Produktbild: Der Atem
Band 3

Der Atem Eine Entscheidung

2

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

124

Maße (L/B/H)

19,5/12/1,3 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13961-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

124

Maße (L/B/H)

19,5/12/1,3 cm

Gewicht

133 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13961-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

In seinen autobiografischen…

MaWiOr aus Halle am 02.03.2011

Bewertungsnummer: 2702664

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinen autobiografischen Schriften („Die Ursache“, „Der Keller“, „Der Atem“, „Die Kälte“ und „Ein Kind“) verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider. Erschütternd und polemisch schildert er die frühen Verletzungen und das Eingesperrtsein in den verschiedenen Institutionen wie Schule, Internat, Erziehungslager, Krankenhaus und Sanatorium. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Kaum ein Text ist intimer und berührender als diese Erinnerungen. Alle fünf Bände erschienen Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre im Residenz Verlag Pölten und liegen nun aus Anlass des 90. Geburtstags von Thomas Bernhard als Taschenbuchausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag vor. „Der Atem - Eine Entscheidung“ (1978) ist der dritte Band dieser fünfteiligen Autobiografie, der sich nahtlos an den Vorgängerband „Der Keller“ anschließt. Bernhard schildert darin, wie er im Januar 1949 mit einer nassen Rippenfellentzündung ins Salzburger Landeskrankenhaus eingeliefert wird. Seit zwei Tagen liegt dort bereits sein Großvater, mit dem Verdacht eines Tumors im Bauchraum. Bernhards Zustand verschlechtert sich massiv, denn eine Lungenentzündung ist hinzugekommen. Wochenlang schwebt er zwischen Leben und Tod. Von den Ärzten wird er bereits aufgegeben und ins Sterbezimmer abgeschoben. Dem todkranken Bernhard wird in dieser Situation jeder einzelne Atemzug bewusst. Er darf nicht aufhören zu atmen, wenn er leben will. In seinen Gedanken entwickelt sich ein Wechselspiel aus Ohnmacht, Selbstaufgabe und Existenzbehauptung. Doch im Sterbezimmer erwacht seine Willens- und Widerstandskraft, die ihm schließlich das Überleben sichert. Dazwischen erinnert sich der Autor immer wieder an die intensiven Gespräche mit dem Großvater in seinem Krankenzimmer. Doch eines Tages bleiben dessen Besuche aus und Bernhard erfährt erst später aus der Zeitung, dass sein Großvater gestorben ist. Als diese Stütze weggebrochen ist, entwickelt der18jährige eine innere Selbstbehauptungsstrategie, indem er die Ereignisse ringsum aufmerksam und unerbittlich beobachtet, darunter auch die katastrophalen Krankenhausbedingungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Als sein Gesundheitszustand es erlaubt, wird er in ein „Erholungsheim für an den Atmungsorganen Erkrankte“ verlegt, das er zunächst als „Krankenverwahrung“ in guter Luft und waldreicher Gegend ansieht. Nachdem die Lungenkrankheit seine Träume von einem Sänger zerstört hat, wendet sich Bernhard hier in der Abgeschiedenheit der Literatur zu. In dem Bücherschatz seines Großvaters entdeckt er die Werke von Shakespeare, Stifter, Lenau und Cervantes. Mit der Lektüre, oft bis tief in die Nacht, gewinnt er neue Lebenskraft. Als er das Sanatorium schließlich verlassen kann, ist seine Mutter im Salzburger Landeskrankenhaus wegen einer Krebserkrankung operiert worden. Manfred Orlick

In seinen autobiografischen…

MaWiOr aus Halle am 02.03.2011
Bewertungsnummer: 2702664
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinen autobiografischen Schriften („Die Ursache“, „Der Keller“, „Der Atem“, „Die Kälte“ und „Ein Kind“) verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider. Erschütternd und polemisch schildert er die frühen Verletzungen und das Eingesperrtsein in den verschiedenen Institutionen wie Schule, Internat, Erziehungslager, Krankenhaus und Sanatorium. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Kaum ein Text ist intimer und berührender als diese Erinnerungen. Alle fünf Bände erschienen Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre im Residenz Verlag Pölten und liegen nun aus Anlass des 90. Geburtstags von Thomas Bernhard als Taschenbuchausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag vor. „Der Atem - Eine Entscheidung“ (1978) ist der dritte Band dieser fünfteiligen Autobiografie, der sich nahtlos an den Vorgängerband „Der Keller“ anschließt. Bernhard schildert darin, wie er im Januar 1949 mit einer nassen Rippenfellentzündung ins Salzburger Landeskrankenhaus eingeliefert wird. Seit zwei Tagen liegt dort bereits sein Großvater, mit dem Verdacht eines Tumors im Bauchraum. Bernhards Zustand verschlechtert sich massiv, denn eine Lungenentzündung ist hinzugekommen. Wochenlang schwebt er zwischen Leben und Tod. Von den Ärzten wird er bereits aufgegeben und ins Sterbezimmer abgeschoben. Dem todkranken Bernhard wird in dieser Situation jeder einzelne Atemzug bewusst. Er darf nicht aufhören zu atmen, wenn er leben will. In seinen Gedanken entwickelt sich ein Wechselspiel aus Ohnmacht, Selbstaufgabe und Existenzbehauptung. Doch im Sterbezimmer erwacht seine Willens- und Widerstandskraft, die ihm schließlich das Überleben sichert. Dazwischen erinnert sich der Autor immer wieder an die intensiven Gespräche mit dem Großvater in seinem Krankenzimmer. Doch eines Tages bleiben dessen Besuche aus und Bernhard erfährt erst später aus der Zeitung, dass sein Großvater gestorben ist. Als diese Stütze weggebrochen ist, entwickelt der18jährige eine innere Selbstbehauptungsstrategie, indem er die Ereignisse ringsum aufmerksam und unerbittlich beobachtet, darunter auch die katastrophalen Krankenhausbedingungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Als sein Gesundheitszustand es erlaubt, wird er in ein „Erholungsheim für an den Atmungsorganen Erkrankte“ verlegt, das er zunächst als „Krankenverwahrung“ in guter Luft und waldreicher Gegend ansieht. Nachdem die Lungenkrankheit seine Träume von einem Sänger zerstört hat, wendet sich Bernhard hier in der Abgeschiedenheit der Literatur zu. In dem Bücherschatz seines Großvaters entdeckt er die Werke von Shakespeare, Stifter, Lenau und Cervantes. Mit der Lektüre, oft bis tief in die Nacht, gewinnt er neue Lebenskraft. Als er das Sanatorium schließlich verlassen kann, ist seine Mutter im Salzburger Landeskrankenhaus wegen einer Krebserkrankung operiert worden. Manfred Orlick

glasklar und zornig

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 02.06.2025

Bewertungsnummer: 2506196

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist der dritte Teil der Biographie des Autors. Diese Biographie ist originell geschrieben, mit vielen Wiederholungen, vielen Erklärungen, fast didaktisch, damit ja sicher ist, dass der Leser die einzelnen Schritte des Ablaufs auch richtig versteht. In einigen Teilen herrscht tiefer Zorn, in anderen bitteres Unverständnis, überall schimmert Kritik an Behörde und Autorität. Das Geschehene bleibt glasklar, sachlich und direkt. Weshalb gefällt mir dieser Stil so sehr?

glasklar und zornig

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 02.06.2025
Bewertungsnummer: 2506196
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist der dritte Teil der Biographie des Autors. Diese Biographie ist originell geschrieben, mit vielen Wiederholungen, vielen Erklärungen, fast didaktisch, damit ja sicher ist, dass der Leser die einzelnen Schritte des Ablaufs auch richtig versteht. In einigen Teilen herrscht tiefer Zorn, in anderen bitteres Unverständnis, überall schimmert Kritik an Behörde und Autorität. Das Geschehene bleibt glasklar, sachlich und direkt. Weshalb gefällt mir dieser Stil so sehr?

Kundinnen und Kunden meinen

Der Atem

von Thomas Bernhard

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

  • Produktbild: Der Atem