Produktbild: Orangen und Engel

Orangen und Engel Italienische Skizzen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2012

Abbildungen

mit 48 Farbfotosgrafien von Matthias Hoch

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/1,7 cm

Gewicht

342 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14107-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2012

Abbildungen

mit 48 Farbfotosgrafien von Matthias Hoch

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/1,7 cm

Gewicht

342 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14107-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: [email protected]
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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Italien ist bekanntlich seit…

MaWiOr aus Halle am 14.05.2012

Bewertungsnummer: 2702788

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Italien ist bekanntlich seit Jahrhunderten für viele Deutsche das Land der Sehnsüchte. Nicht erst seit Goethe besingen sie immer wieder das Land, in dem die Zitronen blühen. Die frühen Bildungstouristen wie Winkelmann, Seume oder Goethe machten sich zu Fuß oder mit der Kutsche auf die Reise. Nun ist auch Ingo Schulze nach Italien gereist. Er hat jedoch die modernen Fortbewegungsmittel unserer Zeit benutzt. Ein Jahr lang war der Autor Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Begleitet wurde er dabei von seiner Ehefrau und seinen zwei Töchtern. Zwar interessiert sich der Autor - wie seine berühmten Vorreisenden - auch für die antiken Sehenswürdigkeiten, doch seine Reise wird ebenso vom italienischen Alltag geprägt. In neun Episoden, Schulze nennt sie selbst „italienische Skizzen“, erzählt er von seinen Alltagsbeobachtungen und Zufallsbegegnungen. Nein, Schulze ist kein Italien-Reisender im klassischen Sinne. Er nimmt den Leser mit in Supermärkte, in eine Autowerkstatt oder in eine x-beliebige Pizzeria. Der Erzähler hat zwar ständig den Italien-Baedeker zur Hand, aber meist streift er ziemlich ziellos durch die Ewige Stadt. Auch zu Künstlern und Intellektuellen hat er kaum Kontakt, vielmehr sind ihm die Begegnungen mit einem Krippenschnitzer aus Neapel, mit einem rumänischen Gelegenheitsarbeiter oder mit einem indischen Tüteneinpacker im Supermarkt erwähnenswert. Italien ist für Schulze weniger das Bildungsideal sondern ein Land voller Eindrücke und Geschichten, die erzählt werden wollen … und er tut dies humorvoll und mit einer Lebendigkeit, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Dazu werden diese lesenswerten Skizzen mit 50 Farbfotos aufgelockert. Sie stammen von Matthias Hoch, der selbst einmal Stipendiat in der Villa Massimo war. Fazit:“Orangen und Engel“ sind flüchtige Skizzen eines Italienreisenden, der auf historischem Boden auch das Alltagsleben entdeckt. Manfred Orlick

Italien ist bekanntlich seit…

MaWiOr aus Halle am 14.05.2012
Bewertungsnummer: 2702788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Italien ist bekanntlich seit Jahrhunderten für viele Deutsche das Land der Sehnsüchte. Nicht erst seit Goethe besingen sie immer wieder das Land, in dem die Zitronen blühen. Die frühen Bildungstouristen wie Winkelmann, Seume oder Goethe machten sich zu Fuß oder mit der Kutsche auf die Reise. Nun ist auch Ingo Schulze nach Italien gereist. Er hat jedoch die modernen Fortbewegungsmittel unserer Zeit benutzt. Ein Jahr lang war der Autor Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Begleitet wurde er dabei von seiner Ehefrau und seinen zwei Töchtern. Zwar interessiert sich der Autor - wie seine berühmten Vorreisenden - auch für die antiken Sehenswürdigkeiten, doch seine Reise wird ebenso vom italienischen Alltag geprägt. In neun Episoden, Schulze nennt sie selbst „italienische Skizzen“, erzählt er von seinen Alltagsbeobachtungen und Zufallsbegegnungen. Nein, Schulze ist kein Italien-Reisender im klassischen Sinne. Er nimmt den Leser mit in Supermärkte, in eine Autowerkstatt oder in eine x-beliebige Pizzeria. Der Erzähler hat zwar ständig den Italien-Baedeker zur Hand, aber meist streift er ziemlich ziellos durch die Ewige Stadt. Auch zu Künstlern und Intellektuellen hat er kaum Kontakt, vielmehr sind ihm die Begegnungen mit einem Krippenschnitzer aus Neapel, mit einem rumänischen Gelegenheitsarbeiter oder mit einem indischen Tüteneinpacker im Supermarkt erwähnenswert. Italien ist für Schulze weniger das Bildungsideal sondern ein Land voller Eindrücke und Geschichten, die erzählt werden wollen … und er tut dies humorvoll und mit einer Lebendigkeit, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Dazu werden diese lesenswerten Skizzen mit 50 Farbfotos aufgelockert. Sie stammen von Matthias Hoch, der selbst einmal Stipendiat in der Villa Massimo war. Fazit:“Orangen und Engel“ sind flüchtige Skizzen eines Italienreisenden, der auf historischem Boden auch das Alltagsleben entdeckt. Manfred Orlick

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