Produktbild: Die Maske

Die Maske

Aus der Reihe Literatur-Literatur
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17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2011

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/1,8 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-40098-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2011

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/1,8 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-40098-4

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • M. Kisfeld

    aus Coesfeld

    5/5

    15.05.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielsagend!

    Siegfried Lenz erweist sich erneut als ein großartiger Erzähler. Sein Buch enthält fünf Geschichten, die sich zwischen Fantasie und Realität, Erlebtem und Erfundenem bewegen und sich mit der Suche nach der Wirklichkeit beschäftigen. "Nach eingehender Betrachtung", so verkündet er, "sind wir zu dem Schluß gekommen, daß keine Maske es verdient hat, als Maske des Abends ausgezeichnet zu werden." Eine kleine, aber sehr feine Sammlung von Erzählungen.

  • Bewertung

    5/5

    15.11.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenkliches

    Seit vielen Jahren ist Siegfried Lenz als Romanautor bekannt. Mit der "Deutschstunde" gelang ihm sein größter Erfolg. Mit diesem Werk trug er zur Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit bei. Überhaupt ist er einer der bedeutensten deutschen Nachkriegsschriftsteller. Dass er aber auch ein Meister der Kurzgeschichte ist, hat er schon öfters bewiesen. Jetzt ist ein neues Buch mit fünf Kurzgeschichten von ihm erschienen. Wie so oft gilt des Interesse des Schriftstellers denjenigen, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens wiederfinden. In seinen neuen Geschichten ist vom Scheitern und von schicksalshaften Verwicklungen die Rede. Eltern auf der Suche nach ihrem Sohn, ein Kapitän, der sein Schiff nicht retten kann und ein Vorkoster, der seinen Geschmackssinn verliert, sind die tragischen Helden. Exemplarisch für das Buch ist die Titelgeschichte "Die Maske": Es beginnt fast mittelalterlich mit Inselbewohnern, die nach einer Sturmflut am Strand nach Strandgut suchen. Sie finden einen Container, der für ein Museum bestimmt war. Er enthält kunstfertige chinesische Masken. Die Finder maskieren sich und gehen in ein strandnahes Wirtshaus. Alle Gäste bemächtigen sich der Masken. Jetzt beginnt ein wundersames Spiel. Plötzlich verstehen sich alle Wirtshausbesucher bestens. Langgehegte Feindschaften zwischen verschiedenen Familienclans sind auf einmal vergessen. Auch Jan und Lene kommen sich näher. Etwas störend wirkt nur Cornelia, Lenas Freundin, Sie ist Künstlerin und möchte unbedingt ein Bild von Jan ohne Maske malen. Aber am nächsten Tag treffen sich Jan und Lene wieder an einem romantischen Platz in den Dünen. Sie beginnen gleich damit, Zukunftspläne zu schmieden. Am Tag darauf nehmen sie gemeinsam an einem Kajakrennen teil. Gemeinsam gehen sie als Sieger duchs Ziel und werden gefeiert.Die Wende kommt dann bei einer Geburtstagsfeier im Wirtshaus. Ohne Masken stehen sich die Menschen wieder genauso feindselig gegenüber wie immer. Die alten Animositäten zwischen den einzelnen Clans sind wieder bestimmend. Nach wenigen Verbalattacken kommt es zu einer handfesten Schlägerei. Der Wirt, der um sein Inventar bangt, rettet die Situation, indem er die Masken wieder auspackt und unter den Gästen verteilt. Jetzt wird die Stimmung friedlich. Nur Lene sitzt nachdenklich vor dem Portrait, das Cornelia von Jan gemalt hat. Jan hat darauf einen verkniffenen Gesichtsausdruck, der ihr gar nicht gefällt. Jan und Lene stellen fest, dass der gemalte Jan eigentlich der wahre ist. Ohne Gruß verläßt Lene das Lokal und fährt mit der nächsten Fähre zum Festland.

  • Birgitt Schweren-Wolters

    aus Krefeld

    4/5

    09.01.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diesem kleinen Band mit fünf neuen Kurzgeschichten

    gibt die Haupterzählung den Titel. Gerade hinter einer Maske erscheint das wahre Gesicht ihres Trägers, er kann sich nicht wirklich verstecken. In allen Geschichten geht es Siegfried Lenz um die Frage: welche Vorstellung haben wir vom Leben, wie gehen wir mit Enttäuschungen und der Realität des Lebens um?

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