Produktbild: Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel

Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.08.2011

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/13,1/3,5 cm

Gewicht

365 g

Farbe

Cool Grey / Moosgrün

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04342-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Stets gibt es noch ein Anekdötchen, einen Anruf, eine Nachricht, eine Wendung oder einen Appendix. Dieser Erzähler hat immer noch eine Karte im Ärmel.« ("Die Welt am Sonntag")
»Seit Dürrenmatt hat keiner so die Farce als Wahrheit und die Wahrheit als Farce erfasst.« ("Frankfurter Rundschau")
»Moritz Rinke verknüpft seine erfundene Familiengeschichte auf geschickte Weise mit der Historie des realen Kunst-Worpswede.« ("Die Zeit")
»Das Besondere und Sympathische an seiner Geschichte sind die liebevoll ausgemalten Details und die große Zahl origineller Charaktere, die sie bevölkern.« ("Die Welt")
»Das Buch wird für Furore sorgen, es hat viele Leser verdient, weil es deutsche Geschichten seriös heiter zu erzählen versteht.« ("NDRkultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.08.2011

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/13,1/3,5 cm

Gewicht

365 g

Farbe

Cool Grey / Moosgrün

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04342-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Leserin X

    aus Wien

    5/5

    06.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Super

    Ich fand das Buch an keiner Stelle fad (naja, manchmal/ selten etwas ausschweifend ) und konnte sehr vieles nachvollziehen. Den Idealismus der Hauptfigur fand ich sympathisch, sogar dem Desaster konnte ich etwas abgewinnen. Für mich war es irgendwie auch eine sympathische Geschichte über die Generation x. ich glaube überhaupt, Idealismus ist das wichtigste. sollte ich es wieder vergessen lese ich das Buch noch einmal (vielleicht).

  • Edith Berger

    5/5

    14.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    unbedingt lesen

    "Der Mann der durchs Jahrhundert fiel" ist eine hinreißend erzählte Geschichte über eine Künstlerfamilie in Worpswede. Paul Wendland - beruflich bescheiden erfolgreicher Galerist soll sein Familienerbe retten.Dieses droht im Worpsweder Moor zu versinken. Unwillig, aber hilflos gegen den Druck seiner Mutter macht er sich auf den Weg nach Worpswede. Nach und nach lernen wir sie kennen - die berühmte Künstlerfamilie Kück,deren Freunde und Nachbarn. ........wenn Paul als Kind gefragt wurde, woher er denn komme, sagte er klar und deutlich "Aus Worpswede!" und sah Menschen prüfend an. Er unterschied wie sein Großvater Dummköpfe und Nichtdummköpfe nur dadurch, ob sie Worpswede kannten. "WORPSWAS?" erkundigten sich die Dummköpfe........."Ah,aus Worpswede riefen die Nichtdummköpfe........

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Paul fängt an zu graben und kann nicht atmen...

    Ein schräger , witziger Roman um eine außergewöhnliche Familiengeschichte mit den verschiedensten Typen und Orginalen , angesiedelt zwischen Berlin und Worpswede - und gleichzeitig hochspannende deutsche Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe ! Die ganzen Kücks haben es einfach in sich !Unbedingt empfehlenswert !

  • Bewertung

    5/5

    03.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jede Lüge kommt einmal ans Tageslicht - selbst wenn sie im Teufelsmoor versenkt wurde.

    Paul Wendland ist mit seinen 35 Jahren endlich dabei seinem eher unspektakulärem und wenig erfolgreichen Leben mit einer kleinen Kunstgalerie in Berlin eine neue Wendung zu geben, als ihn seine Mutter von Lanzarote aus mit der Aufgabe betraut, das Familien-Anwesen in Worpswede vor dem Versinken im Moor zu retten. Und schon sind wir mitten drin in einem Strudel aus herrlich lakonischem norddeutschen Humor, fabelhaft skurilen Persönlichkeiten und einer wilden Mischung aus historisch basierter Rahmenhandlung mit ausgesprochen kreativen Einschüben. Hier geht es um Identitätsfindung genauso wie um Schuld, die sich nicht vertuschen lässt, selbst wenn man die Beweise im Moor versenkt. Vielleicht liegt es ein Stück weit an meiner eigenen norddeutschen Vergangenheit, dass ich diese Geschichte mit derartigem Genuß gelesen habe. Moritz Rinke inszeniert mit unfassbarer Fabulierfreude und zeigt uns ganz unmerklich, während wir uns noch die Lachtränen aus den Augen wischen, ein ungeheuerliches Geflecht aus Lügen, dunklen Geheimnissen, seelischen Abgründen und tragischen Wendungen aus einem ganzen Jahrhundert. Ich glaube, ich muss das Buch dringend noch mal lesen!

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2013

    eBook (ePUB 3)

    Worpswede, seine Künstler und deren Erben

    Worpswede, das Teufelsmoor und die Künstlerkolonie. An diesen Ort seiner Kindheit kehrt der erfolglose Berliner Galerist Paul Kück zurück um sein Erbe, das Haus seines Großvaters vor dem Versinken im Moor zu retten. Dabei wird er nicht nur mit der Familiengeschichte des letzten Jahrhunderts konfrontiert, sondern auch mit den skurilen Gestalten der Gegenwart und den Kunstobjekten seines Großvaters in Form von Bronzestatuen. Plötzlich verselbständigen sich die Ereignisse, aber das weiß er bei seiner Ankunft glücklicherweise noch nicht. Ich habe dieses Buch mit viel Freude gelesen und vor allem Situationskomik und überzogenen Zeitgeist genossen.

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