»Es dauerte drei Stunden, bis sie den Verstand verlor, und weitere zwei, bis sie endlich sterben durfte.« Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege, der dicke Schröder, haben seit Jahren in keinem Mordfall mehr ermittelt. Aber nun überstürzen sich die Ereignisse: zwei Morde in kürzester Zeit – blutig, brutal, unerklärlich. Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Zorn ist ratlos, Schröder schon mitten drin in den Ermittlungen. Und der Mörder hat noch nicht genug … Der erste Fall für Zorn und Schröder »Dieses Gespann hat Potenzial, oh ja.« Nordkurier »Das Duo Zorn-Schröder hat das Zeug zu weiteren Folgen. Und bestimmt werden die beiden Ermittler irgendwann auch im Fernsehen auf Mörderjagd gehen.« hr4
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
24.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd!
Selten habe ich so ein toll geschriebenes, packendes Buch gelesen und die Charaktere sind sehr glaubhaft. Ich liebe alles daran! Gelesen habe ich es gefühlt in drei Tagen, schwer es wegzulegen, tolle Atmosphäre. Bin gespannt auf den Rest der Reihe!
AnonymusLE
5/5
01.11.2024
Buch (Taschenbuch)
einfach nur gruselig
Schon der Beginn der Story lässt einen Schlimmes erahnen. Schnell wurde klar warum beim Hörbuch der damalige Sprecher David Nathan ausgewählt wurde. Zorn und Schröder schon ein Paar, das an der einen oder anderen Stelle Kopfschnütteln auslöst. Thriller der besonderen Art. Bin gespannt auf die weiteren Fälle.
Gaso
Book Circle Community
5/5
30.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Kommissar Zorn "erwacht"
Claudius Zorn ist ein eher fauler, desillusionierter Kommissar. Das typische Klischee eines Beamten. Bis er diese Serienmorde lösen soll. Sein Kollege der dicke Schröder unterstützt ihn tatkräftig, will heissen, er erledigt die unangenehmen und mühseligsten Arbeiten.
Dies ist der Start einer längeren Reihe von Krimi-Thrillern. Die beiden Charaktere Claudius Zorn und Schröder sind gut beschrieben. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Zorn der ewig missgelaunte Kettenraucher. Er scheint, wie so viele Kommissare mit sich und dem Leben nicht zufrieden zu sein. Vielleicht bessert sich ja das im Laufe der Serie? Schröder der etwas unscheinbare, dickliche Kollege, der es aber faustdick hinter den Ohren hat. Ich staunte immer wieder, was er für neue Fähigkeiten hervor zauberte.
Alles ist sehr spannend, mit unerwarteten Wendungen, geschrieben. Es wird bestimmt nicht der letzte Band sein den ich lese!
eskimo81
Book Circle Community
5/5
29.10.2023
Buch (Taschenbuch)
der lachende Skorpion
Nachdem ich den Unabhängigen Thriller “Unter der Erde” gelesen hatte, wusste ich, von diesem Autor muss ich mehr haben. Seine Art von Spannung, das möchte ich noch weiter erleben. Also griff ich zur “Zorn” Reihe. Was soll ich sagen? Nach den ersten 11 Seiten, vermutlich sogar nach den ersten paar Sätzen war ich so geflasht und süchtig nach diesem hohen Spannungsbogen, dass ich die Welt um mich herum vergas. Ich konnte gar nicht anders, als eine Seite um die nächste zu lesen, zu bangen, zu leiden, Gänsehaut zu erleben und bei jedem noch so kleinen Geräusch zusammen zu zucken. Was für ein grandioser und süchtig machender Thriller. So bildlich, so real, so was sollte verboten werden Die Konsequenz für mich war einfach, schlaf wird überbewertet und Shopping-Pause, wer braucht das schon?
Fazit: Ein grandioser, süchtig machender Thriller der einfach nur sprachlos einen zurücklässt mit der Bitte um mehr und gleichzeitig mit der Bitte um ein riesiges Verbotsschild. Denn solch ein hoher Spannungsbogen sollte verboten werden, aus dem einfachen Grund, man vergisst alles um sich herum, auch das Aussteigen aus der Bahn .
Mikka Liest
aus Zwischen den Seiten
5/5
17.12.2016
Buch (Taschenbuch)
»Du musst die 'Zorn'-Reihe…
»Du musst die 'Zorn'-Reihe lesen!«, erzählen SIE mir seit Monaten mit schöner Regelmäßigkeit. »...muss ich?« »Unbedingt!« Dann folgen für gewöhnlich kleine Anekdoten über Stephan Ludwig, seine Lesungen oder die amüsanten FB-Beiträge seines fiktiven Hauptkommissars. Der ist übrigens Kettenraucher, faul und mürrisch, und trotzdem ein Hit bei den Frauen. Klasse. Bei mürrischen, faulen Kettenrauchern bin ich ja immer erstmal skeptisch. So rein aus Prinzip, weil mir von Zigarettenrauch schlecht wird. Aber SIE bestehen darauf, dass die Zorn-Krimis einfach verdammt guter Stoff sind, Zigaretten hin oder her. Wer SIE sind? Die Teilnehmerinnen des illustren Krimi-Lesekreises, den die Buchhandlung zwei Orte weiter einmal im Monat ausrichtet. Jaja. Schon gut. Ihr hattet ja recht. In meinen Augen ist das Buch eine gelungene Mischung aus Spannung, unerwarteten Wendungen, lebendigen Charakteren und einem trockenen, ein bisschen bösen Humor. Keines dieser Elemente alleine würde mehr als einen passablen Krimi abgeben, aber in der originellen Kombination ist die Geschichte unschlagbar und macht eine Menge Spaß, ist aber trotzdem was zum Miträtseln und Mitfiebern. Es gibt für einen Krimileser einerseits nichts Enttäuschenderes, als auf Seite 100 schon zu wissen, wer gemordet hat und warum, andererseits will man aber auch nicht das Gefühl haben, dass die Lösung vom Himmel gefallen ist. Insofern ist "Zorn" für mich ein gut konstruierter Krimi, denn im Rückblick sind die Hinweise alle da, beim Lesen konnte ich die Puzzleteilchen jedoch bis zum Schluss nicht zu einem vollständigen Bild zusammensetzen. Also: Spannend? Ja. Logisch? Auch. Und so nach und nach stellt sich die Geschichte als vielschichtiger heraus, als man am Anfang vermutet hätte. Die Gewalt ist brutaler, als ich erwartet hatte, bleibt aber meist (nicht immer!) eher angedeutet und wird nicht detailliert beschrieben. Das macht sie jedoch nicht weniger erschreckend und nimmt ihr auch nichts ihrer Bedeutung, und deswegen finde ich das auch verdammt gut geschrieben. Bei Formulierungen wie "kurz darauf barsten die Wände, der Wahnsinn stand brüllend im Raum, öffnete dem Horror die Tür" läuft es mir schon kalt den Rücken runter. Danach brauche ich keine detailliertere Beschreibung mehr als diese: "Und er hatte nicht nur das Messer, sondern andere, ebenso spitze, chromglänzende Werkzeuge. Und er benutzte sie alle. Es dauerte drei Stunden, bis sie den Verstand verlor, und weitere zwei, bis sie endlich sterben durfte." Der Schreibstil ist großartig, denn der Autor beherrscht die verschiedensten Tonarten. Eine Szene kann erschreckend und grausam sein, mit Beschreibungen voller Atmosphäre, und trotzdem irgendwie auch witzig - wobei einem das Lachen dann doch oft im Halse stecken bleibt. Das Großartigste an diesem Buch sind für mich der Humor und die liebevoll beschriebenen Charaktere, allen voran der mürrische Zorn und sein fröhlicher Kollege Schröder. Zorn würde sich ja lieber ins Bein beißen als es zuzugeben, aber er hegt tatsächlich viel Zuneigung und später auch Bewunderung für den kleinen Mann. Die Zwei sind ein witziges, aber erstaunlich gut funktionierendes Ermittlerteam. Zitat: "»Keine Leiche?«, fragte er über die Schulter, betrat den Fahrstuhl und drückte, ohne auf Schröder zu warten, den Knopf für die oberste Etage. »Nichts, Chef.« Zorn schwieg. Leise surrend fuhr der Fahrstuhl nach oben, und da Schröder die Stille in dem engen Raum zunehmend unangenehm wurde, meinte er nach kurzem Überlegen: »Keine Spur. Nix.« Zorn schwieg noch immer. »Niente!«, sagte Schröder. Ab und zu verspürte er das unerklärliche Bedürfnis, mit seinen Fremdsprachenkenntnissen zu protzen, und fügte deshalb hinzu: »Nothing, Chef!« Zorn hob die Augenbraue. »Nada!«, ergänzte Schröder. »Pling!«, erwiderte der Fahrstuhl. »Nitschewo!«, sagte Schröder. Die Türen öffneten sich. »Ein einfaches Nein hätte genügt«, brummte Zorn."
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