Arbeiten und Leben in der Berliner Innenstadt Zur Analyse eines Milieus berufszentrierter Lebensstile am Beispiel des Clusters von Firmen der Kulturproduktion in Berlin Mitte und Prenzlauer Berg
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.12.2008
Abbildungen
mit 2 Farbabbildungen 210 mm
Verlag
GRINSeitenzahl
124
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
191 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-22259-9
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 3,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Berliner Innenstadt wurde von Stefan Krätke (2002) eine hohe Konzentration von Firmen der Kultur- und Medienwirtschaft beobachtet. Es wird angenommen, daß aufgrund der flexiblen Beschäftigungsformen in diesem Wirtschaftssektor bei den Mitarbeitern dieser Branchen ein berufszentrierter Lebensstil vorzufinden ist. Dieser müßte eine große Nähe aufweisen zu den sogenannten ¿neuen Lebensstilen¿ der stadtsoziologischen Literatur. Aus der Beobachtung meiner Nachbarschaft im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, sind mir in den Läden, die von Firmen der Kultur- und Medienwirtschaft belegt sind, einige Besonderheiten aufgefallen. Die Arbeitszeiten scheinen dort extrem ausgedehnt zu sein - bis spät abends und bis ins Wochenende hinein; die Läden werden auch für Freizeitaktivitäten genutzt z.B. zum gemeinsamen gucken von Fußball-Liveübertragungen, zum Kickern oder auch zum Gitarre spielen. Der Debatte um die New Economy war zu entnehmen, daß jüngere Berufstätige arbeiten in unkonventionellen Kontexten, mit kreativen Ansprüchen unter gleichgesinnten attraktiver finden als in etablierten Strukturen. Eine Verschmelzung von Arbeit und Freizeit, Freundes- und Kollegenkreis und quasi alternative Lebensentwürfe könnten Merkmale dieses Lebensstils sein, so eine erste Überlegung. Ferner wird eine Verschränkung der räumlichen Kontexte von Arbeiten und Leben vermutet. Dieser Lebensstil soll im Rahmen dieser Arbeit empirisch näher beschrieben und interpretiert werden.
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