Produktbild: Psychologie der Massen

Psychologie der Massen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16797

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Nikol

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/13,5/2,5 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

19. Auflage

Übersetzt von

Rudolf Eisler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86820-026-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16797

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Nikol

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/13,5/2,5 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

19. Auflage

Übersetzt von

Rudolf Eisler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86820-026-3

Herstelleradresse

Nikol Verlagsges.mbH
Barkhausenweg 11
22339 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gehört zur Allgemeinbildung!

    Gustave Le Bon schreibt das Buch aus der Perspektive eines Forschers. Es ist daher sehr interessant und empfehlenswert. Wobei das Werk (erstmals erschienen in Französisch 1895) meiner Meinung nach- teilweise auch „ein Kind seiner Zeit“ ist. Zum Beispiel spielen „Ehre“ und “Vaterland“ in unserer multikulturellen Gesellschaft sicherlich nicht mehr so eine große Rolle, um damit die Massen zu irgendeiner Aktion zu bewegen. Auch der Führer der Massen ist heute kein schreiender, hirnschwacher Zauberer, der die „ Rassenseele“ der Masse allein durch seinen Nimbus beherrscht. Heute sind die „Führer“ durchaus auch intelligente, ruhige Pragmatiker - die trotz des fehlenden Nimbus sehr viel Macht erlangen können. Fazit: Gustave Le Bon hat für mich wie kein anderer, das Wesen der Massen und die Psychologie die dahinter steht, sehr gründlich erforscht und im Grunde funktionieren die Mechanismen heute genauso wie damals: Behauptung, Wiederholung, Übertragung (Suggestion).

  • Bewertung

    5/5

    27.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noch sehr aktuell

    Das Buch ist für das Alter der Erscheinung für uns heutzutage noch recht gut zu lesen und zu verstehen. Brandaktuell in den meisten Bereichen und wenn man die Psychologie der Massen verstanden hat, weiß man auch warum. Nicht nur die Gefahren werden beschrieben, auch die guten Seiten mit Beispielen aus der Geschichte werden aufgezeigt. Ein Klassiker für jede Generation und auch für die Jugend sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Rheinau

    5/5

    21.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss...

    Für jedermann der das Gruppendenken und wie sich der soziale Einfluss und Situationen auf das Verhalten auswirken, verstehen will, ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Dieses Werk von Gustave Le Bon, der auf empirischem Wege das Massenverhalten erforscht hat und somit Begründer der Sozialpsychologie wurde, findet auch heute noch in der Politik und im Führungswesen seine Wichtigkeit. Er hat auch den König der Propaganda, Edward Bernays, inspieriert. In der modernen Psychologie wurden seine Beobachtungen mit vielen Studien untermauert. Um nur einen zu nennen, Zimbardo welcher ebenfalls wie Le Bon Anhänger der Theorie der Deindividuation ist, konnte mit seinem berühmten Stanford Prison Eperiment aufzeigen, wie die Macht der Situation ungewöhnliches Verhalten der ganz normalen Probanden hervorbrachte. Das Buch ist verständlich geschrieben und deswegen auch für Leute ohne psychologische Vorkenntnisse sehr geeignet.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    12.07.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Handbuch der Demagogie…

    Handbuch der Demagogie Gustave Le Bon, 1841-1931, gilt als Begründer der Massenpsychologie. Sein bekanntestes Buch „Psychologie der Massen“ entstand 1895. Sigmund Freud beruft sich in seiner 1921 erschienen Schrift „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ auf ihn. Insbesondere sind sich beide einig, dass die Masse vom Unbewussten geleitet wird. Auffallend ist, dass Le Bon vom „Zeitalter der Massen“ (22) schreibt, zu einer Zeit, in der die Erdbevölkerung gerade mal bei 1,5 Milliarden Menschen lag. Er hat eine negative Sicht auf die Macht der Massen. „Die Massen haben nur Kraft zur Zerstörung. Ihre Herrschaft bedeutet stets eine Stufe der Auflösung.“ (25) Da Experimente mit Massen kaum möglich sind, bezieht er sich bei seinen Erkenntnissen auf das menschliche Verhalten in Kriegszeiten und Vorkriegszeiten. Das erklärt vielleicht seine negative Sicht auf das Verhalten der Massen. „Sobald eine gewisse Anzahl lebender Wesen vereinigt ist, …, unterstellen sie sich unwillkürlich einem Oberhaupt, d.h. einem Führer.“ (111) „Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im Allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt.“ (112) Le Bons Ausführungen sollten ihre größte Bestätigung in der folgenden Entwicklung in Europa, insbesondere im Dritten Reich, erhalten. Hinsichtlich der Begrifflichkeiten und Ansichten muss der Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts zugrunde gelegt werden. Niemand schreibt heute noch von der „Kraft der Rasse“ (81). Dennoch sind die wesentlichen Thesen zum Verhalten der Massen zeitlos. Wieder einmal wird bestätigt, dass der Mensch nicht Herr im eigenen Hause ist und die Vernunft noch unterentwickelt ist.

  • Marcus

    aus Sachsen

    5/5

    31.10.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar leicht verständlich…

    Unfassbar leicht verständlich und übersichtlich, erklärt Gustave Le Bon das psychologische Verhalten von Massen. Dabei lässt er keinen noch so kleinen Punkt aus und führt uns in Gewässer welche bei jedermann Schaudern erzeugen. So erklärt er wie uns Politiker oder Führer inspirieren aber auch suggestieren. Erstaunlich sind zudem die Bezüge, die sich aus seinen Erläuterungen ziehen lassen. Zwar schrieb er sein Werk schon Anfang des 20. Jahrhunderts doch es scheint in jeder Epoche Gültigkeit zu besitzen, sei es im 3. Reich, zu Zeiten der DDR oder auch heute.

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