: der Versuch einer »Ethisierung« des Rechts und die damit verbundene Totalisierung des machtstaatlichen Einflusses.
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