Kundenbeziehungsmanagement (CRM) bedient sich der Datensammlung und anschließender Datenauswertung, um Kundenprofile und damit für das Marketing wichtige Informationen zur Kundenbindung zu generieren und zu pflegen. Da diese gewonnenen Informationen jedoch lediglich auf statistischen Verfahren während der Kundenbeziehung innerhalb unterschiedlicher Beobachtungszeiträume beruhen, sind sie meist zu ungenau, um tatsächliche Vorhersagen über das Interaktionsverhalten im Kundenlebenszyklus zu treffen. Die Neuropsychologie beschäftigt sich jüngst damit, Kunden anhand von Untersuchungen hormonell bedingter, emotionaler Zustände zu profilieren und damit Verbraucherverhalten vorherzusagen. Dieses Buch soll aufzeigen, wie man aus den Erkenntnissen der Neuropsychologie durch Prozessmodellierung anwendbare Maßnahmen im Kundenbeziehungsmanagement entwickeln kann.
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