Die Entwicklung des Finanzföderalismus in der BRD
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.09.2011
Verlag
VDMSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
22/15/0,6 cm
Gewicht
171 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-08326-2
Die Finanzen sind der Grundstein eines jeden Staates, sie ermöglichen jedes staatliche Handeln. In einer föderalen Staatsstruktur führt die Verteilung der über Steuern erhobenen Finanzen regelmäßig zu Spannungen zwischen Gesamtstaat und den Bundesstaaten. Entweder es gibt einen starken übergeordneten Bund, welcher dank seiner Finanzkraft die föderale Struktur dominiert. Oder es sind die Länder, welche über eine hohe Ertragskompetenz eine höhere Finanzkraft aufweisen als der Gesamtstaat. Das Problem des Finanzföderalismus besteht also darin, so äußerte sich der britische Politiker James Bryce Ende des 19.Jahrhunderts, wie die Kräfte im Gleichgewicht gehalten werden können, sodass weder die Bundesstaaten als Planeten im Weltraum abdriften, noch die Sonne der Zentralregierung sie in ihrem verzehrenden Feuer verschlingt. Wie hat sich der Finanzföderalismus in Deutschland entwickelt und warum? Wer dominiert wen und warum? Gibt es Systemfehler oder Systemnachteile? Können Lehren gezogen werden? Der Autor Stephan Meyer gibt einen umfassenden, aber trotzdem übersichtlichen Einblick in die komplexe und konfliktträchtige Thematik des föderalistischen Bund-Länder-Finanzausgleichs.
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