Produktbild: Verhäuslichte Gewalt
Band 857

Verhäuslichte Gewalt Sozialer Konflikt, wissenschaftliche Konstrukte, Alltagswissen, Handlungssituationen. Eine Explorativstudie über Gewalthandeln von Familien. Mit einem Nachwort zur Taschenbuchausgabe 1992: Sexuelle Ausbeutung von Kindern

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.1992

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,4 cm

Gewicht

364 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-28457-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.1992

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,4 cm

Gewicht

364 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-28457-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Verhäuslichte Gewalt

  • Die gesellschaftliche Definition eines sozialen Problems: Was ist der Gegenstand sozialwissenschaftlicher Beschäftigung mit Gewalt in Familien?



    Im Vordergrund: Frauenhäuser und Kinderschutzzentren



    Der Hintergrund: Gesellschaftliche Auseinandersetzung um private Gewalt



    Wie die Sozialwissenschaften die Gewalt (in Familien) entdeckten



    Die Entdeckung: Eine soziale Konstruktion von Wirklichkeit. Das Beispiel »Dunkelziffer«



    Moralisierung und Verdinglichung: Das Beispiel Dunkelfeldforschung



    Mythos Gewalt



    Resümee



    Soziale Konstruktionen familiärer Gewalt: Theoretische Modelle und empirische Befunde



    Problemstellungen: Das psychogenetische und das soziogenetische Paradigma



    Eine nichtpathologische Störung - Mütterlichkeit und die Lebenschancen von Frauen - Gibt es eine »mißhandelnde Persönlichkeit«? - Eine komplementäre Perspektive - Soziale Bedingungen von Mißhandlung und Vernachlässigung



    Eine ethnopsychische Störung?



    Eine zivilisationstheoretische Deutung des Generationenverhältnisses



    Belege und Reduktionen: Die empirizistische Reformulierung des Problems



    Ein Modell der Mißhandlungssituation - Befunde zu den Bedingungen familiärer Gewalttätigkeit: Ist Gewalt gleich Gewalt? - Befunde zum Ausmaß von Gewaltanwendung in Familien: Doppelmoral - Definitionsprobleme



    Rekonstruktion des Zusammenhangs: Theoretische Konzepte über Gewalt in Familien



    Die strukturelle Gefährdung der familialen Reproduktion - Unterstützung und Kontrolle - Die Paradoxie familialer Intimität - Gewaltanwendung als ultima ratio?



    Die feministische Kritik: Betroffenenperspektive und soziale Bewegung



    Macht und Gewalt (tätigkeit) - Staatspatriarchat



    Gewaltanwendung als soziales Handeln



    Unklare Normen - Erlernte Hilflosigkeit - Erzwungene Nähe - Weiblichkeitsbilder



    Resümee



    Gewalthandlung von Familien: Ergebnisse einer explorativen Studie



    Fragestellungen und Methoden der Untersuchung und Auswertung



    Fragestellungen - »accounts« - Untersuchungsgruppe - Durchführung der Intensivinterviews - Gesprächsleitfaden - Typus der Exploration - Validität und Vergleichbarkeit der Produktion des Materials - Analyse des Materials - Protokolle - Einstellungsdaten und Situationsschilderungen - Register - Der Prozeß der Interpretation - Gültigkeitsmaßstäbe



    Elemente alltagsweltlichen Wissens über familiale Gewalt



    Selbstwahrnehmungen - Einstellungsmuster - Erinnerungsbilder



    Berichte von Situationen des Gewalthandeins zwischen den Ehepartnern



    Neutralisierungen - Machtstruktur und Gewaltanwendung - Gegenwehr und Gegenseitigkeit



    Berichte von Situationen des Gewalthandeins zwischen Eltern und Kindern



    Gewalthandeln als Erziehung - Gegenseitige Abhängigkeit - Die Vergesellschaftung von Ohnmacht



    Vorüberlegungen zu einer Theorie familiärer Gewalt



    Skizze eines historisch-gesellschaftstheoretischen Bezugsrahmens



    Normalisierungen: Die Herstellung von Familie als Lebenszusammenhang



    Gewalt und Intimität