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Drood Charles Dickens took one last secret to his grave. A novel

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16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Quercus

Seitenzahl

816

Maße (L/B/H)

19,9/12,8/5,5 cm

Gewicht

524 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-84724-932-6

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Quercus

Seitenzahl

816

Maße (L/B/H)

19,9/12,8/5,5 cm

Gewicht

524 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-84724-932-6

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: [email protected]

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Was ich schon immer lieber nicht über Charles Dickens wissen wollte.

Lady Woodstock aus Berlin am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 628578

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch wiegt ein halbes Kilo (und die deutschsprachige Ausgabe vermutlich noch mal 200 Gramm mehr). Was ich damit sagen will: Der Droodschmöker ist rein vom Handling her kein Lesevergnügen. Das Taschenbuch ist sperrig, schwer, umständlich zu halten, es will in keine Tasche passen, und den Gesetzen der Schwerkraft gehorchend, neigt man eher dazu es schnell wieder aus der Hand zu legen als sich daran festzuklammern und Nächte lang durchzuschmökern. Wäre das Pfund bedruckter Seiten jedoch das, was der Name des Autors und der Klappentext versprechen, dann würde ich gar keinen Satz über dessen Gewicht verlieren, sondern begeistert losjubeln. Aber …es gibt leider keinen Grund zum Jubeln, denn nach meiner Meinung hat sich Dan Simmons, der Meister der epischen Erzählkunst und schrillen Einfälle, dieses Mal einen ein Pfund schweren Flop geleistet. Erzählt wird die Geschichte der Freundschaft von Charles Dickens und seines literarischen Mitstreiters Wilkie Collins. Nach dem Eisenbahnunglück von Staplehurst ist Charles Dickens nicht mehr derselbe. Dort ist ihm ein mysteriöses Geschöpf namens Drood begegnet, das für ihn zur fixen Idee wird und später für Wilkie Collins sogar zu Besessenheit. An Drood droht die Freundschaft letztlich zu zerbrechen. Falls es überhaupt je eine wahre Freundschaft gab, denn wie sich im Laufe von Wilkies Erzählungen herausstellt, ist der hauptsächlich von Neid und Eifersucht auf Dickens zerfressen. Während der "große" Dickens immer selbstgefälliger wird, kulminiert Wilkies Handeln und Denken schließlich in blinden Hass und obskure Mordabsichten. Gelesen habe ich zwar eine wahnsinnsmäßig gut recherchierte und psychologisch sehr scharfsinnige Geschichte, aber auch endlose Passagen mit Nichtigkeiten und biografischen Unwichtigkeiten, die langweilten bis zum Abwinken. Kennengelernt habe ich einen unsympathischen Charles Dickens, der sich am Schluss sogar als überheblicher Dreckskerl outet und einen noch unsympathischeren, wehleidigen und gewissenlosen Drogensüchtigen, genannt Wilkie Collins, den ich mit jeder Seite ein wenig mehr verachtet habe. Fasziniert hat mich der Roman trotzdem, auf eine seltsam unangenehme Weise. Fazit: Eine weitgehend langweilige und extrem langatmige Geschichte mit ein paar wenigen gruseligen Passagen, viel Detailverliebtheit und zwei dermaßen unangenehmen Helden, dass ich zu jedem Zeitpunkt des Lesens genervt, frustriert oder abgestoßen war, und manchmal sogar alles auf einmal. Gelegentlich gibt es Passagen mit schnellerer Gangart und dramatischer Spannung - und man vergisst dann tatsächlich, dass die Schwarte ein halbes Kilo wiegt. Aber diese Passagen können leider nicht das negative Gesamtgefühl, das mir bei Lesen stets im Nacken saß, ausgleichen. Ein überflüssiger Roman - dazu noch mit ungeklärten Rätseln - und eine bittere persönliche Enttäuschung für mich, was die drei großen Autoren Dickens, Collins und Simmons angeht.

Was ich schon immer lieber nicht über Charles Dickens wissen wollte.

Lady Woodstock aus Berlin am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 628578
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch wiegt ein halbes Kilo (und die deutschsprachige Ausgabe vermutlich noch mal 200 Gramm mehr). Was ich damit sagen will: Der Droodschmöker ist rein vom Handling her kein Lesevergnügen. Das Taschenbuch ist sperrig, schwer, umständlich zu halten, es will in keine Tasche passen, und den Gesetzen der Schwerkraft gehorchend, neigt man eher dazu es schnell wieder aus der Hand zu legen als sich daran festzuklammern und Nächte lang durchzuschmökern. Wäre das Pfund bedruckter Seiten jedoch das, was der Name des Autors und der Klappentext versprechen, dann würde ich gar keinen Satz über dessen Gewicht verlieren, sondern begeistert losjubeln. Aber …es gibt leider keinen Grund zum Jubeln, denn nach meiner Meinung hat sich Dan Simmons, der Meister der epischen Erzählkunst und schrillen Einfälle, dieses Mal einen ein Pfund schweren Flop geleistet. Erzählt wird die Geschichte der Freundschaft von Charles Dickens und seines literarischen Mitstreiters Wilkie Collins. Nach dem Eisenbahnunglück von Staplehurst ist Charles Dickens nicht mehr derselbe. Dort ist ihm ein mysteriöses Geschöpf namens Drood begegnet, das für ihn zur fixen Idee wird und später für Wilkie Collins sogar zu Besessenheit. An Drood droht die Freundschaft letztlich zu zerbrechen. Falls es überhaupt je eine wahre Freundschaft gab, denn wie sich im Laufe von Wilkies Erzählungen herausstellt, ist der hauptsächlich von Neid und Eifersucht auf Dickens zerfressen. Während der "große" Dickens immer selbstgefälliger wird, kulminiert Wilkies Handeln und Denken schließlich in blinden Hass und obskure Mordabsichten. Gelesen habe ich zwar eine wahnsinnsmäßig gut recherchierte und psychologisch sehr scharfsinnige Geschichte, aber auch endlose Passagen mit Nichtigkeiten und biografischen Unwichtigkeiten, die langweilten bis zum Abwinken. Kennengelernt habe ich einen unsympathischen Charles Dickens, der sich am Schluss sogar als überheblicher Dreckskerl outet und einen noch unsympathischeren, wehleidigen und gewissenlosen Drogensüchtigen, genannt Wilkie Collins, den ich mit jeder Seite ein wenig mehr verachtet habe. Fasziniert hat mich der Roman trotzdem, auf eine seltsam unangenehme Weise. Fazit: Eine weitgehend langweilige und extrem langatmige Geschichte mit ein paar wenigen gruseligen Passagen, viel Detailverliebtheit und zwei dermaßen unangenehmen Helden, dass ich zu jedem Zeitpunkt des Lesens genervt, frustriert oder abgestoßen war, und manchmal sogar alles auf einmal. Gelegentlich gibt es Passagen mit schnellerer Gangart und dramatischer Spannung - und man vergisst dann tatsächlich, dass die Schwarte ein halbes Kilo wiegt. Aber diese Passagen können leider nicht das negative Gesamtgefühl, das mir bei Lesen stets im Nacken saß, ausgleichen. Ein überflüssiger Roman - dazu noch mit ungeklärten Rätseln - und eine bittere persönliche Enttäuschung für mich, was die drei großen Autoren Dickens, Collins und Simmons angeht.

4,5 Eine wundervolle Mischung aus historischen Fakten, Fiktion und Mystery

Sue aus Uelzen am 19.10.2023

Bewertungsnummer: 2047339

Bewertet: eBook (ePUB)

Dan Simmons hat mit seinem Roman "Drood" einen wirklich fesselnden Roman geschrieben, der mir eine wunderbare Mischung aus historischen Fakten, Fiktion und Mystery geliefert hat. Der Autor Dan Simmons schlüpft hier in die Haut des Autors Wilkie Collins, dessen Mentor und Freund Charles Dickens gewesen ist, und erzählt uns die Geschichte aus Wilkie Collins' Sicht. Aber von Anfang an: Die Geschichte beginnt am 9. Juni 1865, ein Tag, an dem Charles Dickens von seiner ganz persönlichen Katastrophe heimgesucht wurde - dem Zugunglück von Staplehurst. Seit jenem Tag ist Dickens von einer mysteriösen Figur namens Drood besessen, was Dickens' weiteres Leben und seine Werke auf unheimliche Weise beeinflusst und sowohl ihn als auch seinen Freund Wilkie immer tiefer in die düstere und mysteriöse Welt Droods hineinzieht. Während Collins versucht, die Wahrheit über diesen seltsamen Drood herauszufinden, gerät er selbst immer mehr in einen Strudel von Wahnsinn und Obsession... Zuerst: Ich liebe diese "saubere" Sprache und empfand pures Vergnügen beim Lesen! Dan Simmons schreibt sehr detailreich, was man natürlich mögen muss, damit die eigene Ungeduld einem das Buch nicht vergällt. Auch seine Charaktere sind wieder sehr intensiv gezeichnet. Ganz besonders Wilkie Collins und Charles Dickens erwachten in ihrer Gänze vor mir zum Leben. Simmons hat sich auch hier wieder eine wahre Begebenheit zur Vorlage genommen und eine für mich wirklich grandiose Geschichte erschaffen, die mich wunderbar hineingezogen hat in diese düstere Atmosphäre des viktorianischen Londons, die geprägt war von großen Gegensätzen der sozialen Strukturen. Zugleich wirft Simmons Fragen über die Natur des Schreibens auf, aber auch den Einfluss von Obsessionen und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie. In seiner Gänze ein wirklich großartiges Werk. Nach einer Recherche aus purer Neugier, war ich dann auch sehr erstaunt, dass sich Charles Dickens tatsächlich sehr zu pseudowissenschaftlichen Themen hingezogen gefühlt haben soll. Wie besonders dem Mesmerismus, der im Buch ein großes Thema ist und zu dem Dickens viele Experimente gemacht haben soll. Alles in allem bietet "Drood", ganz besonders auch Fans von Charles Dickens eine packende, unheimliche Reise in die viktorianische Zeit und der menschlichen Psyche und deren Abgründe. Sollte dieses Buch irgendwann nochmal neu aufgelegt werden, bin ich die Erste, die ein Exemplar kauft, da ich leider nur ein gebrauchtes bekommen konnte.

4,5 Eine wundervolle Mischung aus historischen Fakten, Fiktion und Mystery

Sue aus Uelzen am 19.10.2023
Bewertungsnummer: 2047339
Bewertet: eBook (ePUB)

Dan Simmons hat mit seinem Roman "Drood" einen wirklich fesselnden Roman geschrieben, der mir eine wunderbare Mischung aus historischen Fakten, Fiktion und Mystery geliefert hat. Der Autor Dan Simmons schlüpft hier in die Haut des Autors Wilkie Collins, dessen Mentor und Freund Charles Dickens gewesen ist, und erzählt uns die Geschichte aus Wilkie Collins' Sicht. Aber von Anfang an: Die Geschichte beginnt am 9. Juni 1865, ein Tag, an dem Charles Dickens von seiner ganz persönlichen Katastrophe heimgesucht wurde - dem Zugunglück von Staplehurst. Seit jenem Tag ist Dickens von einer mysteriösen Figur namens Drood besessen, was Dickens' weiteres Leben und seine Werke auf unheimliche Weise beeinflusst und sowohl ihn als auch seinen Freund Wilkie immer tiefer in die düstere und mysteriöse Welt Droods hineinzieht. Während Collins versucht, die Wahrheit über diesen seltsamen Drood herauszufinden, gerät er selbst immer mehr in einen Strudel von Wahnsinn und Obsession... Zuerst: Ich liebe diese "saubere" Sprache und empfand pures Vergnügen beim Lesen! Dan Simmons schreibt sehr detailreich, was man natürlich mögen muss, damit die eigene Ungeduld einem das Buch nicht vergällt. Auch seine Charaktere sind wieder sehr intensiv gezeichnet. Ganz besonders Wilkie Collins und Charles Dickens erwachten in ihrer Gänze vor mir zum Leben. Simmons hat sich auch hier wieder eine wahre Begebenheit zur Vorlage genommen und eine für mich wirklich grandiose Geschichte erschaffen, die mich wunderbar hineingezogen hat in diese düstere Atmosphäre des viktorianischen Londons, die geprägt war von großen Gegensätzen der sozialen Strukturen. Zugleich wirft Simmons Fragen über die Natur des Schreibens auf, aber auch den Einfluss von Obsessionen und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie. In seiner Gänze ein wirklich großartiges Werk. Nach einer Recherche aus purer Neugier, war ich dann auch sehr erstaunt, dass sich Charles Dickens tatsächlich sehr zu pseudowissenschaftlichen Themen hingezogen gefühlt haben soll. Wie besonders dem Mesmerismus, der im Buch ein großes Thema ist und zu dem Dickens viele Experimente gemacht haben soll. Alles in allem bietet "Drood", ganz besonders auch Fans von Charles Dickens eine packende, unheimliche Reise in die viktorianische Zeit und der menschlichen Psyche und deren Abgründe. Sollte dieses Buch irgendwann nochmal neu aufgelegt werden, bin ich die Erste, die ein Exemplar kauft, da ich leider nur ein gebrauchtes bekommen konnte.

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von Dan Simmons, Quercus

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