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Brüder Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

766

Maße (L/B/H)

19/12,5/4,1 cm

Gewicht

743 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Brothers

Übersetzt von

Ulrich Kautz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17868-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

766

Maße (L/B/H)

19/12,5/4,1 cm

Gewicht

743 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Brothers

Übersetzt von

Ulrich Kautz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17868-1

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Ein chinesischer Schelmenroman

Bewertung am 06.04.2012

Bewertungsnummer: 402842

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

China war 2009 da Gastgeberland auf der Frankfurter Buchmesse und dementsprechend waren zu dem Zeitpunkt sehr viele Bücher chinesischer Autoren erschienen. Ich hatte mir das Buch „Brüder“ von dem 1960 geborenem Autoren Yu Hua ausgesucht und war sehr angetan von dieser Lektüre. Und jetzt ist das Buch endlich als Taschenbuch erschienen. Der Autor erzählt die Geschichte von den beiden Brüdern Glatzkopf Li und Song Gang in der Zeit zwischen der Kulturrevolution und der heutigen Öffnung zum Westen. Eigentlich sind die beiden Brüder überhaupt nicht miteinander verwandt, aber die verwitwete Mutter von Glatzkopf Li heiratet den verwitweten Vater von Song Gong und die beiden Jungen, die ungefähr gleich alt, sind freunden sich an. Glatzkopf Li erinnert mich an einen chinesischen Till Eulenspiegel. Er ist ein Taugenichts, respektlos und großspurig und fällt doch immer wieder auf beide Füße, so dass er am Ende seines Lebens als Millionär dasteht. Und das im sozialistischen China! Sein Bruder versucht immer ihn zu beschützen und zu unterstützen, und doch entwickelt sich sein Leben bei weitem nicht so positiv und erfolgreich wie das seines Bruders. Der Autor erzählt die Geschichte dieser Beiden und die des Ortes Liuzhen in einer sehr eigenwilligen Art. Teilweise erscheint die Geschichte wie von einem unbeteiligten Beobachter lakonisch erzählt, dann verwendet er wieder eine sehr derbe Sprache, die jedoch gut zu seiner Geschichte passt. Dieses Buch beginnt sehr unterhaltsam, wird dann zur Zeit der Kulturrevolution aber teilweise sehr grausam. Zu dem Zeitpunkt hätte ich dieses Buch fast abgebrochen, habe aber doch durchgehalten und es nicht bereut. Dieses Buch hat mich ausgesprochen fasziniert, aber auch etwas verwirrt zurückgelassen, weil ich mir chinesisches Leben so ganz anders vorgestellt habe. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob so eine Geschichte in China wirklich möglich wäre. Es lohnt sich aber auf jeden Fall dieses Buch zu lesen!

Ein chinesischer Schelmenroman

Bewertung am 06.04.2012
Bewertungsnummer: 402842
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

China war 2009 da Gastgeberland auf der Frankfurter Buchmesse und dementsprechend waren zu dem Zeitpunkt sehr viele Bücher chinesischer Autoren erschienen. Ich hatte mir das Buch „Brüder“ von dem 1960 geborenem Autoren Yu Hua ausgesucht und war sehr angetan von dieser Lektüre. Und jetzt ist das Buch endlich als Taschenbuch erschienen. Der Autor erzählt die Geschichte von den beiden Brüdern Glatzkopf Li und Song Gang in der Zeit zwischen der Kulturrevolution und der heutigen Öffnung zum Westen. Eigentlich sind die beiden Brüder überhaupt nicht miteinander verwandt, aber die verwitwete Mutter von Glatzkopf Li heiratet den verwitweten Vater von Song Gong und die beiden Jungen, die ungefähr gleich alt, sind freunden sich an. Glatzkopf Li erinnert mich an einen chinesischen Till Eulenspiegel. Er ist ein Taugenichts, respektlos und großspurig und fällt doch immer wieder auf beide Füße, so dass er am Ende seines Lebens als Millionär dasteht. Und das im sozialistischen China! Sein Bruder versucht immer ihn zu beschützen und zu unterstützen, und doch entwickelt sich sein Leben bei weitem nicht so positiv und erfolgreich wie das seines Bruders. Der Autor erzählt die Geschichte dieser Beiden und die des Ortes Liuzhen in einer sehr eigenwilligen Art. Teilweise erscheint die Geschichte wie von einem unbeteiligten Beobachter lakonisch erzählt, dann verwendet er wieder eine sehr derbe Sprache, die jedoch gut zu seiner Geschichte passt. Dieses Buch beginnt sehr unterhaltsam, wird dann zur Zeit der Kulturrevolution aber teilweise sehr grausam. Zu dem Zeitpunkt hätte ich dieses Buch fast abgebrochen, habe aber doch durchgehalten und es nicht bereut. Dieses Buch hat mich ausgesprochen fasziniert, aber auch etwas verwirrt zurückgelassen, weil ich mir chinesisches Leben so ganz anders vorgestellt habe. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob so eine Geschichte in China wirklich möglich wäre. Es lohnt sich aber auf jeden Fall dieses Buch zu lesen!

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