Legitimationsstrategien im politischen Diskurs der USA Am Beispiel des Militärgefängnisses Guantanamo Bay
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Lieferung nach Hause
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
21/14,8/1 cm
Gewicht
202 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-31043-2
Um diese Frage zu ergründen wird die Theorie der Kritischen Diskursanalyse der vorliegenden Arbeit als theoretische Basis dienen. Die Wahl der Theorie wird durch den untersuchten Gegenstand begründet. Nicht die Wirkung der legitimierend
wirkenden sprachlichen Äußerung per se soll betrachtet werden, sondern die sprachliche Legitimation eines spezifischen problematischen sozialen Phänomens.
Die Entscheidung, das Häftlingslager auf Guantánamo als nicht legitim und somit als ausserhalb des Raumes dessen, was politische Sprache verteidigen sollte,
zu bewerten, ist keine rein subjektive Einschätzung, sondern lässt sich argumentativ belegen. Dieser Beleg wird im Zuge dieser Arbeit erbracht, indem das zweite Kapitel den gesellschaftspolitischen und rechtlichen Kontext des Lagers kritisch erläutert.
Daran schließt die Beschreibung der untersuchten Texte an. Für die Analyse wurde ein Korpus mit sechzehn Texten erstellt. Diese decken einen Zeitraum von über vier Jahren ab und enthalten Äußerungen von Präsident George W. Bush, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Innenminister Dick Cheney sowie des
ehemaligen Außenministers der USA, Colin Powell. Die Verortung der untersuchten Texte in ihrem kommunikativen Kontext wird in
Kapitel vier vorgenommen. Hierin werden die Charakteristika des politischen Diskurses erläutert. Darüber hinaus wird die Legitimation als sozialwissenschaftliches Phänomen und als strategische Funktion im Diskurs dargestellt. Dieses Kapitel weist auf die nachfolgende Analyse voraus, indem hierin die
eingenommene Sichtweise auf den politischen Diskurs und die in ihm realisierten legitimierend wirkenden Strategien erläutert werden.
Kapitel fünf und sechs enthalten die Analyse der Legitimationsstrategien in den untersuchten Texten. Diese Untersuchung ist weder als vollständig zu betrachten, noch als endgültig. Sie orientiert sich vorwiegend an dem von Theo van Leeuwen (2007) erstellten theoretischen Rahmenwerk für die Analyse von diskursiv hergestellter Legitimation. [...]
Zu den hierin untersuchten Strategien zählen Autorisierung, Normalisierung, Rationalisierung sowie die negative Fremdpräsentation und die positive Selbstpräsentation.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice