Portrait
Die Herausgeber: Angelika Moths studierte Cembalo am Koninklijk Conservatorium in Den Haag, wo sie sich bei Tini Mathot/Ton Koopman diplomierte, Generalbass bei Jesper Christensen und «Theorie der Alten Musik» an der Schola Cantorum in Basel, sowie Musik-, Kunst- und Islamwissenschaft an der dortigen Universität. Sie arbeitete als Lehrbeauftragte für Paläographie an der Felix Mendelssohn Bartholdy-Hochschule in Leipzig und als Korrepetitorin an verschiedenen Konservatorien in der Schweiz. Von 2003-2005 war sie am musikwissenschaftlichen Institut in Basel tätig, von 2002-2007 war sie wissenschaftliche Assistentin an der Schola Cantorum, wo sie seitdem Paläographie unterrichtet. Seit Oktober 2007 hat sie eine fünfjährige Vertretungsprofessur im Fach Theorie der Alten Musik an der Hochschule der Künste in Bremen sowie seit September 2008 Lehrverpflichtungen an den Hochschulen Zürich und Osnabrück. Als Musikerin ist sie Mitglied verschiedener Ensembles (u.a. Sarband und Bella Gerit), ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der arabischen Musiktheorie, der Theorie des 16. Jahrhunderts, der Seconda Pratica und der Paläographie.
Markus Jans, geb. 1946, studierte Klavier und Klarinette am Konservatorium in Luzern, Musiktheorie und Komposition an der Basler Musikhochschule, und Musikwissenschaft an der Universität Basel. Seit 1972 unterrichtet er Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis (Hochschule für Alte Musik), und seit 1979 Geschichte der Musiktheorie an der Musikhochschule Basel. Seit 1972 Tätigkeit als Chorleiter. Publikationen in verschiedenen Periodika, u.a. im «Basler Jahrbuch für Historische Musikpraxis» zu Fragestellungen von Komposition, Theorie und Analyse im Spannungsfeld zwischen historischem und systematischem Zugang.
John MacKeown, geb. 1965. Seine Ausbildung an der Musikhochschule und Schola Cantorum Basiliensis führt zu Lehrtätigkeit an der Musikschule der Musik-Akademie Basel (Theorie, Komposition, Improvisation). Weitere Studien in England (Orgel) und an den Universitäten Basel und Bern (Theologie, Philosophie, Musikwissenschaft, Anglistik) begleiten seine theoretische und praktische Beschäftigung mit einem Repertoire von der Gregorianik über Instrumentalmusik des 17. bis 20. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Fragen der Komposition und Improvisation. Publikationen u.a. in der «Neuen Zeitschrift für Musik» und dem «Basler Jahrbuch für historische Musikpraxis».
Balz Trümpy, geb. 1946 in Basel. Verbrachte Kindheit in Glarus. Musikalische Ausbildung am Konservatorium Basel: Klavier (Rolf Mäser, Paul Baumgartner), Musiktheorie (Robert Suter, Jacques Wildberger) und Komposition (Gerald Bennett). Kompositionsstudien bei Luciano Berio in Rom. Gleichzeitig Assistent Berios. Verschiedene Aufenthalte am IRCAM in Paris. Kunstpreis des Lions-Club Basel. Von 1982 bis 1987 stellvertretender Leiter des Konservatoriums Basel. Seit 1979 Dozent für Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule Basel. Lebt in Nuglar bei Basel.