[...] begeistert auch fast 20 Jahre nach Erscheinen Jeanine Rudat Book's n' Rock's (Stadtradio Göttingen) 20260216
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4.1/5.0
Bewertung
aus Stuttgart
5/5
08.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Guter Einstieg in eine Krimi-Reihe
Norden wird von einer Serie von Morden heimgesucht: Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins Regenbogen auf grausame Weise umgebracht. Kommissarin Ann Kathrin Klaasen ermittelt mit ihrem Team. Dabei gerät der Fall zu einer persönlichen Herausforderung für sie, zudem stehen ihr persönliche Veränderungen an, mit denen sie nie gerechnet hatte.
Das Buch ist der erste Teil der Ostfriesen-Reihe von Klaus-Peter Wolf, inzwischen gibt es noch viele weitere Bände davon. Der Fall spielt im Bereich eines Sozialverbandes, der sich um Behinderte kümmert. Was mir sehr gefallen hat, ist die verständnisvolle Perspektive auf die Probleme des Vereins, aber auch auf die Belange der Behinderten. Ich ahnte schon eine Weile, wer hinter den Taten steckt, und doch war es letztendlich spannend, wie der Fall aufgelöst wurde. Die Geschichte erzählt auch vieles aus dem Privatleben der Kommissarin, doch das hat sich immer wieder gut ins Geschehen eingliedern lassen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Fälle mit dem Team um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, ist die Geschichte doch immer mal wieder mit einem Augenzwinkern erzählt.
Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
DerBeffi
aus Surwold
5/5
06.10.2019
Buch (Taschenbuch)
Spannend und packendes Buch
Super Buch, sehr spannend und man kann sich gut in die Charaktere einfinden. Komme selber aus dem Emsland und kenne somit die Orte wo die Krimis spielen.
Super beschrieben!
Habe alle Ostfriesenkrimis im Regal stehen und bin absoluter Fan.
Alexandra Gruber
aus Feuchtwangen
5/5
03.07.2018
Buch (Taschenbuch)
Für mich der gelungene Auftakt einer Reihe
Ich hatte schon so oft von Klaus-Peter Wolf gehört, aber noch keines seiner Bücher gelesen. Bei der LBM habe ich mir den ersten Teil seiner Ann Kathrin Klaasen-Reihe besorgt. Ich wollte am Anfang beginnen.
In “Ostfriesenkiller” beginnt für die Kommissarin Ann Kathrin gerade der Urlaub. Doch schon am Abend ihres letzten Arbeitstages wird Ulf Streicher erschossen und der Urlaub ist gestrichen.
Ulf Streicher hat den Verein Regenbogen gegründet. Dieser Verein unterstützt behinderte Menschen und deren Angehörige. Er hat seine ganze Energie und Leidenschaft in diesen Verein gesteckt und hatte noch einiges vor diesen Verein betreffend.
Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden. Kai, der als Zivildienstleistender auch beim Verein Regenbogen arbeitete, wird mit einem Schwert ermordet.
Es ist seltsam, dass der Mörder auf sehr alte Waffen zurückgreift: Ein Schwert und dann eine Waffe, die, wie sich herausstellt, schon sehr alt war und gar nicht mehr hergestellt wird.
Haben die Morde mit dem Verein zu tun? Es gibt auf jeden Fall viele Drohbriefe und einige Verwandten von Behinderten, die eine richtige Wut auf die Mitarbeiter des Vereins haben.
Kommissarin Ann Kathrin stößt während ihrer Ermittlungen auf die behinderte Sylvia. Sylvia hatte anscheinend zu allen männlichen Mitarbeitern des Vereins nicht nur “geschäftlichen” Kontakt, sondern auch sexuelle Beziehungen.
Tim, mit dem sie im Moment zusammen ist, ist auch nicht sehr erbaut, dass der Verein das Vermögen von Sylvia verwaltet. Will er durch die Morde vielleicht an das Geld von Sylvia kommen?
Oder ist es der Bruder des behinderten Rainer, der seinen Verdienst aus seinem Geschäft immer zur Hälfte an den Verein abdrücken muss?
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, denn es geschehen noch weitere Morde an Mitarbeitern des Vereins. Aber haben diese Morde wirklich mit dem Verein Regenbogen zu tun? Oder steckt vielleicht doch etwas anderes dahinter?
Ann Kathrin Klaasen ist eine sehr sympathische und vor allem menschliche Ermittlerin. Sie hat ihre Fehler und kennt sie auch. Und da ihre private Situation in diesem Buch gerade echt chaotisch ist, wird auch ihr Gefühlsleben etwas in den Vordergrund gerückt, was ich sehr gut finde, denn man kann mit ihr fühlen.
In meinen Augen beschreibt der Autor Sylvia, die junge behinderte Frau, sehr treffend. Er muss gut recherchiert haben, um sie so darzustellen. Das kann man vor allem sehen, als Ann Kathrin Klaasen im Zuge der Ermittlungen Sylvia näher kennenlernt und sieht, um wie viele Dinge man sich wirklich kümmern muss, wenn man behinderte Menschen betreut.
Der Schreibstil des Autors hat mich total überzeugt. Er schreibt so, dass man sich von Anfang an mitten in der Geschichte findet.
Anfangs hat mich etwas irritiert, dass es quasi immer eine Vorwarnung gab für den Leser, dass es wieder einen Mord geben wird. Allerdings haben mich diese Zeilen dann dazu angetrieben, schnell weiter zu lesen, weil ich wissen wollte, wie denn nun der nächste Mord aussehen wird 🤔
Das Cover des Buches finde ich toll. Oben schwarz, damit Autor und Titel in den Farben weiss und gelb direkt ins Auge fallen und der untere Teil ein Leuchtturm in einer Landschaft, wie es zur Nordsee passt.
Ganz am Ende des Buches sieht man übrigens, dass alle Bücher der Ann Kathrin Klaasen-Reihe so aufgebaut sind; schwarz mit hervorgehobenem Autor und Titel und dann übergehend in eine Szene an der Nordsee. Das finde ich toll, denn man sieht auf Anhieb, dass die Bücher zu einer Reihe gehören.
Klasse finde ich übrigens auch, dass auf der ersten Doppelseite eine Karte der Gegend ist, so kann man nachschauen, wo sich das alles denn abspielt. Prima Idee!
Mein Fazit ist, dass diese Reihe auf jeden Fall in meinem Regal einziehen wird. Toller Schreibstil, prima Charaktere, gut recherchiert und Spannung bis zum Schluss!
Bewertung
aus Herten
5/5
13.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Unerwartet kleines Buch
Ich gehe davon aus, dass dieser Krimi ebenso gut ist wie andere Wolf-Romane. Mich hat das kleine Buch irritiert. Ein Taschenbuch im wahrsten Sinne des Wortes! Ein wahrer Winzling!
Thalia sollte darauf besonders hinweisen. Bei jeder anderen Taschenbuch-Bestellung erhält man ein größeres Produkt. Wer schaut sich bei einer Buchbestellung schon die Abmessungen des Produktes an?!
Sanny
aus Augustusburg
5/5
01.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Erste Sahne
Klaus- Peter Wolf war mir bis dato völlig unbekannt. Aber Ostfrieslandkiller hat mich gekriegt. Mehrere Handlungsstränge ziehen sich durch die Story. Das Privatleben (zumindest, das der Hauptprotagonistin) wird gut beleuchtet. So das Ann Kathrin Klaasen absolut authentisch wirkt, wenn auch nicht immer sympatisch. Aber das genau das macht es aus. Mutter und Ehefrau und erfolgreiche Kriminalkommissarin. Das lässt sich wenig bis gar nicht unter einen Hut bringen und Ann Kathrin bekommt das ganz hart zu spüren. Da geraten die Mordfälle direkt manchmal ein bisschen in den Hintergrund.
Ich konnte den Krimi kaum aus der Hand legen. Spannend, flüssig zu lesen. Wenn auch ohne große Ansprüche. Kurzweilig. Gefällt. Vor durch Ann Kathrin, die ihren Fall löst, aber ihr Privatleben leider nicht. Das ist so echt und so normal.
Uneingeschränkte 5 von 5 Sternen und die Überlegung die folgenden Teile auch noch zu lesen.
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