Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8928

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2012

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,3/12,9/4 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Oliver Twist or the Parish Boy's Progress

Übersetzt von

Gustav Meyrink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-773-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8928

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2012

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,3/12,9/4 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Oliver Twist or the Parish Boy's Progress

Übersetzt von

Gustav Meyrink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-773-5

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • bahadir

    aus heilbronn

    5/5

    07.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mein erstes Buch von Charles Dickens

    Das ist das erste Buch von Charles Dickens dass, ich gelesen habe und es hat mir sehr gefallen. Die Schreibweise find ich sehr gut. Das Buch ist sehr dramatisch und düster, Dickens macht vorallem auf die Denkweise und das Verhalten der Menschen zur Zeiten der Industriellen Revolution Aufmerksam, in dem er beschreibt, wie hart das Leben vorallem für Waisenkinder sei es im Waisenhaus, sei es auf der Strasse war. Es gab einige Momente im Buch, wo ich tatsächlich etwas mehr Güte und Zuneigung für den kleinen Oliver Twist von seinen Mitmenschen erwartet habe, die er leider selten gekriegt hat.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    31.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Weil der Vater unbekannt ist…

    Weil der Vater unbekannt ist und die Mutter früh stirbt, wird Oliver in einem Waisenhaus untergebracht. Die völlig überforderten und unseriösen Betreuer reichen ihn für nur fünf Pfund an einen Sargschreiner weiter. Bei diesem wird er vom Lehrling gezüchtigt und misshandelt, flieht deshalb nach London, wo er sich einer Diebesbande anschließt. Doch ungeschickt und viel zu ehrlich zum Stehlen, landet er sehr bald im Gefängnis. Der gerissene Bandenanführer Fagin aber, findet Gefallen am jungen Oliver und will ihn unbedingt in die Kunst des Diebstahls einweisen. In Anbetracht dessen, dass die Geschichte zwischen 1837 und 1939 zu Papier gebracht wurde, wirkt die angewandte Sprache anfänglich etwas schwierig und holprig, doch je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto höher der Genuss. Bildhaft und fassbar sind die Beschreibungen Dickens, ob es um die Landschaft geht, oder um London als Brutstätte des Bösen und der Armut, er verliert sich in Details und dies bereichert die Geschichte ungemein. Dickens verwendet in den Dialogen verschiedenen Dialekte, damit wollte er wohl die unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten hervorheben, im Originaltext macht es sicherlich Sinn, die Übersetzung leidet jedoch ein wenig darunter. Nichts desto trotz, was mich schon als Kind unheimlich begeistern konnte, verzauberte mich im Erwachsenenalter umso mehr.

  • Sue

    aus Uelzen

    3/5

    04.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Typisch Dickens: überzogen ind sarkastisch legt er den Finger in die Wunde

    "Oliver Twist" ist der zweite Roman von Charles Dickens, welcher 1837 - 1839 kapitelweise in der Zeitschrift Bentley's Miscellany erschien. Diese Art der Veröffentlichung nutze Dickens sehr oft für die Erstveröffentlichung seiner Werke, gerade zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere. In diesem Roman wird die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist erzählt, der von einem Armenhaus der Kirche, in einer englischen Kleinstadt, zu einem Lehrherrn gelangt, bei dem es ihm übel ergeht und aus dessen Fängen er sich alsbald nach London flüchtet. Doch dort gerät er schnell in die Fänge des skrupellosen Hehlers Fagin, der sich vieler Straßenkinder annimmt und diese zu seinen Dieben ausbildet. So auch Oliver ... Dieses Werk bildet einen scharfen Kontrast zu seinem ersten Werk "Die Pickwickier", welches sehr humoristisch ist. "Oliver Twist" hingegen ist sehr düster, denn Dickens erzählt in sehr drastischen Bildern von den Zuständen zur Zeit der Frühindustrialisierung, über die Kinderarbeit und den Missbrauch, wie auch der Misshandlung von Kindern. Stets sehr überzeichnet und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus übertreibt Dickens maßlos, aber auch, um zu schocken und die Menschen wachzurütteln. So weist er in seinen Werken oft auf soziale Missstände hin und prangert die damaligen Sozialstrukturen an. Tatsächlich konnte Dickens dadurch erreichen, dass sich die Lebenssituation von Jacob's Island, einem Slum Londons, beträchtlich verbesserte, nachdem er einen Roman darüber veröffentlichte und so auf die Missstände vor Ort aufmerksam machte. Einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist Oliver, der so edel und wohlerzogen daherkommt, wie es für ein Waisenkind kaum möglich sein kann. Hier könnte ich natürlich auch vermuten, dass Dickens zeigen wollte, dass jedes Kind ein reines und gutes Wesen ist, egal woher es kommt und wir Erwachsenen die Macht haben, was aus ihm eines Tages für ein Mensch wird. In unserer heutigen Zeit fällt der Roman durch seine antisemitischen Äußerungen, dem ein oder anderen (und je nach Ausgabe) wahrscheinlich negativ auf. Hier bitte ich zu bedenken, wann der Roman geschrieben wurde und dass zu jener Zeit, das nötige Fingerspitzengefühl fehlte. Jedoch hätte ich mir in meiner Ausgabe des Anaconda Verlags ein entsprechendes Vorwort gewünscht. Generell ist Charles Dickens eine Person mit einem wirklich interessanten Leben, von dem ein jeder schon gehört, wenn nicht gar gelesen hat und es empfiehlt sich sehr, sich vorab mit dem Autor zu beschäftigen. Solltet ihr zum ersten Mal zu einem Dickens greifen wollen, ist "Oliver Twist" emotional nicht das einfachste Werk, greift lieber zuerst zu "Die Pickwickier".

  • Sabine

    aus Köln

    3/5

    02.08.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Oliver wächst als Findelkind…

    Oliver wächst als Findelkind in einem Waisenhaus auf, nachdem seine Mutter bei der Geburt gestorben und sein Vater unbekannt ist. Bald werden seine Dienste angeboten und für 5 Pfund wird der kleine Oliver an einen Leichenbestatter weitergegeben. Doch hier wird er gezüchtigt und misshandelt, Oliver flieht nach London und findet Anschluss bei einer Diebesbande, angeführt von dem gerissenen Juden Fagin. Doch Oliver ist viel zu ehrlich, um andere zu bestehlen und landet rasch im Gefängnis. Doch Fagin hat an ihm ein ganz besonderes Interesse und will in unbedingt in die Kunst des Diebstahl einführen. Zunächst habe ich mich mit der Geschichte etwas schwer getan, denn der Sprachstil ist nicht unserer Zeit entsprechend und wirkte auf mich daher hölzern und ungelenk. Doch nach wenigen Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und konnte mich dann auch einfinden in die Geschichte um den kleinen Oliver Twist. Wirklich toll sind die Beschreibungen Dickens der Landschaft, der Stadt London und auch der vielen Kleinigkeiten in den verschiedenen Häusern und Stätten. Dadurch gewinnt man einen plastischen Eindruck, wie das Leben im London und die Zustände von England im 19. Jahrhundert wirklich waren. Hunger, Verzweiflung und Armut waren insbesondere in den unteren Bevölkerungsschichten stets präsent, ein Menschenleben hier auch nicht besonders viel wert. Dickens hat zudem einen sehr eigenen Humor, manchmal ironisch und sarkastisch, was mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gebracht hat und mir sehr gefallen hat. Probleme hatte ich jedoch mit den verschiedenen Dialekten, die meinen Lesefluss gestört haben und für mich keinen wirklichen Sinn gemacht haben. Im Original sollten damit wohl die verschiedenen gesellschaftlichen Schichten hervorgehoben werden, in der deutschen Übersetzung jedoch ist es eher ein uneinheitliches Sammelsurium verschiedener deutscher Dialekte. Der kleine Oliver hatte in seinen frühen Jahren wirklich kein gutes Leben und irgendwie hat er mir auch leid getan. Dennoch war er mir nicht wirklich sympathisch. Eingeschüchtert und eher als Heulsuse dargestellt schien er mir nicht als „Held“ einer Geschichte, sondern eher hin und her geschuppst von anderen. Die meisten Sachen geschehen einfach mit ihm, nur selten ergreift er selber die Initiative und handelt. Insgesamt scheinen mir die Charaktere eher einfach gestrickt: entweder sind sie gut oder böse, entsprechen meist einem gängigen Klischee und kommen daher leider ein wenig flach daher. Die Geschichte war relativ schnell durchschaut und etwas vorhersehbar, dennoch hat mir das Ende gefallen, denn es konnte offenen Fragen für mich klären. Ich bin froh, nun endlich diesen Kinderbuch-Klassiker gelesen zu haben, auch wenn er meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Dennoch habe ich das Lesen nicht bereut, denn schon alleine die Beschreibungen Dickens verschiedenster Situationen und Orte haben mir sehr gefallen und mir die Zeit des 19. Jahrhunderts in London näher gebracht. Die Geschichte selber fand ich leider nicht so ansprechend, trotzdem bereue ich das Lesen nicht und vergebe 3 Sterne.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    2/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leben in Londons Armenviertel

    Ich habe mir mehr erwartet von der Geschichte um das Findelkind. Und das Hauptproblem lag bei Oliver Twist. Er wird als kleiner Engel dargestellt, dem schlimme Dinge passieren und dem gute Aristokraten helfen, weil er so ein Goldstück ist. Das Problem dabei: Alles geschieht mit Oliver, er macht kaum etwas aus eigenem Antrieb. Fasziniert war ich von der Darstellung der Kriminellen Bande, in deren Fänge der Junge gerät. Es gibt hier keinen guter Menschen, aber jede Menge Drama und eine spannende Milieustudie. Leider sind die Figuren und Dialoge hölzern. Das hat jedoch kaum geschadet, um eine Vorstellung von den prekären Verhältnissen in den Armenvierteln Londons zu erlangen. Kurz: Das Buch ist zu lange für die erzählte Geschichte und da es eines von Dickens ersten Büchern ist, ist sein Stil noch nicht so klar erkennbar. Eine spannende Milieustudie, die leider unter einem schlechten Protagonisten leidet.

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  • Produktbild: Oliver Twist (Roman)
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  • Produktbild: Oliver Twist (Roman)
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  • INHALT
    1. Kapitel
    Schildert den Ort, wo Oliver auf die Welt kam, sowie die seine Geburt begleitenden Umstände, 9

    2. Kapitel
    Wie Oliver Twist aufwuchs, erzogen und verpflegt wurde, 12

    3. Kapitel
    Berichtet, wie Oliver Twist beinahe eine Anstellung bekommen hätte, die nichts weniger als eine Sinekure gewesen wäre, 24

    4. Kapitel
    Oliver erhält eine Stelle und tritt ins öffentliche Leben ein, 33

    5. Kapitel
    Oliver bekommt einen neuen Horizont und wohnt zum ersten Mal einem Leichenbegängnis bei, 40

    6. Kapitel
    Oliver rafft sich, durch Noah gereizt, zu tatkräftigem Handeln auf., 51

    7. Kapitel
    Oliver bleibt verstockt, 55

    8. Kapitel
    Oliver wandert nach London und trifft mit einem sehr seltsamen jungen Gentleman zusammen, 61

    9. Kapitel
    Enthält weitere Einzelheiten über den liebenswürdigen alten Herrn und seine hoffnungsvollen Zöglinge., 68

    10. Kapitel
    Oliver gewinnt Einblick in die Charaktereigenschaften seiner neuen Kollegen, bezahlt aber seine Erfahrung sehr teuer, 75

    11. Kapitel
    Der Polizeikommissär Mr Fang zeigt sich als außerordentlich tüchtiger Justizbeamter, 79

    12. Kapitel
    Oliver findet eine bessere Pflege als je zuvor, und unsere Geschichte kehrt wieder zu dem menschenfreundlichen Mr Fagin und seinen jungen Schützlingen zurück, 86

    13. Kapitel
    Einige neue Personen werden vorgestellt, 94

    14. Kapitel
    Eine bemerkenswerte Prophezeiung eines gewissen Mr Grimwig über Oliver Twist, 103

    15. Kapitel
    Zeigt, wie überaus lieb der alte Jude und Miss Nancy Oliver Twist hatten, 114

    16. Kapitel
    Was aus Oliver wurde, nachdem ihn Nancy mit Beschlag belegt hatte, 121

    17. Kapitel
    Zu Olivers Unglück kommt ein großer Mann nach London, 130

    18. Kapitel
    Wie Oliver seine Zeit in Gesellschaft seiner hochachtbaren Freunde verbrachte, 139

    19. Kapitel
    Es wird ein höchst bemerkenswerter Plan gefasst, 146

    20. Kapitel
    Oliver wird Mr William Sikes übergeben, 156

    21. Kapitel
    Unterwegs, 164

    22. Kapitel
    Der Einbruch, 169

    23. Kapitel
    Enthält den wesentlichsten Teil einer anmutigen Unterredung zwischen Mr Bumble und einer Dame und erbringt gleichzeitig den Beweis dafür, dass auch ein Kirchspieldiener in manchen Punkten äußerst empfindlich sein kann, 177

    24. Kapitel
    Handelt von einer sehr armen Person, 185

    25. Kapitel
    Handelt abermals von Mr Fagin und Konsorten, 190

    26. Kapitel
    Eine höchst geheimnisvolle Person erscheint, 196

    27. Kapitel
    Eine frühere Unhöflichkeit, mit der wir eine Dame im Stich gelassen, wird wiedergutgemacht, 206

    28. Kapitel
    Olivers weitere Abenteuer, 213

    29. Kapitel
    Handelt von den Bewohnern des Hauses, 221

    30. Kapitel
    Was die Damen und Doktor Losberne von Oliver hielten., 225

    31. Kapitel
    Eine kritische Situation, 232

    32. Kapitel
    Handelt von dem glücklichen Leben, das Oliver bei seinen gütigen Freunden zu führen begann, 243

    33. Kapitel
    Das Glück Olivers und das seiner Freunde erleidet einen plötzlichen Stoß, 250

    34. Kapitel
    Ein junger Herr betritt den Schauplatz, und Oliver erlebt ein neues Abenteuer, 256

    35. Kapitel
    Das Resultat von Olivers Abenteuer und eine Unterredung von ziemlicher Wichtigkeit zwischen Harry
    und Rose., 265

    36. Kapitel
    Ein kurzes Kapitel, aber immerhin nicht unwichtig, da es das Vorhergehende erörtert und zum Nachfolgenden einen Schlüssel bietet, 272

    37. Kapitel
    Ein Kontrast, der im Ehestand nicht ungewöhnlich ist, 275

    38. Kapitel
    Was sich zwischen Mr und Mrs Bumble und Mr Monks bei ihrer nächtlichen Zusammenkunft begab, 284

    39. Kapitel
    Einige alte Bekannte treten auf, und Fagin und Monks stecken die Köpfe zusammen, 294

    40. Kapitel
    Eine seltsame Unterredung, 305

    41. Kapitel
    Neuerliche Enthüllungen, die den Beweis erbringen, dass Überraschungen wie Unglücksfälle selten allein kommen, 313

    42. Kapitel
    Ein alter Bekannter Olivers reift zu einem öffentlichen Charakter heran, 324

    43. Kapitel
    Der Baldowerer in der Patsche, 335

    44. Kapitel
    Nancy wird verhindert, ihr Versprechen einzulösen, 345

    45. Kapitel
    Noah Claypole wird von Fagin als Spion verwendet, 351

    46. Kapitel
    Nancy erfüllt ihr Versprechen, 354

    47. Kapitel
    Verhängnisvolle Folgen, 362

    48. Kapitel
    Sikes’ Flucht., 369

    49. Kapitel
    Monks und Mr Brownlow treffen zusammen, 377

    50. Kapitel
    Vergebliche Verfolgung, 386

    51. Kapitel
    Mehr als ein Geheimnis wird aufgedeckt, und ein Heiratsantrag wird gemacht, bei dem von Mitgift nicht die Rede ist., 395

    52. Kapitel
    Fagins letzte Nacht, 406

    53. Kapitel
    Was weiter noch zu berichten ist, 41