Produktbild: Effi Briest

Effi Briest Roman

133

7,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35726-1

Beschreibung

Rezension

"Theodor Fontane erzählt wunderbar schwebend ein Schicksal, das für die Härte gesellschaftlicher Vorurteile steht."
Anne Haeming, Brigitte WIR (Buchbeilage) 26.10.2016

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35726-1

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Ein facettenreicher gesellscha…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.05.2017

Bewertungsnummer: 2726834

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein facettenreicher gesellschaftskritischer Roman Der in Neuruppin geborene Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. „Effi Briest“ gehört zu seinen späten Werken und ist ein gesellschaftskritischer Roman, der von der Beziehung zwischen der jugendlichen Effi Briest und dem um 21 Jahre älteren Baron Geert von Innstetten handelt, eingerahmt in das gesellschaftliche Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Handlungsorte sind Hohen-Cremmen (Brandenburg), Kessin (Pommern) und Berlin. Die Ehe entspricht dem Willen ihrer Eltern, aber Effi ist jung und naiv genug, diesen Weg auch als ihren eigenen anzusehen („Natürlich muss er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.“). Die Liebe zu einem Mann vergleicht sie mit der Liebe zu ihren Freundinnen („Warum soll ich ihn nicht lieben? Ich liebe Hulda, und ich liebe Berta, und ich liebe Herta.“). Effi wird in ihrer neuen Umgebung in Kessin nicht glücklich. Sie leidet an Einsamkeit und hat Angst. Die Angst wird durch eine düstere Umgebung künstlich geschürt. Fontane versteht es, dies bildlich zum Ausdruck zu bringen („Solch fahles, gelbes Licht gibt es in Hohen-Cremmen gar nicht.“). Sie und Innstetten sind diametral verschiedene Charaktere, getrennt nicht nur durch das Alter. Er ist ein Mann von Grundsätzen und auf Karriere bedacht, sie lebhaft, phantasievoll und naiv. Die Unterschiede sind eine Belastung für Effi, wie sie Pastor Niemeyer gegenüber deutlich macht („ich fürchte mich vor ihm“). Viel von ihrem Mann alleine gelassen, lässt sich Effi (eigentlich gegen ihren Willen) von Major Crampas, einem Freund ihres Mannes, verführen. Dieser kennt Innstetten von früher und macht ihr gegenüber deutlich, dass Innstetten sie erziehen will. Die Affäre findet ihr Ende, als Effi mit ihrem Mann nach Berlin zieht. Sechs Jahre später findet Innstetten zufällig Liebesbriefe von Crampas und die Entwicklung nimmt einen zwangsläufigen Verlauf. Die gesellschaftlichen Verhältnisse und Erwartungen repräsentieren eine Macht, der sich Innstetten nicht entziehen kann. Sein übertriebener Pflichtbegriff schränkt seine Freiheit ein. Die Briefe, einmal aufgetaucht, lösen eine Kettenreaktion aus, die unvermeidlich zum Duell mit Crampas und zur Trennung und Ächtung von Effi führt. Innstetten ist ein Getriebener. Handlungsfreiheit gibt es nur im eingeschränkten Rahmen gesellschaftlicher Pflichten und Konventionen. Fontane lässt die moralische Bewertung, die Frage nach Schuld und Unschuld, offen. Er ist nur Berichterstatter. Auf Basis dieses Romans sind differenzierte Charakterstudien möglich. Das gilt nicht nur für die Hauptfiguren Effi und Baron von Innstetten, sondern auch für Nebenfiguren wie Johanna und Roswitha. Fontane stellt dar, wie die Menschen von ihrem Umfeld und dem Zeitgeist geformt werden. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Epoche. Heute gibt es keine Duelle mehr und Ehebruch führt nicht mehr zur Ächtung. Dennoch hat jede Zeit ihre eigenen gesellschaftlichen Zwänge. Der Roman ermöglicht einen Blick aus zeitlicher Distanz auf gesellschaftlich geformte menschliche Verhaltensweisen und lässt unterschiedliche Interpretationen der Schuldfrage zu. Dies dürften Gründe dafür sein, dass der Roman auch heute noch aktuell ist.

Ein facettenreicher gesellscha…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.05.2017
Bewertungsnummer: 2726834
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein facettenreicher gesellschaftskritischer Roman Der in Neuruppin geborene Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. „Effi Briest“ gehört zu seinen späten Werken und ist ein gesellschaftskritischer Roman, der von der Beziehung zwischen der jugendlichen Effi Briest und dem um 21 Jahre älteren Baron Geert von Innstetten handelt, eingerahmt in das gesellschaftliche Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Handlungsorte sind Hohen-Cremmen (Brandenburg), Kessin (Pommern) und Berlin. Die Ehe entspricht dem Willen ihrer Eltern, aber Effi ist jung und naiv genug, diesen Weg auch als ihren eigenen anzusehen („Natürlich muss er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.“). Die Liebe zu einem Mann vergleicht sie mit der Liebe zu ihren Freundinnen („Warum soll ich ihn nicht lieben? Ich liebe Hulda, und ich liebe Berta, und ich liebe Herta.“). Effi wird in ihrer neuen Umgebung in Kessin nicht glücklich. Sie leidet an Einsamkeit und hat Angst. Die Angst wird durch eine düstere Umgebung künstlich geschürt. Fontane versteht es, dies bildlich zum Ausdruck zu bringen („Solch fahles, gelbes Licht gibt es in Hohen-Cremmen gar nicht.“). Sie und Innstetten sind diametral verschiedene Charaktere, getrennt nicht nur durch das Alter. Er ist ein Mann von Grundsätzen und auf Karriere bedacht, sie lebhaft, phantasievoll und naiv. Die Unterschiede sind eine Belastung für Effi, wie sie Pastor Niemeyer gegenüber deutlich macht („ich fürchte mich vor ihm“). Viel von ihrem Mann alleine gelassen, lässt sich Effi (eigentlich gegen ihren Willen) von Major Crampas, einem Freund ihres Mannes, verführen. Dieser kennt Innstetten von früher und macht ihr gegenüber deutlich, dass Innstetten sie erziehen will. Die Affäre findet ihr Ende, als Effi mit ihrem Mann nach Berlin zieht. Sechs Jahre später findet Innstetten zufällig Liebesbriefe von Crampas und die Entwicklung nimmt einen zwangsläufigen Verlauf. Die gesellschaftlichen Verhältnisse und Erwartungen repräsentieren eine Macht, der sich Innstetten nicht entziehen kann. Sein übertriebener Pflichtbegriff schränkt seine Freiheit ein. Die Briefe, einmal aufgetaucht, lösen eine Kettenreaktion aus, die unvermeidlich zum Duell mit Crampas und zur Trennung und Ächtung von Effi führt. Innstetten ist ein Getriebener. Handlungsfreiheit gibt es nur im eingeschränkten Rahmen gesellschaftlicher Pflichten und Konventionen. Fontane lässt die moralische Bewertung, die Frage nach Schuld und Unschuld, offen. Er ist nur Berichterstatter. Auf Basis dieses Romans sind differenzierte Charakterstudien möglich. Das gilt nicht nur für die Hauptfiguren Effi und Baron von Innstetten, sondern auch für Nebenfiguren wie Johanna und Roswitha. Fontane stellt dar, wie die Menschen von ihrem Umfeld und dem Zeitgeist geformt werden. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Epoche. Heute gibt es keine Duelle mehr und Ehebruch führt nicht mehr zur Ächtung. Dennoch hat jede Zeit ihre eigenen gesellschaftlichen Zwänge. Der Roman ermöglicht einen Blick aus zeitlicher Distanz auf gesellschaftlich geformte menschliche Verhaltensweisen und lässt unterschiedliche Interpretationen der Schuldfrage zu. Dies dürften Gründe dafür sein, dass der Roman auch heute noch aktuell ist.

deutsch lk

Bewertung am 02.05.2026

Bewertungsnummer: 3126929

Bewertet: eBook (ePUB 3)

davon hab ich mit dem deutsch lk das Theaterstück in Braunschweig gesehen. War gut, hat dich jedoch ein wenig in die Länge gezogen, dass es anstrengend wurde zu zuschauen. Und am Anfang hatte jemand keine hose an sondern, ein langes t Shirt und einen Apfel im Mund

deutsch lk

Bewertung am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126929
Bewertet: eBook (ePUB 3)

davon hab ich mit dem deutsch lk das Theaterstück in Braunschweig gesehen. War gut, hat dich jedoch ein wenig in die Länge gezogen, dass es anstrengend wurde zu zuschauen. Und am Anfang hatte jemand keine hose an sondern, ein langes t Shirt und einen Apfel im Mund

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Effi Briest

von Theodor Fontane

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