Produktbild: Fernliebe

Fernliebe Lebensformen im globalen Zeitalter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

2,6/14,2/21,8 cm

Gewicht

459 g

Farbe

Camel / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42232-8

Beschreibung

Rezension

»Durchmischt mit Fallbeispielen, Studien und Zitaten entspannt sich ein faszinierendes Panorama globaler Interdependenz. Der größte Verdienst dieser Tour de Force globalisierter Bezugnahme liegt in der realitätssatten Ausweitung und Fortschreibung klassischer Liebes- und Familienbegriffe und der damit verbundenen Aufforderung, die Frage nach dem ›unverzichtbaren Kern der Humanität‹ immer wieder neu zu stellen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

2,6/14,2/21,8 cm

Gewicht

459 g

Farbe

Camel / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42232-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Fernliebe

  • Kapitel I: Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln



    1. Der Blick in die Literatur: Komödien und Tragödien der Fernliebe



    2. Neuland



    3. Der Blick auf die Realität: Die Vielfalt der Weltfamilien



    Wenn Liebe und Fürsorge importiert werden: Die globalisierten Dienstmädchen



    Wenn die Grenzen globaler Ungleichheit Weltfamilien spalten



    Die Schöne Neue Welt der globalisierten Schwangerschaft und Geburt



    Die Fernliebe der Großeltern



    4. Warum Weltfamilien das bisherige Verständnis von Familie auf den Kopf stellen



    5. Der Begriffsschlüssel: Zur Definition von »Weltfamilien«



    6. Von einer »Kultur« der Weltfamilien zu sprechen ist ein Widerspruch in sich



    Kapitel II: Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen Verstehen und Mißverstehen



    1. Sind »gemischte Beziehungen« anders als andere?



    »Das« binationale Paar gibt es nicht



    Die ethnische Falle



    2. Von der einen Welt in die andere



    Das Gepäck der Erinnerungen



    Machtverschiebungen



    Vorurteile, Widerstände, Barrieren



    Abwehr gegen die mißtrauischen Blicke



    3. Interkulturelle Differenzen: Vom Entziffern kulturell geprägter Signale, Erwartungen, Normen



    Der Einwand der Einheimischen



    Liebe geht durch den Magen, Liebe schlägt auf den Magen



    4. Überraschungseffekte: Das Phänomen der biographischen Rückwende



    Partnerwahl als Provokation



    Phasen der bikulturellen Beziehung



    Typische Auslöser



    Weglaufen und zurückschauen



    Ausblick



    Kapitel III: Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe?



    1. Zur sozialen Anatomie der Fernliebe



    Von der Nachbarschaft zum Treffpunkt Internet



    Liebe ohne Sexualität



    Liebe ohne Alltag



    Die Fernliebe der Mütter



    Fernliebe und Arbeitsmarkt – Eine Wahlverwandtschaft



    2. Liebe, Ehe, Lebensglück – Über kulturelle Entfernungen hinweg



    Was heißt hier Liebe?



    Homosexuelle und heterosexuelle Paarbeziehungen



    Polnische Heirat versus amerikanische Heirat



    Zudringliche Männer versus leichte Mädchen



    3. Liebe, Ehe, Lebensglück: Verschiedene Modelle



    Heirat – Kinder – vielleicht Liebe



    Liebe – Heirat – Kinder



    Liebe – Heirat – vielleicht Kinder – vielleicht Scheidung



    Liebe – vielleicht Kind – vielleicht Heirat – vielleicht Scheidung – vielleicht wieder Liebe – vielleicht wieder Kind



    Pragmatische Heirat – Kinder – vielleicht Liebe



    Weltfamilien meint die Ungleichzeitigkeit der ineinander verstrickten Liebeswelten



    Kapitel IV: Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien: Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen



    1. Organ-Tourismus: Wie die Organe der Armen der Welt den Körpern der Reichen einverleibt werden



    2. Weltmarkt als Kapitalmacht



    3. Erwerbsarbeit: Die Arbeitsplätze wandern aus in die Armutsregionen



    4. Die Wahrheitskonkurrenz der Weltreligionen



    5. Klimawandel als existentielle Verstrickung der Menschheit



    6. Risikogemeinschaften als Schicksalsgemeinschaften



    7. Kosmopolitisierung als Alltagsgeschehen



    Kapitel V: Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben



    1. Migrationswünsche versus Migrationsbarrieren



    Heiratmigration: Warum diese paradoxe Verbindung zweier separater Lebensbereiche?



    Rapide Zunahme der Migrationswünsche



    Verschärfung der Migrationsgesetze



    2. Auf der Suche nach Migrationswegen



    Artisten der Grenze



    Die Heiratsoption



    3. Die Basis-Option: Kommerzielle Formen der Heiratvermittlung



    Bauer sucht Frau: Brautschaureisen und Werbekampagnen



    Von Indien in die USA: Über Heiratsannoncen und Internet



    Kettenmigration: Migranten werden zu Heiratsvermittlern



    4. Die spezielle Option: Heiratsvermittlung über transnationale Familiennetzwerke



    5. Geschichten des Unglücks: Heiratsmigrantinnen als Opfer



    6. Noch mehr Unglücksgeschichten: Heiratsmigrantinnen als Täterinnen



    7. Ausblick: Welche Zukunft?



    Kapitel VI: Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne



    1. Die neue Arbeitsmigration: Weiblich



    2. In den Grauzonen der Legalität: Die Situation der Migrantinnen im Aufnahmeland



    3. Versorgungslücken und globale Betreuungsketten: Wie sich in der Heimat der Migrantinnen die Familien verändern



    4. Mutterliebe und andere Gefühle



    5. Globale Hierarchie statt globaler Gerechtigkeit



    Kapitel VII: Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in Weltfamilien gewinnen



    1. Von wo nach wo?



    2. Strategien der Partnerwahl



    3. Glück oder Unglück – Gemessen woran?



    Zwischenbetrachtung: Die Chancen der Globalisierung – Weltfamilien als transnationale Wirtschaftsunternehmen



    Kapitel VIII: Meine Mutter war eine spanische Eizelle: Über Kinderwunschtourismus und globale Patchwork-Familien



    1. Kinderwunsch und Medizintechnologie



    2. Ethikdiskussion ohne Konsens



    3. Aufstieg neuer Lebensformen



    4. Die »Ware Kind«



    5. Vertrauensbildende Maßnahmen oder: Die Rhetorik des Positiven



    6. Die globale Patchwork-Familie



    Kapitel IX: Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien



    1. Der ausgeschlossene Andere wird Teil unseres Lebens



    2. Kommunikation über Grenzen hinweg



    3. Die globale Ungleichheit bekommt Gesichter und Namen



    4. Wo das nationale Recht nicht mehr greift



    5. Eure Familien, unsere Familien: Der Glaubenskrieg um die »gute Familie«



    Kapitel X: Wie weltoffen sind Weltfamilien?



    Die Gegensätze der Weltfamilien bestimmen das Verständnis derselben.



    Was macht Weltfamilien aus? Überraschungen!



    Sind Weltfamilien post-modern und gedächtnislos?



    Das multiple Gedächtnis



    Menschenskinder



    Rückblick aus der Zukunft: Die zwei Liebes-Kommissionen



    Literaturverzeichnis