Produktbild: Wie ausgewechselt

Wie ausgewechselt Verblassende Erinnerungen an mein Leben

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Abbildungen

m. z. Tl. farb. Bildtaf.

Verlag

Riva

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

14,8/21 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Mokka

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-197-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Abbildungen

m. z. Tl. farb. Bildtaf.

Verlag

Riva

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

14,8/21 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Mokka

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86883-197-9

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München
DE
info@m-vg.de

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  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    25.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chapeau

    Rudi Assauer polarisiert wie kein Anderer.Er ist aber,wenn wir es zugeben,das Gesicht des Profifussball.Vom Ruhrpottbolzer in die grosse,weite Welt.Von ganz unten nach oben,wo das Geld und nicht mehr der Mensch zählt.So ist es einfach.Das ist der Stand im Profifussball heute.Ich habe grossen Respekt vor seiner Leistung,vor seinen Fehler,für die er geradesteht.Das macht den Menschen aus.Tragisch ist die Krankheit,die ihn so sehr vereinnahmt.Für jeden Patienten,für die Angehörigen ein aussichtsloser Kampf.Es erfordert so viel Mut,dazu zu stehen.Danke,Rudi und Glückauf.Zu diesem Thema gibt es ein wunderbares Bild vom Sportkarikaturisten Härringer,das mich tief bewegt hat.So passend,so respektvoll.Er hat es verdient.

  • Schnüssken

    5/5

    22.03.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Danduhr der Erinnerung - mit Tiefenbewegung !

    Das Buch ist natürlich auch eine gelungene Würdigung des Lebenswerks Rudi Assauers. Aber nahe geht es, weil es zeigt, dass die Diagnose Alzheimer jeden treffen kann und wie radikal die Krankheit das Leben für immer verändert. Im 1. Kapitel 'Mein Leben mit der Krankheit' wird eindrucksvoll beschrieben, wie sich bei Rudi Assauer erste Zeichen von Alzheimer immer mehr verdichteten, schlimmer wurden und die Krankheit immer mehr Besitz von ihm ergriff. Etwa wenn die Familie ihm das Handy wegnnehmen musste, weil er falsche Nummern eintippte und nachts wildfremde Menschen anrief. Oder als einmal sein Wagen mitten auf der Strasse stehen blieb, weil er den falschen Kraftstoff getankt hatte. All das macht betroffen. Man stellt sich als Leser im Prinzip die gleichen Fragen, die auch sein langjähriger Freund Hub Stevens in seinem Vorwort zum Buch aufwirft: Wie wird es mir einmal gehen? Was ist, wenn auch ich Alzheimer bekomme? Und obwohl nach dem ersten Kapitel in den folgenden lebendig und interessant nochmal die erfolgreiche Karriere Assauers beleuchtet wird, wirkt dies im Angesicht der Krankheit fast nebensächlich. Um diese geht es dann nochmals im letzten Kapitel, welches eine Art Ausblick ist. Man erlebt hier einen Mann, der noch vor Jahren gefeiert im Mittelpunkt stand und nun auf die reine Existenz zurückgeworfen ist. Fast schon ängstlich stellt er dort Fragen wie: Was wird aus mir? Bleiben mir noch ein paar lebenswerte Jahre? Wie wird es meine Familie verkraften? Fazit: Durch die vielen Fotos und Anekdoten ist es auch ein schönes Fußballbuch. Aber es ist weit mehr als das. Dich die Schilderung der Krankheit Rudi Assauers wie man angeregt nachzudenken über sich, die eigene Gesundheit, die Angehörigen und Freunde - und vor allem darüber, was wirklich wichtig ist im Leben.

  • Schnüssken

    5/5

    08.03.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensationell bewegend - ein Buch mit Tiefenwirkung

    In fast einem Atemzug habe ich dieses Buch verschlungen. Sicher nicht erst, seitdem Assauers Alzheimerkrankheit bekannt ist, war er ein Mensch, der andere bewegt und fasziniert hat. Deshalb fände ich es schon sehr kurzsichtig und verkürzend, wenn in Zukunft im Zusammenhang mit Rudi Assauer nur noch der Begriff Alzheimer kursieren würde. Die Krankheit ist Teil eines neuen Lebensabschnitts, aber sich an die vielen anderen Abschnitte zu erinnern, an seine Erfolge, ist mehr. Dieses Buch zeigt sehr eindrücklich, wer Rudi Assauer war. Dabei verschweigt es nicht, was mit Rudi Assauer nun los ist, aber es zeigt zu meiner großen Freude den ganzen Menschen ... Eins wird klar: Auch ein ganzer Mann wie Rudi Assauer wird krank, kann sterben. Es bleibt ihm zu wünschen, dass er die Krankheit aufhalten kann. Dass er einen Teil seiner Stärke behält, um das zu ertragen, was keiner von uns an eigenem Leib und eigener Seele erfahren will. Vielleicht gibt es irgendwann eine Heilung. Hoffentlich. Aber es wird auch klar, dass Menschen mit dieser Krankheit, die zu Tausenden zuhause oder in Heimen gepflegt werden eine Vergangenheit haben und der man nur Zukunft geben kann, indem die Gesellschaft dieser Krankheit in die Augen sieht. Fazit: Dieses sensationell bewegende Buch hat mich ganz schön angekratzt. Es ist ein Buch mit Tiefenwirkung. Das Leben dieses einzigartigen Mannes, der jetzt langsam an die Krankheit des Vergessens verloren geht aber gegen sie kämpft, war es wirklich wert, aufgeschrieben zu werden. Ich freue mich, dieses Buch gelesen zu haben und wünsche Rudi Assauer das Beste.

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    27.02.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ausgewechselt.

    Was früher verpönt war, wird heute zur Selbstverständlichkeit. Offen über Erkrankungen reden. Auch über eine, vor der sich die Menschen fürchten, Demenz. Mit dem Namen Rudi Assauer bringt man nicht nur die Arena „Auf Schalke“ in Verbindung, er war auch immer ein Mann des öffentlichen Lebens, präsent, provokativ, einer der Lauten. Doch es wurde langsam stiller um ihn. Als sich die Blackouts häuften, brachte die Diagnose Alzheimer letztendlich Klarheit, es war eine bittere Wahrheit. Gemeinsam mit Patrick Strasser, Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, hat er das Buch „Wie ausgewechselt“ über und gegen das Vergessen herausgebracht. Es ist eine bewegende Autobiografie entstanden, mit vielen Rückblenden und Erinnerungen an ein erfülltes Leben. Die letzte Reise des Rudi Assauers ist die Reise ins Vergessen.

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    27.02.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich!!

    Rudi Assauer hat als Fussballer und Mensch polarisiert.Den einen war er zu machohaft,den anderen zu laut.Egal,wer was gesagt hat,er war immer ehrlich.Und er ist wie kein zweiter das Gesicht des Profifussball.Von ganz unten kommend nach ganz oben,wo der Mensch nicht zählt,sondern Geld und Macht.Er hat Fehler gemacht,sicher,aber er steht dazu.Das finde ich grossartig.Das ihn nun diese heimtückische Krankheit trifft,hat er sicher nicht verdient.Und doch geht er offensiv damit um.Auch dafür gebührt ihm Respekt.Den Respekt aller Fussballfanatiker hat er sowieso.Ein Rauhbein,ein Charmeur,eine ehrliche Haut.Sportkarikaturist Härringer hat übrigens zu diesem Thema eine sehr liebenswerte,respektvolle Zeichnung gemacht,die die Sache auf den Punkt bringt.Bleibt nur zu sagen,Glückauf,Rudi!

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