• Produktbild: Karierte Wolken
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Karierte Wolken Lebensbeschreibungen eines Freigekauften: über Storcks Leben in der DDR und als politischer Häftling, seine Ausweisung und den Versuch bei Unmenschlichkeit, Mensch zu bleiben. Vorwort: Wolf Biermann

5

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47355

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.06.2024

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

1,5/12/18,6 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-4100-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47355

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.06.2024

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

1,5/12/18,6 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-4100-1

Herstelleradresse

Brunnen Verlag GmbH
Gottlieb-Daimler-Str. 22
35398 Gießen
Deutschland
Email: info@brunnen-verlag.de
Url: www.brunnen-verlag.de
Telephone: +49 641 60590
Fax: +49 641 6059100

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  • Bewertung

    5/5

    10.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, bewegend, sprachlich und inhaltlich sehr stark

    Der Wert unserer Freiheit und Demokratie wird in diesem Buch anrührend und sprachlich ergreifend deutlich. Insbesondere vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Zeit, regt dieses Buch stark dazu an, unsere Gesellschaft wieder stärker zusammenwachsen zu lassen, für mehr Miteinander, für mehr Demut, gegen das Vergessen.

  • Schneiderlein

    5/5

    24.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Unglaubliche deutsche-deutsche Lebensgeschichte“

    Der evangelischen Pfarrers Matthias Storck hat in dem Buch „Karierte Wolken“ seine unglaubliche Lebensgeschichte in drei Abschnitten niedergeschrieben: Vorgeschichten, Innengeschichten und Nachgeschichten. Die einzelnen Kapitel innerhalb der Abschnitte beschreiben seine Geschichte vor, während und nach seinem Gefängnisaufenthalt, zu dem es durch den Verrat seines Freundes, einem evangelischen Pfarrer kam, der sich zu einem Gehilfen der Staatssicherheit gemacht hatte. Matthias Storck wurde (unschuldig) zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt, aber nach 14 Monaten vom Westen freigekauft. Nach dem Mauerfall besuchen er und seine Frau die Orte ihrer Qual auf und versuchen Gespräche mit den an ihnen schuldig gewordenen Menschen zu führen. Nirgendwo treffen sie auch nur auf eine Spur von Reue. Die erschütternde Lebensgeschichte des Autors ist gut und fesselnd geschrieben, durch die drei Abschnitte auch nahezu chronologisch angeordnet und lässt sich gut lesen. Beinahe unglaublich erscheint es einem als Leser, dass sich Menschen zu Gehilfen des DDR-Staatsapparates machen ließen und selbst engste Freunde, ja sogar Verwandte bespitzelten. Beim Lesen des Buches wird dem Leser klar, dass es eine DDR-Romantik nicht wirklich gab. Viele Menschen mussten in Angst leben, wurden ihrer Freiheit beraubt und wurden von anderen Menschen und vom Staat gequält und gefoltert. Gut gefallen hat mir auch, wie der Autor an Gottes Wort und dem Evangelium festgehalten hat und daraus Kraft bekam, die schwierige Zeit im Gefängnis zu überstehen und bei den „Nachgeschichten“ die Wahrheit aufzuklären und versuchen zu verstehen. Auch wenn das Buch keine leichte Kost ist, so könnte sie doch eine Pflichtlektüre für den Geschichtsunterricht „Deutsch-deutsche Geschichte“ sein. Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    10.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein Lebensbericht, der das Herz berührt

    Jedes Mal, wenn ich ein Buch nach einer wahren Begebenheit lese, habe ich einen schalen Nachgeschmack im Mund. Ich kann einfach nicht begreifen, wie Menschen solche schrecklichen Dinge überleben konnten. Es zerreißt mir das Herz zu lesen, welche Schwierigkeiten, Demütigungen und Qualen Matthias Storck durchleben musste. Nichtsdestotrotz ist es für mich eine Ehre gewesen, diesen Lebensbericht lesen zu können. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Mensch sein Innerstes so öffnet und der Welt erlaubt einen Blick in sein Herz zu werfen, insbesondere in seinen aller schlimmsten Stunden. An den Schreibstil musste ich mich zu Anfang noch etwas gewöhnen, da er oft sehr poetisch war und die Sätze kurz und knapp waren. Fazit: Sicherlich keine leichte Kost und trotzdem würde ich es jedem wärmstens empfehlen.

  • Regina

    aus Bad Bramstedt

    4/5

    10.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein Lebensbericht, der das…

    ein Lebensbericht, der das Herz berührt Jedes Mal, wenn ich ein Buch nach einer wahren Begebenheit lese, habe ich einen schalen Nachgeschmack im Mund. Ich kann einfach nicht begreifen, wie Menschen solche schrecklichen Dinge überleben konnten. Es zerreißt mir das Herz zu lesen, welche Schwierigkeiten, Demütigungen und Qualen Matthias Storck durchleben musste. Nichtsdestotrotz ist es für mich eine Ehre gewesen, diesen Lebensbericht lesen zu können. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Mensch sein Innerstes so öffnet und der Welt erlaubt einen Blick in sein Herz zu werfen, insbesondere in seinen aller schlimmsten Stunden. An den Schreibstil musste ich mich zu Anfang noch etwas gewöhnen, da er oft sehr poetisch war und die Sätze kurz und knapp waren. Fazit: Sicherlich keine leichte Kost und trotzdem würde ich es jedem wärmstens empfehlen.

  • Hopeandlive

    5/5

    28.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Alles wollte ans Licht!

    Matthias Storck, geboren im Jahr 1958 im Harz, nimmt uns Leser mit in einen Abschnitt seines Lebens, den wir, die wir im Westen aufgewachsen sind, nicht vorstellen können und die so ganz weit weg ist von jeglicher "Ostalgie", die uns die Medien so gerne präsentieren. Er wächst als Pfarrerssohn auf, ist gelernter Buchhändler, liebt das geschriebene Wort und das ist trotz aller Schwere in diesem Buch auch ein Genuss zu lesen, wie er sich die Worte und Sätze merkt, aufschreibt, alles ans Licht bringt und die Poesie nicht vergisst. Der Glaube wird ihm schon im Elternhaus nahegebracht, sein Vater ist Pfarrer, ein Vorbild für ihn, ein Lichtblick im Gefängnis, die Beschreibung des gemeinsamen ungewöhnlichen Abendmahls lese ich mit Tränen in den Augen und dennoch erfährt er etwas über seinen Vater, dass ihn fast völlig zerbrechen lässt. Matthias Storck trägt eine bewundernswerte Geradlinigkeit in sich, für seine Überzeugungen einzutreten, klug und besonnen. Mit seiner Verlobten Tine engagiert sich der junge Theologie-Student und pflegt Kontakte zu einigen unerwünschten Personen des damaligen DDR-Regimes und wehrt sich offen vor der Kirchenleitung gegen die Einführung des Wehrkundeunterrichts. Doch die damalige Kirchenleitung hält sich gerne an die Vorgaben der Regierung, keiner der leitenden Pfarrer, Bischöfe etc. will es sich mit dem Regime verscherzen und so predigen sie ein anderes Neues Testament. Das zieht sich bis in die heutige Zeit und hat sich kein bisschen verändert. Mutige Gläubige wurden und werden noch immer verfolgt. Durch einen "befreundeten Pfarrer" wird das junge Paar in eine Falle gelockt und mit dem Vorwurf der Republikflucht verhaftet. 14 Monate müssen die Beiden getrennt in den schlimmsten Gefängnissen der DDR ausharren, erleben Folter und Gemeinheiten, die man sich außerhalb solcher Mauern nicht vorstellen kann. Bei aller Grausamkeit hält Matthias Storck an seinem Gott fest, versucht immer einen Blick in den Himmel zu erhaschen, auch wenn er nur kariert erscheint. Nach diesen schlimmsten 14 Monaten seines Lebens wird er gemeinsam mit seiner Verlobten vom Westen freigekauft. Das Paar heiratet, bekommt drei Kinder und Matthias Storck arbeitet bis 2022 als Pfarrer im Westen. Sehr klar schildert er seinen Glauben und auch seine berechtigten Fragen an die Kirche, die auf beiden Seiten der Mauer versagt hat und weiter versagt. Er geht aktiv in die Aufarbeitung und konfrontiert seine damaligen Peiniger und Verräter, die so dachte er ihm doch wohlgesonnen sind als Freund und als Vater. Er geht den schweren Weg des Verzeihens und kann sich letztendlich nur an Gott festhalten, denn Reue zeigt so gut wie niemand. Das ist ganz besonders erschreckend bei Menschen, die in der Kirchenleitung bis heute tätig sind. Mich hat die Geschichte von Matthias Storck sehr bewegt, hatte ich doch auf Bibel TV schon vorher ein Interview mit ihm gesehen, das sehr ehrlich und aufrüttelnd war und ich finde seine Geschichte sehr ehrlich und auch mutmachend nicht von Gott und der Wahrheit abzulassen. Politische Gefangene gibt es auch heute in unserem Land und auch sie werden nicht besser behandelt als damals und auch heute findet keine Reue statt. Das sollte uns allen zu denken geben.

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