Die politische Rolle des FDGB-Feriendienstes in der DDR. Sozialtourismus im SED-Staat. Mit Geleitworten von Vera Lengsfeld - Klaus Schroeder.
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.09.2011
Abbildungen
58 Schwarz-Weiß- Abbildungen, 10 Schwarz-Weiß- Tabellen, 58 Schwarz-Weiß- Fotos, Tabellen, Abbildungen XXIV,
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
493
Maße (L/B/H)
23,8/16,1/2,5 cm
Gewicht
672 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-13621-6
Wann immer sich ehemalige DDR-Bürger erinnern, gewinnt man den Eindruck, es gab zwei Länder mit dem Namen DDR. Für die einen ein Unrechtsstaat, für die anderen ein Land mit preiswertem Urlaub an der Ostsee, im Erzgebirge und mit gemeinschaftlichen Brigadefeiern. Dass die hochsubventionierten, preiswerten Ferienaufenthalte ein Teil der SED-Politik und somit der sozialistischen Diktatur waren, wird anhand einer umfangreichen Aktenstudie dokumentiert. Der Feriendienst des FDGB war Lockmittel, schöner Schein und zugleich Hauptbestandteil der DDR-Sozialpolitik. Der mitgliederstärksten Massenorganisation der DDR, dem FDGB, wurde dabei eine herausragende Rolle bei der Durchsetzung der politischen Ziele zuteil. Die politische Rolle des FDGB-Feriendienstes von 1949 bis 1989 wird dargelegt, die Facetten der Reisemöglichkeiten und der Verteilung nachgezeichnet.
Der Autor stellt die Wechselbeziehung zwischen DDR-Planwirtschaft und den Bedürfnissen der Urlauber bis zur Auflösung der Einheitsgewerkschaft dar.
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