Erzählt wird das Schicksal eines jungen Mannes, der nach der Schule keine Arbeit findet und sich mit seinen Eltern überwirft. Eher zufällig gerät Norbert ins Strichermilieu um den Bahnhof der Stadt. Er steigt in das lukrative Geschäft ein, nachdem ihn der wohlsituierte Paul in die Szene eingeführt hat. Der zuerst fürsorgliche und großzügige Paul erweist sich mit der Zeit als skrupelloser Zuhälter. Norberts Versuch, von ihm loszukommen endet im Krankenhaus. Nach seiner Genesung findet Norbert Hilfe und Unterschlupf bei Alfred, einem älteren Mann, der schon oft jungen Strichern aus der Not half. Norbert erarbeitet sich in seinem Job einiges Geld, für das er sich eine eigene Wohnung und später sogar ein Auto leisten kann. Die Beziehung zu einer jungen Frau, die ihn aufrichtig liebt, bricht er ab. Feste Bindungen sind ihm nur im Weg. Doch sein Eifern nach Ansehen und Geld wird ihm zum Verhängnis... "In meinem Roman geht es um die Geschichte des Abstiegs eines jugendlichen Arbeitslosen wie sie sich täglich in den Großstätten ereignet. Naivität und das triste Dasein eines Menschen ohne Aufgabe, Geld und Achtung sind auch hier, wie so oft, die Ursachen allen Übels. Eine kritische Präsentation gesellschaftlicher Realitäten, die betroffen macht."
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