Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges' drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord – und genauso schwer zu finden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
leserattebremen
aus Berlin
5/5
29.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Bruno ist Polizeichef in…
Bruno ist Polizeichef in Saint-Denis und allseits beliebt. Als es zu Ungereimtheiten auf dem Trüffelmarkt in der Nachbarstadt kommt, soll er unauffällig ermitteln. Doch als dann sein guter Freund Hector umgebracht wird und es Anschläge auf Vietnamesen auf dem örtlichen Markt gibt, überschlagen sich die Ereignisse. Mischt etwa die chinesische Mafia im Périgord mit und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken? Und was hat der junge Bürgermeisterkandidat Pons mit seinem neuen Restaurant damit zu tun? Bruno muss einigen Fragen nachgehen, bis er der Lösung des Rätsels langsam auf die Spur kommt. In „Schwarze Diamanten“ geht es um das Herz des Périgord, die Trüffel, was auch sehr gut zu Bruno passt, der ein begeisterter Koch und echter Feinschmecker ist. Wie bei allen Bruno-Krimis zeichnet sich der Roman durch eine wunderbare Mischung aus spannendem Kriminalfall und vielen Geschichten über Land und Leute aus. Die Verbindung dieser Elemente macht die Krimis zu etwas ganz Besonderem. Hier sind noch keine Profiler im Einsatz und keine Sondereinheit untersucht alles mit neuesten technischen Mitteln. Bruno ist ein klassischer Dorfpolizist, der auch weiß, wann er die Profis informieren muss, um Fälle abzugeben. Sein zentrales Anliegen ist das Wohl der Menschen in seinem Ort und dafür tut er, was er kann. Nicht nur ihm Dienst, sondern auch als Rugby- und Tennistrainer oder als Weihnachtsmann auf dem Kinderfest. Diese Beschreibungen machen den Protagonisten für alle Leserinnen und Leser so liebenswert – und auch für die Frauen in Saint-Denis, denn Brunos Liebesleben ist nicht ganz einfach. Seine große Liebe Isabelle hat ihn für die Karriere verlassen und die Engländerin Pamela, mit der er sich trifft, will sich nicht fest binden. Hier ist Bruno noch auf der Suche und man darf gespannt sein, ob er sein perfektes Gegenstück noch finden wird. Mir hat „Schwarze Diamanten“, Band drei der Bruno-Reihe, wieder unglaublich gut gefallen, ein spannender Fall und viel Lokalkolorit, Martin Walker schafft einfach immer wieder die perfekte Mischung für eine großartige Lektüre.
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Einer wie der andere ein großer...
Einer wie der andere ein großer Genuss! Ein wunderbarer Mix aus Spannung, Geschichte, Leben.
LEXI
5/5
05.10.2013
Buch (Taschenbuch)
Ein Kleinod aus dem Perigord
Martin Walkers Schauplatz seines dritten Romans um Bruno Courrèges, dem Polizeibeamten von Saint-Denis, ist erneut die wundervolle Gegend des Périgord, die Heimat der schwarzen Trüffeln. Der Handel mit besagten Trüffeln, die auch als echte schwarze Diamanten bezeichnet werden, spielt eine bedeutende Rolle. Als der alte Kriegskamerad des Barons, Hercule Vendrot, mit seinen Freunden über einen Betrugsverdacht einiger Großhändler hinsichtlich des Trüffelverkaufs spricht, weckt er damit Brunos Interesse. Bruno, dessen Lehrmeister Hercule ihm bei der Anlage einer Allee von Weißeichen und dem Auffinden von Trüffeln eine Menge beibrachte, liegt viel daran, den Export von falsch deklarierten, minderwertigen chinesischen Trüffeln bzw. von Verschnittware zu verhindern. Er stellt seine Ermittlungen an und beginnt dabei mit Didier, dem Geschäftsführer des Trüffelmarktes von Sainte Alvère. Zur gleichen Zeit überfallen drei Asiaten einen Marktstand des Vietnamesen Vinh und seiner Frau, vernichten die Ware des Ehepaares und werfen eine Blendschockgranate, eine so genannte Knallblitzkeule ausländischer Herkunft. Im Aufruhr und bei den hektischen Bemühungen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen, gelingt es den Tätern, zu fliehen. Doch auch Vinh und seine Frau bleiben wie vom Erdboden verschluckt.
Als sich schließlich noch ein überaus brutaler Mord an Brunos Freund und Trüffelexperten Hercule Vendrot ereignet, bedient Bruno sich bei seinen Nachforschungen auch alter Kontakte privater und dienstlicher Natur .
Martin Walker hat mit seinem dritten Roman über den sympathischen Helden Bruno, chéf de police Courrèges, erneut eine Liebeserklärung an die malerische Landschaft des Périgord verfasst. Seine Verbundenheit mit diesem sanften Hügelland, das das Tal der Vezère umgibt, seine Liebe zu Land und Leuten, ist im gesamten Buch deutlich spürbar. Die gewohnt beeindruckenden Beschreibungen der Region und die authentischen und interessant gezeichneten Charaktere werden in diesem dritten Roman um detaillierte Einzelheiten betreffend die eigentlichen Protagonisten ergänzt: die echten, schwarzen Diamanten, die Trüffeln des Périgord. Dem interessierten Leser offenbart sich die Welt der Gourmets, der Kenner und Verkäufer dieser Spezialität jener Region und man lernt einiges über das Vorkommen, das Aufspüren und den hohen Wert dieser französischen Delikatesse. Obgleich der Kriminalfall und dessen komplexe Zusammenhänge raffiniert aufgebaut sind, waren die Ausführungen über die kolonialer Vergangenheit in Indochina für meine Person eher uninteressant. Nichtsdestotrotz freue ich mich bei jedem neuen Fall auf Bruno und die altbekannten Figuren aus den Vorgängerromanen. Die liebevolle Beschreibung der Bevölkerung und dem Leben im Périgord machen die zeitweise doch recht flachen Spannungsbogen mehr als wett.
Fazit: Ich würde die Reihe um Bruno, Chef de police Courrège, keinem Liebhaber von Spannungsromanen empfehlen. Ist man jedoch an sympathischen, sehr gut gezeichneten Protagonisten und den landschaftlichen und kulinarischen Besonderheiten des Périgord interessiert, ist man mit Schwarze Diamanten sehr gut beraten.
Ursula Schrott
aus Vöcklabruck
5/5
12.06.2012
Buch (Taschenbuch)
Bruno gräbt nach Trüffeln
Der dritte Krimi rund um Bruno Courrèges, Chef der police . Wie immer beginnt der Krimi sehr beschaulich in einem kleinen Ort namens Saint-Denis im Périgord, um schon nach wenigen Seiten eine turbulente Fahrt aufzunehmen, die den Leser zwischen kulinarischen Genüssen rund um den Trüffel, und einem zeitgeschichtlich brisanten Thriller mäandern lässt. Auch im dritten Fall ein gelungene Mischung die Lust auf mehr macht. Bruno, ein sympathischer Chef de police stellt eine hervorragende Abwechslung zu Brunetti, Montalban und Co dar...
Bewertung
4/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimi, der die Verstrickung...
Spannender Krimi, der die Verstrickung der Politik in die weltweiten Kriege beleuchtet.
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