Ohne Vorwarnung tauchen in der Kleinstadt Wentworth die mörderischen »Regulatoren« auf und erschießen alles und jeden, der sich ihnen nähert. Aber mit dem Massaker beginnt das Grauen erst. Ausgerechnet ein kleiner Junge könnte die Stadt vielleicht retten.
Ein Parallelroman zu Stephen Kings »Desperation«.
»Gespenstischer Horror von Stephen Kings Doppelgänger.« San Francisco Chronicle
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
15.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Tolle Geschichte
Genauso fesselnd wie „Desperation“
Tolle Bücher, konnte das Buch nicht aus der Hand legen
Es war super spannend und das Ende hat mich wirklich zu Tränen gerührt und hätte ich auch so Nicht erwartet
Alice
4/5
29.08.2023
Buch (Taschenbuch)
King klassisch
Eine bewerte King-Mischung aus Horror, Fantasy und Spannung mit einem Ende, dass mal nicht verwirrend ist und damit mehr Fragen aufwirft, als beantwortet. Der Vorgänger "Desperation" ist nicht zwingend als Einstieg notwendig, da "Regulator" immer wieder auf die Vorgeschichte erklärend zurückgreift, ohne dabei zu langatmig zu werden.
Man fiebert in diesem Buch auf jeden Fall wieder mit den Protagonisten mit und wer auf King-Klassiker steht, kann hiermit sein Lesevergnügen finden.
NiWa
4/5
01.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Blutig-rustikaler Horror-Mix
Die typische Kleinstadt-Idylle in Ohio. Blutrünstige Regulatoren rauschen durch die Straßen und erschießen jeden, der nicht rechtzeitig den Kopf einzieht. Dieser erste Rundumschlag ist der Anfang des Martyriums.
"Regulator" ist ein Horror-Roman von Richard Bachman alias Stephen King, der in Anlehnung an seinen Roman "Desperation" entstand. Die Werke können unabhängig voneinander gelesen werden.
Bei diesem Roman hat sich Stephen King mehrerer Genres bedient. In erster Linie ist es ein Horror-Roman, der mit Ängsten der amerikanischen Bevölkerung spielt. Im Wild-West-Style kommt es im beschaulichen Städtchen Wentworth zur Straßenschießerei, die jeden niedermetzelt, der sich nicht rechtzeitig retten kann.
"Und weshalb war es gekommen? Nun ... um Spaß zu haben." (S. 286)
Anfangs ist man als Leser mit dem Zeitungsjungen unterwegs. Die Bewohner der Stadt läuten das Wochenende ein. Autos werden gewaschen, Frisbees geworfen, und die Stimmung ist sommerlich gut, wenn nicht sogar hervorragend.
Wie aus dem Nichts ertönt der erste Knall, und dieser hat eine blutig-grauenhafte Realität im Gepäck. Die Leichen stapeln sich fast auf der Straße. Die Menschen sind fassungslos. Nur Audrey und ihr autistischer Adoptivsohn Seth wissen, was vor sich geht.
Audrey und Seth sind die Schlüsselfiguren im Geschehen, weil sie einen Wissensvorsprung gegenüber den anderen haben. Gleichzeitig sind sie im Zentrum des Grauens platziert und müssen überlegen, wie sie die Stadt vor den Regulatoren retten.
Stephen King greift tief in die Gestaltungskiste und behilft sich unterschiedlicher Arten, den Vorgängen rund um die Regulatoren Ausdruck zu verleihen. Es gibt die Perspektiven der Bewohner, die sich in ihren Häusern verschanzen, und den Tod ihrer Lieben betrauern. Zudem kommen Briefe, Tagebucheinträge, Drehbücher und sogar Kinderzeichnungen vor, die sich am Ende zu einem schaurigen Gesamtbild fügen.
Besonders atmosphärisch fand ich Audreys Briefe und ihr Tagebuch, weil sie die Hintergründe zum Geschehen erklären, und gleichzeitig gruselig sind. Hier kommt meine Lieblingsseite von King zum Ausdruck: Die psychologische Spannung, die mich als Leser an die Seiten bannt.
Die Perspektive des Kampf- und Verschanzungsgeschehen ist blutig-rustikal. Sie ist sicherlich nicht für zimperliche Leser geeignet. King lässt das Blut spritzen, sogar in Fontänen schießen, es kommt zu grausamen Verstümmelungen, dabei hat sich manchmal selbst mein Magen umgedreht.
Die Genre-Mischung ist sehr schräg und ich hatte manches Mal Mühe, den Ereignissen zu folgen. Zwar hat mich der Autor auch diesmal überzeugt, nur ist er hart an meiner Grenze entlang geschabt, weil es etliche wirre Momente gab.
„ … willkürliche Grenzen interessieren sie nicht, schon gar nicht beim Spielen, dennoch stellt es eine schwindelerregende Verschmelzung von Genres dar …“ (S. 349)
Die Handlung ist simpel und dennoch eine Urgewalt. Stephen King versteht es, Fäden komplex zu ziehen und in ein grausames Spektakel zu verstricken, wobei man angewidert das Gesicht verzieht. Außerdem hat „Regulator“ ein Ende zu bieten, das letztendlich noch einmal die Gänsehaut aufziehen lässt.
Alles in allem ist „Regulator“ ein Horror-Roman, der die Facetten des Genres in einem Werk verschmilzt, und damit markant aus dem üblichen Rahmen fällt. Meiner Meinung nach ist es zwar nicht Kings bestes Werk, dennoch lesenswert, weil es gar so anders ist.
Jüjü
5/5
14.02.2022
eBook (ePUB)
Blutrünstig und sehr spannend!
Was in (vermeintlich) harmloser Kleinstadtidylle beginnt, entwickelt sich zum Albtraum, gefangen in einer Hilflosigkeit, die voll zum Ausdruck kommt (genau wie in „Desperation“).
Die Entwicklung der Story mit ihren Verstrickungen und vielen Einzelschicksalen ist nichts für schwache Nerven.
Hier fließt das Blut durchgehend bis zum Schluss und der Spannungsbogen fesselt einen förmlich an das Buch.
Tolles Buch.
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