Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
03.03.2010
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
159
Maße (L/B/H)
1,6/12/20 cm
Gewicht
256 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-0617-2
Wenn Daniel Kehlmann attestiert wird, er schreibe klug, charmant und fast unverschämt unterhaltsam, so ist das in Deutschland ein Lob mit Haken, hinter dem Skepsis lauert, ob man »ganz große Literatur« nennen könne, was derart angenehm zu lesen sei. Keineswegs bestreitet Gasser diese Kehlmannsche Leichtigkeit, wohl aber die Berechtigung der skeptischen Folgerung. Entscheidend ist, was dahinter oder besser darunter sichtbar werde: »Bei keinem anderen Autor der deutschen Gegenwartsliteratur wird so viel, so quälend ungern und oft drastisch gestorben. (...) So sind alle Geschöpfe Kehlmanns schon von Geburt halbe Schatten - Grenzgänger zwischen der diesseitigen Welt und dem Jenseits.« Für sich genommen, wäre diese Düsternis kaum aushaltbar, aber gerade im Zusammenspiel mit der Grazie des Erzählens sieht Gasser die literarische Bedeutung Kehlmanns, den er in Bezug zu weltliterarischen Größen von Henry James bis Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges stellt.
Gasser waren auch unveröffentlichte, nicht zu Ende geschriebene, verworfene Texte Kehlmanns zugänglich. Sein mit Leichtigkeit und nicht nur für Literaturwissenschaftler geschriebenes Buch verfolgt so polemisch wie tiefgründig die Entwicklungslinien des Autors von seinem Debüt »Beerholms Vorstellung« (und noch davor) bis zu »Ruhm« (und noch danach).
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice